10 Zeichen dafür, dass deine Beziehung dich depressiv macht

Wenn die Beziehung dich in eine Depression stürzt

Wenn die Beziehung uns öfter traurig, als glücklich stimmt, ist Vorsicht angesagt. Denn die Macht der Liebe kann auch umschwenken – und uns schneller als gedacht in eine Depression stürzen.

Beziehungen sind ein zweischneidiges Schwert. Sie können uns auf Wolke 7 fliegen lassen und überglücklich machen. Doch auf der anderen Seite üben sie eine enorme Macht auf unsere Gefühlswelt aus, die auch gerne umschwenkt. In einem solchen Fall kann unsere Beziehung auch das Gegenteil von Glück bedeuten – sie kann uns depressiv machen.

Mit einer Depression ist nicht zu spaßen. Sie schleicht sich in Form eines unangenehmen Gefühls an, das sich in Machtlosigkeit und Trauer verwandelt. Sie legt sich wie ein dunkler Schleier über unser Leben und macht es uns alles andere als leicht, wieder klar zu sehen. In manchen Fällen ist unsere Beziehung der Auslöser. Wenn der Part unseres Lebens, der uns eigentlich Freude bereiten soll, uns plötzlich traurig stimmt, sollten wir vorsichtig sein. An diesen Zeichen erkennst du, dass deine Beziehung dich schleichend depressiv macht:

1. Dein Partner macht dich nieder.

Kritik ist erlaubt. Kritik ist gut. Allerdings nur wenn sie dazu dient, uns gegenseitig zu einem besseren Menschen zu machen. In einer Beziehung dürfen wir unseren Partner auf seine Fehler hinweisen – lassen ihn dabei aber auch wissen, dass wir ihn mit all seinen Macken lieben. Liebe sollte uns aufbauen, nicht niedermachen. Wenn du an dir selbst zweifelst, weil dein Partner dich niedermacht, sollten die Alarmglocken klingeln.

2. Du bist nie im Recht.

Du hast aufgehört, Diskussionen zu führen, weil deine Argumente ohnehin kein Gehör finden? In einer Beziehung geht man respektvoll miteinander um. Und zu Respekt gehört auch, sich einzugestehen, wenn man selbst im Unrecht ist. Dein Partner sollte dich und deinen Standpunkt ernst nehmen.

3. Du fühlst dich kontrolliert.

Dein Partner will rund um die Uhr wissen, wo du bist und kontrolliert dein Handy? Hier stößt die Liebe an seine Grenzen. Auch wenn man sich ein solches Verhalten gerne schön redet und mit romantischer Eifersucht rechtfertigt, zerstört krankhafte Kontrolle die Beziehung. Du bist ein eigenständiger Mensch und kannst tun und lassen, was du möchtest.

4. Du triffst keine Entscheidungen mehr.

Mädelsabend und Geburtstagsfeier seines Kumpels fallen auf einen Tag – jetzt sind Kompromisse gefragt. Dir wird die Entscheidung allerdings abgenommen und dein Partner bestimmt von vorherein, was ihr unternehmt? Vorsicht, du unterschätzt dich und deinen Wert. Deine Wünsche sollten in einer Beziehung nicht untergehen. Manchmal geschieht es schleichend, dass uns immer mehr Entscheidungen abgenommen werden, ohne dass wir es aktiv merken.

5. Dein Partner ist durchgehend gereizt.

Egal was du sagst, es ist falsch? Du musst dir nicht alles gefallen lassen. In der Liebe tun wie viel dafür, dass unser Partner glücklich ist. Ist dem nicht der Fall, fühlen wir uns nicht nur angegriffen, wir sind davon überzeugt, dass der Fehler bei uns liegt. Jeder Mensch benötigt Erfolgserlebnisse und Bestätigung im Leben. Wenn unser Partner uns durchgehend das Gefühl gibt, etwas falsch zu machen, ist das Risiko einer Depression hoch.

6. Dein Partner dominiert die Beziehung.

Entweder es läuft nach seiner Nase – oder eben gar nicht. Diese Einstellung ist nicht nur höchst egoistisch und beziehungsschädlich, sie beeinflusst auch unser Selbstbewusstsein. Wir stellen unsere Bedürfnisse in den Hintergrund – und nehmen uns selbst als eigenständige Person nicht mehr wichtig.

7. Du führst unterbewusst seine Befehle aus.

Du machst den Einkauf, die Wäsche und bringst ihm sein Lieblingsessen ans Bett? Tust du das alles wirklich aus eigener Intention heraus? Wenn unser Partner anfängt uns zu manipulieren oder sogar Befehle zu geben, hat das mit Liebe nichts mehr zu tun. Dass wir verliebt sind, bedeutet nicht, dass wir alles für den anderen tun müssen. Unsere Liebe sollte niemals ausgenutzt werden.

8. Eure Beziehung verläuft einseitig.

Natürlich kann es auch schön sein, den Liebsten mit seiner Leibspeise zu überraschen und zu verwöhnen – solange diese Taten nicht einseitig sind. Wie heißt es so schön: Eine Beziehung ist ein ständiges Geben und Nehmen. Das Geben sollte hierbei nie vergessen werden. Wenn nichts zurück kommt, verkümmern wir innerlich – und rutschen schneller als wir denken in eine Depression.

9. Dein Partner missbraucht dich.

Es gibt eine Form des Missbrauchs, die mit körperlicher Gewalt nichts zu tun hat und sich dafür in der Psyche abspielt. Eine Beziehung hat, wie gesagt, eine außerordentliche Macht auf uns. Wenn wir jemanden lieben, machen wir uns (bewusst oder unterbewusst) in gewisser Weise abhängig. Wir sind verletzlich und bieten eine perfekte Angriffsfläche. Diese Macht sollte unser Partner niemals ausnutzen. Wenn sich durch eine Beziehung unser Selbstbild zum Negativen hin verändert, ist Vorsicht angesagt. Wir dürfen uns nicht darüber definieren, wie unser Partner uns behandelt.

10. Dein Partner ist depressiv.

Zuletzt kann es natürlich auch sein, dass der Partner aktiv gar nichts tut, welches uns depressiv stimmt. Ist dein Partner selbst an einer Depression erkrankt, benötigt er professionelle Hilfe. Du kannst ihm diese Last nicht nehmen. Eure starke Verbindung erhöht das Risiko, dass du letztendlich selbst depressiv wirst und dich von seinen Problemen herunterziehen lässt.

(ww4)

 

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