1000 Tricks: So geht guter Sex

100 tricks so geht guter sex
Langeweile im Bett? Nicht mit diesen 1000 Tricks für guten Sex!
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Inhalt
  1. Verführerische Liebesstunden: phantasievoll zum Höhepunkt
  2. Spannendes Liebesspiel: Ich – sonst nichts
  3. Mehr Erotik: Die 5 wichtigsten Regeln
  4. Wer schön sein will, muss lieben
  5. Eine Frau kann nie zu viele Höhepunkte haben
  6. Investieren Sie alles in die Lust
  7. Entspann dich!
  8. Germany’s Next Top Lover
  9. Mach doch, was ich will
  10. Die Regisseurin sind Sie
  11. Die verführerischste Poesie ist nie lauter als der Atem
  12. Das ist immer falsch
  13. Technik, die entgeistert

Verführerische Liebesstunden: phantasievoll zum Höhepunkt

Mit diesen 1000 Tricks für phantasievollen Sex von Anne West wird Ihr Liebesleben aufregend und abwechslungsreich.

Es gibt kein Richtig oder Falsch beim Liebespiel? Falsch! Wie wir beim Liebe machen für ekstatische Momente sorgen können, verrät hier Deutschlands Erotik-Expertin Anne West.

Spannendes Liebesspiel: Ich – sonst nichts

Das Männerherz schlägt bei kurzen Röcken, hohen Stiefeln und langen Haaren automatisch schneller. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Ein Mann begehrt oder liebt eine Frau aus anderen Gründen als den rein optischen. Ein warmherziger, selbstbewusster Charakter, ein guter Humor, Treue, klare Kommunikation und etwas Eigensinn: Das ist es, was ihn fasziniert.

Und im Bett?

Echtheit. Geschlechtsverkehr, bei dem sie ihre ganze Persönlichkeit einsetzt, nicht nur irgendwelche angelesenen Artigkeiten. Der Zauber von richtig gutem Sex beruht nicht auf Techniken, sondern auf Emotionen. Lachen, Weinen, Verbotenes tun. Auch Fetische sind absolut erlaubt. Eine wahre Sexgöttin wird immer erst darauf achten, welche Emotionen sie bei einem Mann und sich herauskitzeln will, und ihre Praktiken danach auswählen.

Mehr Erotik: Die 5 wichtigsten Regeln

Jede/r sollte ein Basisrepertoire beherrschen. Nach 26 Jahren Liebesleben lauten meine Top 5 für ehrlichen, guten Sex:

1. Feuchter ist besser

Ob sein bestes Stück geküsst, massiert oder in ihrem Intimbereich glitschig hin- und herbewegt wird; ob sich zwei Körper unter der Dusche, schwitzend auf dem Laken oder eingeölt reiben: je nasser, desto besser.

2. Was wichtig ist, muss langsam getan werden:

Verführen. Ineinander verschmelzen. Zum Höhepunkt fingern. Keine Hektik, kein Rammeltakt – slow ist sexy

3. She comes first

– durch seine Zunge oder Hand, beim Vorspiel oder weil er lernt, sich zurückzuhalten, während sie ihn einreitet.

4. Schau mich an.

Ekstase entsteht, wenn man sie im Blick des anderen gespiegelt sieht.

5. Kerzenlicht.

Klar, ist spießig – aber es wirkt. Immer.

Wer schön sein will, muss lieben

Was Frauen schön macht: Liebe , Lachen, Orgasmen und der besondere Glow auf ihrer Haut danach. Und wer partout meint, das Bäuchlein sei zu fluffig, legt sich eben auf den Bauch und spreizt dezent die Beine.

Eine Frau kann nie zu viele Höhepunkte haben

Die wenigsten jungen Männer sind in die erogenen Funktionsweisen des weiblichen Körpers eingeweiht; und bevor er freiwillig einen Ratgeber konsultiert, friert eher die Hölle zu. Oft ist seine Performance entsprechend, nun ja … banal. Doch aus Rücksicht auf seine Wissenslücken auf den köstlichen Abschluss zu verzichten, ist vor allem eins: ganz falsch.

