10 Dinge, die BIS JETZT nur dein Friseur über deine Haare weiß

Sie wissen alles über Haare und wie man mit ihnen umgeht: Friseure verwandeln platte Haare in voluminöse Mähnen.
Sie wissen alles über Haare und wie man mit ihnen umgeht: Friseure verwandeln platte Haare in voluminöse Mähnen.
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Das sind die Top-10-Tricks für echte Glückssträhnen

Schön sollen Haare sein, gesund, glänzend und vor allem gepflegt. Wie man das perfekt hinkriegt, wissen die Haar-Profis, die sich täglich damit beschäftigen - 10 mal Insider-Wissen, das sonst nur der Friseur kennt.

Haare richtig waschen - kniffliger als man denkt!

Die meisten Meschen benutzen viel zu viel Shampoo, dabei reicht eine haselnussgroße Menge für den ganzen Kopf. Wichtig: Nur in den Ansatz massieren, beim Ausspülen wandert noch genug Schaum über den Rest der Haare. Je weniger Shampoo im Einsatz ist, desto gründlicher kann man es auch wieder Ausspülen. So vermeidet man, dass die Haare durch Rückstände stumpf werden.

Warum kalt gut ist - der Friseur-Trick für Glanz & Volumen

Auch wenn's Überwindung kostet: Ein kalter Guss zum Schluss tut den Haaren gut. Dadurch ziehen sich die äußeren Schüppchen zusammen, das Haar wird nicht so krisselig und kriegt mehr Glanz. Gleiches gilt übrigens fürs Fönen: Wer am Ende die Kaltstufe benutzt, beruhigt die Kopfhaut und verhindert Nachschwitzen. Gerade bei feinem Haar ist schwitzige Kopfhaut der Tod für jedes mühsam reingearbeitete Volumen!

Spülung und Shampoo - die richtigen Produkte finden

Spülung und Shampoo sollten nicht nur zueinander, sondern auch zum Haartyp passen: Aufeinander abgestimmte Systempflege ergänzt sich einfach besser. Obwohl hochwertige Conditioner das Haar pflegen, ohne es zu beschweren, sollte man sich immer beraten lassen,welche Produkte die richtigen sind. Feine Haare brauchen definitiv andere Pflege als Locken oder Naturwellen.

Perfekte Kuren - das brauchen Haare wirklich

Haarmasken und Spülungen werden häufig falsch aufgetragen. Beide gehören nicht auf den Ansatz, sondern nur in die Spitzen. Die ersten drei bis fünf Zentimeter sind tabu, sonst werden die Haare zu schwer und liegen platt an.

Styling-Tools NIE ohne Hitzeschutz verwenden

Glätteisen, Lockenstarb & Co ohne ausreichenden Schutz zu benutzen, ist wie Sonnen ohne Sonnencreme! Auf Dauer geht's nicht gut, trocknet die Haare aus, macht sie spröde und brüchig. Dasselbe gilt übrigens auch für zu heißes Fönen.

Besser fönen - so macht's der Profi

Meistens werden Haare zu nass gefönt. Das strapaziert sie immens, weil sie in diesem Zustand viel empfindlicher sind. Friseur-Trick: Am besten die Haare mit dem Fön erst mal vortrocknen. Bedeutet, auf mittlerer Stufe (mit mindestens 15 bis 20 Zentimeter Abstand) fönen und nur die Hände zum Auflockern benutzen. Erst wenn das Haar zu 90 Prozent trocken ist, darf es mit Bürste plus Fön in Form gebracht werden.

Regelmäßig Spitzen kappen - so oft müssen wir wirklich zum Nachschneiden

Okay, wir wissen, dass Sie das schon mal gehört haben. Aber vielleicht noch nicht alle Gründe, warum es wirklich wichtig ist: Alle sechs bis acht Wochen ein Spitzenschnitt erspart nicht nur Spliss, sondern auch Zeit: Sie brauchen morgens nicht mehr so lange zum Stylen, weil die Haare besser sitzen, Sie müssen weniger fönen und seltener Glätter benutzen. Damit bleiben die Haare insgesamt in einem besseren Zustand.

Locken-Styling - so werden Naturwellen noch schöner

Naturwellen nicht in trockenem Zustand bürsten, da sonst die Haare teilweise abreißen oder stumpf und irgendwie explodiert aussehen. Vorher anfeuchten oder ein Leave-in-Produkt auftragen, das die Locken bündelt und pflegt. Am besten an der Luft oder mit Fönaufsatz vorsichtig antrocken. Nie ganz, sonst wird's krisselig.

Der größte Fehler bei der Haarpflege: Viel hilft wenig!

Einer der größten Pflegefehler ist es, zu viele Produkte übereinander zu verwenden. Spülung, Kur und dann noch Stylingcremes, da macht das Haar schlapp und hängt durch. Für schöne Haare macht es außerdem Sinn, hin und wieder das Shampoo zu wechseln, sonst gewöhnt sich das Haar an die Pflegestoffe und kann mit der Zeit stumpf aussehen.

Volumen zaubern - so macht's der Friseur

Toupieren ist Gift für die Haare, trotzdem tun es viele. Aufwendiger, aber schonender: die Fülle mit Papilloten oder weichen Wicklern (stachelige schädigen die Struktur!) ins Haar bringen. Fransenschnitte lassen feines Haar noch dünner aussehen. Kompakte, geometrische Schnitte funktionieren besser, ebenso eine einheitliche Farbe mit leichten Schattierungen, ohne Strähnchen.