Umdenken10 schlechte Angewohnheiten, die eigentlich gut für dich sind

Ein bisschen Schmutz ist gut für dich
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Inhalt
  1. Kaffee trinken
  2. Sich schmutzig machen
  3. Mit den Fingern knacken
  4. Schokolade nicht widerstehen können
  5. Fluchen
  6. Dinge nicht sofort erledigen
  7. Die Gedanken schweifen lassen
  8. Videos von niedlichen Katzenbabys gucken
  9. Im Bett frühstücken
  10. Seinen Gelüsten nachgeben

Wir alle haben die eine oder andere schlechte Angewohnheit, die wir uns am liebsten abgewöhnen würden. Doch müssen wir das überhaupt? Die Antwort lautet 'Nein'. Denn es gibt genügend vermeintlich schlechte Angewohnheiten, die eigentlich sogar gut für uns sind. Welche das sind, liest du hier. 

Kaffee trinken

Du denkt, dass du zu viel Kaffee trinkst? Wir sagen dir: Genieße deine Tasse gefüllt mit dampfendem Lebenselixier ruhig an jedem Morgen. Denn Kaffee tut dir und deinem Körper gut. Er ist nicht nur gut für dein Herz, sondern senkt auch das Demenzrisiko. Gegen Stress hilft er auch. Also lass dir nicht einreden, dass du auf deinen Kaffee verzichten solltest.

Sich schmutzig machen

Klar, niemand ist besonders gerne dreckig. Aber wie bei fast allem, kannst du es auch mit dem Waschen übertreiben. Denn das ständige Reinigen unseres Körpers ist längst nicht so gut, wie du vielleicht denkst. Wäschst du dich zu oft, hat dein Immunsystem keine Gelegenheit, sich einen ausreichenden Schutz gegenüber Bakterien aufbauen. Kommt deinem Körper dann einmal etwas zu nahe, kann es sich nicht richtig wehren - weil es das ganz einfach nicht gelernt hat. Mach dir also ruhig mal die Finger schmutzig. Es kann nicht schaden. Außerdme gibt es ja auch schöne Beschäftigungen, bei denen das ganz automatisch passiert - beim Gärtnern zum Beispiel.

Mit den Fingern knacken

Knick, knack, knick, knack. Bei dem Geräusch von knackenden Finger laufen dem einen oder anderen ganz bestimmt Schauer über den Rücken. Dass diese Angewohnheit gesundheitliche Folgen hat, ist allerdings ein Mythos. Tatsächlich sorgt es dafür, dass du dich besser entspannen kannst. Wenn es deine Mitmenschen also nicht zu sehr stört, halte dich nicht zurück.

Schokolade nicht widerstehen können

Allein schon bei dem Gedanken an ein leckeres Stückchen Schokolade, das dir langsam auf deiner Zunge zergeht, bekommst du schon bessere Laune? Dann haben wir jetzt großartige Neuigkeiten für dich: Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern ist auch noch gesund. Das gilt vor allem für die Sorten, die einen hohen Kakaoanteil haben. Denn der Kakao übt eine positive Wirkung auf unser Herz-Kreislauf-System. Wie? Er senkt unter anderem den Blutdruck. Diese vermeintlicht schlechte Angewohnheit solltest du dir also keinesfalls ausreden lassen.

Fluchen

Immer alles in sich hineinzufressen, hilft niemandem. Wenn du hingegen fluchst und deinen Gefühlen so freien Lauf lässt, kann dir das dabei helfen, dich schneller zu entspannen und Stress abzubauen. Außerdem können durch einen ordentlichen Wutausbruch inklusive Fluchen sogar vorübergehend Schmerzen gelindert werden. Versuche dich daran zu erinnern, wenn du dir das nächste Mal den Fuß an deinem Bettpfosten stößt. Ein kleiner Hinweis noch: Mitten im Büro mit Schimpfwörtern um dich zu schmeißen, bringt vermutlich weniger. 

Dinge nicht sofort erledigen

Viele uns haben schon einmal unter Aufschieberitis gelitten, einige müssen beinahe täglich versuchen, den Kampf gegen das Prokrastinieren zu gewinnen. Jetzt können wir Entwarnung geben: Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du einige Dinge nicht sofort erledigst. Wer sich tatsächlich ganz bewusst dafür entscheidet, Dinge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, schafft es, sich selbst den Stress zu nehmen. Womöglich kommen am Ende sogar noch bessere Leistungen dabei heraus, weil du unter einem gewissen Zeitdruck sehr viel produktiver bist, als wenn du auf eine Deadline hinarbeitest, die noch in weiter Ferne liegt.

Die Gedanken schweifen lassen

Deine Freunde nervt es, wenn du nicht immer ganz bei der Sache bist, sondern manchmal zwischendurch ins Träumen gerätst? Dann erkläre es ihnen doch einmal so: Wenn du deine Gedanken auf Reisen schickst und dich einmal nicht zu 100 Prozent nur auf eine Sache konzentrierst, steigert das deine Laune und regt deine Kreativität an. So kannst du dich nach einer kurzen Auszeit noch viel besser am Gespräch beteiligen und sendest dabei keine negativen Schwingungen mehr.

Videos von niedlichen Katzenbabys gucken

Ja, sie lenken uns von der Arbeit ab, aber sie sind doch einfach sooo niedlich. Wenn du es auch nicht lassen kannst, dir ab und zu einmal ein paar Videos von zuckersüßen Tierbabys anzusehen, sei unbesorgt und fühle dich bloß nicht schuldig. Denn: Wenn wir kleinen Pandas beim Spielen oder aber Elefantenbabys beim Fressen zusehen, wird unsere Produktivität angeregt. 

Im Bett frühstücken

Im Bett wird nicht gegessen! Gab es bei dir bis jetzt diese Regel, solltest du sie schnellstmöglich außer Kraft setzen. Weil es nämlich nicht nur gut für deine Beziehung ist, wenn du dir mit deinem Schatz mal ein entspanntes Frühstück zwischen den Laken gönnst. Es fördert außerdem noch die Verdauung. Da kannst du direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Seinen Gelüsten nachgeben

Wenn du es mit deiner Diät einen Tag mal nicht so genau nimmst und dir doch den Teller Nudeln oder aber das leckere Eis gönnst, dann sei dir selbst nicht böse. Es macht glücklicher, sich ab und zu mal eine kleine Sünde zu erlauben. Studien haben das gezeigt.

Video: Das passiert in deinem Körper, wenn du Kaffee trinkst

 

 

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