Erledigen Sie zwei Herausforderungen in einem, indem Sie Ihren Lover nach und nach in Ihren persönlichen erotischen „Spielplan“ einweihen und gemeinsam auf Orgasmussammlung gehen. Es gibt dutzende Wege, Ihre Intimzone zu reizen: mit der Duschbrause, einem Toy , einem anregend kratzigen Tennisball. Mit seiner Zunge, seiner Daumenkuppe, seinem Oberschenkel. Gefesselt oder total entspannt. Just do it.

Investieren Sie alles in die Lust

Vergleichen Sie Ihren besten Geschlechtsakt mit dem schlechtesten. Der beste war vermutlich der, der von angstfreier Lust oder echter Verliebtheit begleitet war. Und der schlechte von Pflichtgefühl, von „Bringen wir’s hinter uns“. Die meisten Menschen haben öfter schlechten als guten Beischlaf – weil die meisten geliebt werden wollen, statt zu lieben. Sie strengen sich an, um begehrens- und „liebens“-wert zu sein (Erfolg, Diät , Kleidung), anstatt mit derselben Mühe zu lieben. Machen Sie Liebe, weil Sie Lust haben. Und nie wieder aus Pflicht oder Erwartung.

Entspann dich!

Die männliche Mannschaft teilt sich in Macher, Nehmer und Geber. Die Nehmer sind die bequemen Liebhaber ohne viel Initiative, die Geber die Verwöhner. Macher sind Männer, die es brauchen, wenn sie alles unter Kontrolle haben. Sie halten es nur kurz aus, wenn eine Frau sie verführen will.

Rechnerisch treffen Sie häufiger auf Geber und Macher – aber das ist nicht der einzige Grund, warum Sie sich zurücklehnen und entspannen sollten: Entspannung ist die Voraussetzung, um zu kommen. Hinlegen, Schenkel öffnen und raunen: „Reit mich langsam, Cowboy!“

Germany’s Next Top Lover

Wie der Koitus endet, bestimmt, wie und wann es zum nächsten Mal kommt. Schläft er ein, ohne sich um Sie gekümmert zu haben, oder springen Sie aus dem Bett und unter die Dusche, als hätten Sie sich im Schlamm gewälzt, hinterlässt das beim Gegenüber einen kleinen Kratzer im sexuellen Gedächtnis. Und irgendwann wird er, werden Sie, Sex instinktiv vermeiden, um das schnöde „Danach“ zu vermeiden. Machen Sie es sich schön: Sich umarmen, etwas essen, sich grinsend anschweigen. Oder erzählen Sie ihm, was gerade so richtig schön für Sie war.

Was er schön und gut gemacht hat. Diese Lobtaktik kennen Sie (und er vermutlich auch). Zweite Stufe: Flechten Sie ein, wie es Ihnen ganz besonders gefiel, als er kam. Wie er aufstöhnte. Wie schön das war. Diese erweiterte Neuro-Linguistische Programmierung hinterlässt bei ihm den Code: Ich lass mich gehen – sie ist glücklich – ich werde mich öfter gehen lassen, um sie glücklich zu machen.

Mach doch, was ich will

Initiieren Sie bei jedem Akt mindestens einmal den Stellungswechsel . Flüstern Sie ihm, was Sie gern mal von ihm hören wollen. Nehmen Sie verschwörerisch seine Hände und legen Sie sie dorthin, wo Sie sie gern hätten. Das ist Initiative, die ihn begeistert – denn mit solchen sinnlichen Anweisungen können Männer viel besser umgehen, als Sie ahnen! Und Ihrem Selbstwertgefühl als Frau tut es gut, wenn Sie im Bett öfter den Ton angeben.

Die Regisseurin sind Sie

Jede Frau hat Bilder und Drehbücher davon im Kopf, was sie gerne mal erleben würde. Tun Sie es! Vergessen Sie Inspiration von außen, vergessen Sie, was Männer angeblich alles wollen. Nichts ist so aufregend, schmutzig und mitreißend wie die Fantasie einer Frau. Wo würden Sie es gerne mal tun? Kommen Sie, fünf Orte werden Ihnen einfallen. Was haben Sie an? Wie tun Sie es? Was sagt er dabei? Und dann verführen Sie ihn dazu, Ihren „Wunschlichkeiten“ zu folgen. Er wird begeistert sein, denn insgeheim schwört jeder Mann auf die eine Frau, die ihn zu ungewöhnlichen Aktionen verführt.

