11 Fragen zur perfekten Körperenthaarung

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Haar-Entfernung

Zupfen, wachsen, oder rasieren? So bald es wärmer wird, stellt sich nur eine Frage: Wie werde ich lästige Härchen los?

1. Ich habe trockene, empfindliche Haut. Kann ich trotzdem Kaltwachsstreifen verwenden?

Ja. Am besten zu Produkten greifen, die auf den Hauttyp abgestimmt sind. Kaltwachsstreifen gibt es inzwischen z. B. farbstofffrei für sensible Haut) oder mit feuchtigkeitsspendender Aloe vera für trockene Haut. Die Haare bleiben in jedem Fall bis zu vier Wochen lang weg.

2. Wie entferne ich am besten einen Damenbart?

Auch bei Härchen über der Oberlippe können Wachsstreifen helfen (am besten im Mini−Format) − oder ein Epilierer mit Spezialaufsatz, der gezielt einzelne Haare ausreißt.

Allerdings: Beim Epilieren im Gesicht müssen Sie echt tapfer sein ...

3. Kann man Einwegrasierer wirklich nicht mehrmals verwenden?

Können schon − aber man sollte besser darauf verzichten. Die Klingen sind nämlich tatsächlich kurzlebiger als andere. Das bedeutet, dass sie schon nach dem ersten Gebrauch abstumpfen und beim Herumliegen im Feuchten zum Teil auch ziemlich schnell rosten können.

4. Ich habe noch nie epiliert − tut das wirklich so weh?

Zugegeben: Es ziept. Aber mit den neuesten Geräten deutlich weniger als früher. Es gibt z. B. Anfänger−Modelle, die weniger Haare auf einmal ausreißen oder solche mit Kühlaufsatz. Der sorgt dafür, dass die Haut weniger schmerzempfindlich aufs Zupfen reagiert.

5. Was tun, wenn ich mich beim Rasieren geschnitten habe?

Für solche Fälle sollten Sie einen Alaun−Stift (aus der Apotheke) parat haben. Er zieht die Haut zusammen, sodass die Blutung schneller gestillt wird. Übrigens: Mit stumpfen Klingen schneidet man sich schneller als mit scharfen, da man sie oft unbewusst fester auf die Haut drückt.

6. Gibt es auch Rasierer für die Brauen?

Aber ja! Viele Firmen haben Gesichtshaarschneider im Sortiment, mit denen sich Augenbrauen prima trimmen lassen. Die Geräte sind meist nicht größer als ein Kugelschreiber, lassen sich also auch gut überallhin mitnehmen. Einziger Nachteil: Die Haare wachsen schneller nach als beim Zupfen.

7. Was ist Waxing?

Vor allem, um ihre Bikinizone in Form zu bringen, lassen sich viele Frauen beim Profi die Haare mit warmem Wachs entfernen. Wie weit man dabei gehen möchte, ist Geschmackssache − bei den Stars ist schon seit Längerem komplett "unten ohne" angesagt. Zimperlich sollten Sie in keinem Fall sein. Aber wer schön sein will, muss eben manchmal leiden!

8. Ist Enthaaren mit Creme eigentlich teurer als eine Nassrasur?

Nicht unbedingt! Enthaarungscreme löst unter der Hautoberfläche die Haare auf, sodass die Haut bis zu einer Woche lang glatt bleibt − beim Rasieren wachsen die ersten Stoppeln schon nach 1−2 Tagen nach. Sparen können Sie außerdem mit Sondergrößen und Aktionen.

9. Stimmt es, dass Haare durchs Rasieren schneller wachsen?

Nein, das ist ein Trugschluss. Rasieren verändert weder die Farbe der Härchen noch wachsen sie dadurch schneller nach. Einzig die Form der Haarspitzen wird verändert, sodass sich die Stoppeln zunächst anders anfühlen. Lässt man sie aber länger wachsen, ist das Haar am Ende wieder genauso weich wie vor dem Rasieren.

10. Muss ich unbedingt Rasierschaum benutzen?

Besser ja: Mit Rasierschaum gleitet die Klinge leichter. Tipp: Wer Zeit sparen will, verwendet Produkte, die gleichzeitig rasieren, schäumen und die Haut pflegen − etwa mit Milch und Honig.

11. Beim Epilieren muss ich oft mehrfach über eine Stelle gehen. Warum?

Haare haben verschiedene Wuchsrichtungen − deshalb muss man beim Epilieren oft mehrmals über dieselbe Stelle rollen, damit alle erfasst werden. Neuerdings gibt's aber Geräte mit rotierenden Epilier-Walzen. Sie erfassen in verschiedene Richtungen wachsende Haare auf einen Schlag.

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