Die verführerischste Poesie ist nie lauter als der Atem

Das männliche Ohr hört anders. Viel Atem, wenig Ton, das ist der Sound, auf den er steht. Was im normalen Frequenzbereich der weiblichen Stimme ist, gilt für Männer bereits als nervös oder vorwurfsvoll. Wimmern, Flüstern, gehauchte Fragen („Nimmst du mich jetzt? Kann ich das noch mal haben? Steckst du ihn bald ganz rein?“), geatmete Anweisungen im Ein-bis-zwei-Wort-Format („Ja, da! Weiter. Gut. Tiefer. Langsamer.“) wirken auf das erotische Gehör des Mannes am sinnlichsten. Flüstern Sie beim Ausatmen das, was Sie sich von ihm wünschen, und es wird wahr …

Das ist immer falsch

Wer schön sein will, darf nicht leiden

Frauen denken im Bett öfter: „Wie sehe ich aus?“, anstatt: „Wie fühlt sich das an?“ Nicht „schön“ genug zu sein ist einer der häufigsten Minderwertigkeitskomplexe, die uns hindern, uns ganz fallen zu lassen. Bitte nicht lecken, da steht ein Härchen! Bloß nicht die Reiterstellung , mein Busen ist ungleichmäßig! Rieche ich sauber und verführerisch? Bin ich eng genug?

Ganz ehrlich: Das sind alles Dinge, die kein Mann während des Liebesspiels registriert! Und wenn, dann sind sie ihm egal, weil es etwas viel Wichtigeres gibt: Gefühl, Erregung und dieses drängende Kitzeln an seiner Eichel, das sich in jede Zelle ausbreitet und keinen Platz für Mäkeleien lässt.

Besondere Filmchen als Inspiration

Wer sein erotisches Wissen aus speziellen Filmen zieht, weiß wenig: Das Gros der Streifen zeigt nur das kleine Einmaleins der Liebes-Welt. Was dort an Absurditäten zu sehen ist, mit zu vielen Menschen in zu vielen seltsamen Positionen liegt näher an der Satire als an der Realität.

Wer die Schmuddel-Ideale auf sein Liebesleben überträgt (wie’s leider immer noch ein Drittel der Männer unter 30 tut), verpasst alles, was richtig guten Sex mit allen Sinnen erfühlbar macht, nur eben leider auf dem Fernsehbildschirm nicht abbildbar ist. Wenn schon Filmchen, dann selbst erlebt – es geht doch nichts über eine schöne, langsame Von-hinten-Nummer unter der Dusche gegenüber vom Badspiegel.

Technik, die entgeistert

Viele glauben, dass toller Sex ein Feuerwerk versauter Techniken sein muss. Doch nicht jeder Tipp hält, was er verspricht! Hier ist meine Hall-of-Shame ...

5 Flops, die (nicht nur) Männer hassen:

1. Am Hoden ziehen während der oralen Nummer. Das sind seine heiligsten Heiligtümer, er hat Angst vor Schmerz.

2. Reis im Mund während des Verwöhnens in seinem Intimbereich. Ein Tipp, der seit einem Jahrzehnt durch die Betten geistert, über den sich aber nur Uncle Ben freut.

3. Handschellen bei ihm. Männer müssen die Dinge begreifen, der Frauenkörper ist ihre haptische Erregungsquelle.

4. Sahne- und Eiswürfel-Spiele. Es klebt, ist kalt – und mehr Lust machen die 70ies-Spielchen selten.

5. Liebesspielzeug, das ihn winzig aussehen lässt. Mag ja sein, dass Sie für Ihre One-Woman-Show ein großes Spielzeug bevorzugen - wenn ein echter Mann in Ihrem Bett ist, sollten Sie sein Ehrgefühl aber nicht mit so einem "Ehren-Gast" angreifen.

Sex als Mittel, ihn zu manipulieren

Der Beischlaf ist ein Instrument, mit dem eine Beziehung gesteuert werden kann. In den Abgrund! Und zwar dann, wenn Madame den Intimverkehr als emotionales Druckmittel einsetzt. Die Klassiker: Es „ihm zuliebe“ tun, aber dieses „Opfer“ später als Vorwurf benutzen, also mit Geschlechtsverkehr Liebe oder eine Beziehung zu erzwingen.

Das Liebesspiel sollte keine zwingende Aufgabe haben, schon gar keine manipulative. Sondern nur ein Ziel: Mann und Frau sollten sich danach seelisch und körperlich besser fühlen als vorher. Hinterlassen Sie keine verbrannten Laken.

Negative Bettkritik

Was Menschen alles nach dem Akt machen? Schlafen. Trinken. Unter die Dusche oder aufs WC gehen. Essen. Und am gerade Erlebten rumnörgeln – ein eiskalter Stimmungs-Downer. Vor allem wir Damen haben einen Hang zum Zücken der Wertungskärtchen – oder leidend zu gucken und ihm wehmütig mitzuteilen: „Ich brauche sowieso keinen Höhepunkt, um glücklich mit dir zu sein, Schatz.“

Das mag die Rache dafür sein, dass er sich wenig um Ihren Intimbereich bemüht. Aber spätestens wenn die Akte Ex geöffnet wird, sollte die Zeit der Kamikaze-Ehrlichkeit vorbei sein. Denn nichts schlägt einem Mann mehr auf die Seele und das Stehvermögen als das Vergleichs-Versager-Etikett. Destruktive Kritik ist der „beste“ Weg, das Liebesleben auf Eis zu legen.

Der große Bluff

80 Prozent haben es schon mal getan: so getan, als ob. Ob vorgetäuschte Orgasmen oder vorgespielte Erregung – vor allem junge Frauen legen sich gern „Gründe“ für die Schauspielerei zurecht: Um ihn nicht zu langweilen, nicht zu verletzen, ihn anzuturnen …

Die Tragik: Erstens wird der Lover nie auf die Idee kommen, seine Techniken zu ändern.

Dadurch wird die Blufferin noch frustrierter. Zweitens bemerken nur sehr unerfahrene oder betrunkene Liebhaber einen Fake nicht – der Rest spürt es sehr wohl. Stellen Sie sich vor, Sie erwischen Ihren Liebsten, wie er nur so tut, als ob ihm gefällt, was Sie tun – ja, genauso mies fühlt sich auch der um Ihre echte Lust betrogene Mann.

Das Duracell-Häschen

Und Action: Permanent räkeln, ständig seinen Bizeps, seinen Po, seinen Rücken kneten und kratzen, dazu eine ausdauernde Massage seiner Männlichkeit durch den inneren Schambeinmuskel: Manche Liebhaberin verwechselt Leidenschaft mit Sport .

Jeder Muskel des Körpers wird angespannt, um dem Lover eine feste Reibfläche zu bieten – dieser Drang entspringt der Sorge, sonst „langweilig“ zu sein. Ein typischer Fallstrick des weiblichen sexuellen Ehrgeizes, der ihn vom Fühlen ablenkt und Sie am Kommen hindert. Machen Sie mal das entspannte Bambi, er besorgt den Rest.

Oh, ah, nein!

So manche Horizontal-Schauspielerin übertreibt es mit den Lauten. Ob es daran liegt, dass einer der am häufigsten missverstandenen Sextipps ist, Frau solle ihre Freude am Akt laut und deutlich zeigen?

Oder dass „dank“ spezieller Filmchen weibliches Schreien mit Erregung assoziiert wird? Brunftgrunzen und schrilles „Oh! Oh!“ setzen Frauen ein, um sein Selbstbewusstsein zu stärken. Aber all das erkennt die Hälfte der Männer als das, was es ist, nämlich Theater, und die andere Hälfte fühlt sich animiert, noch schneller zu kommen.

Mach du, Schatz

Instinktiv machen Frauen es Männern leichter im Bett als umgekehrt. Er will die Stellung, bei der ihre Waden auf seinen Schultern liegen? Na, gut, zwickt zwar, aber wenn er es toll findet … Er ist gekommen, okay, ist der Sex halt vorbei … Er will jetzt, obwohl ich gerade „ Vampire Diaries “ sehen will? Na, schön, ich will keine Spielverderberin sein …

Frauen sind gut darin, Rücksicht auf andere zu nehmen. Sie haben auch beim Koitus ein einseitiges Stillhalteabkommen geschlossen und lassen den Mann bestimmen, wo es erotisch langgeht, um nicht als „schwierige“ Liebhaberin zu gelten. Dabei findet das Gros der Männer es nicht kapriziös, wenn sie sagt, was und wie sie es will. Sondern extrem verführerisch.

 

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