12 Entscheidungen, die du in 12 Jahren bereuen wirst

entscheidung bereuen
Türen, durch die du nicht gehen solltest
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Wenn du dich jetzt so entscheidest, dann bereust du es in 12 Jahren!

Mach diese Fehler nicht! Viel zu vielen von uns treffen diese falschen Entscheidungen - immer wieder - doch du würdest es früher oder später bereuen...

Aus Fehlern wird man klug - heißt es. Doch wir bereuen unsere Fehlentscheidungen trotzdem.

Vor allem, wenn sie sich einfach hätten vermeiden lassen. Wenn wir auf unsere innere Stimme gehört hätten, wenn wir selbstbewusster gewesen wären, wenn wir uns nicht selbst im Weg gestanden hätten...


12 Entscheidungen, die du in 12 Jahren bereuen wirst


1. Nicht du selbst sein

Es gibt Situationen, da glauben wir, es sei besser, wenn wir uns verstellen. Auf große Ungerechtigkeiten mit einem Lächeln zu reagieren - das kann Coolness zeigen. Aber manchmal ist es eben nicht angebracht und ermuntert andere nur dazu, uns wieder ungerecht zu behandeln. Lass andere nicht auf deiner Nase herumtanzen.

Stehe zu dir, verstelle dich nicht.

Sei auch ehrlich zu dir selbst: Alle finden eine Idee toll, nur du nicht? Dann sag etwas. Vielleicht sind deine Gründe so gut, dass du auch die anderen überzeugst und sie dir später sogar dankbar sind.


2. Anderen Entscheidungen über dein Leben überlassen

Ein Freund von mir wurde von seinen Eltern nach seinem Schulabschluss dazu überredet, eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Er wollte eigentlich lieber einen Sozialberuf ergreifen, mit Menschen arbeiten. Aber seine Eltern meinten, wenn er als Kaufmann arbeiten würde, wäre das finanziell sicherer. Also tat er, was seine Eltern von ihm verlangten und er wurde sehr unglücklich. Er bekam sogar Depressionen. Mit Mitte 30 hat er alles hingeschmissen und ein Studium der Sozialwissenschaften begonnen. Er musste zwar die letzten Jahre finanziell sehr sparsam leben, doch er macht jetzt bald seinen Abschluss - und ist glücklicher denn je.

Du tust niemandem einen Gefallen, wenn du andere über dein Leben bestimmen lässt - egal ob es deine Eltern sind, dein Partner oder deiner beste Freundin ist. Auch den anderen nicht: Sie geben dir ihre Ratschläge, weil sie das Beste für dich wollen. Doch wenn du unglücklich wirst, wenn du ihre Ratschläge befolgst, dann ist auch den Anderen nicht geholfen.


3. Unaufmerksam sein

In einer egoistischen Welt wie dieser denken wir oft "Warum sollte ich anderen helfen? Mit hilft doch auch keiner!" Aber wenn jeder so denkt, wann und wie sollte sich die Welt denn ändern?

Fange im Kleinen an: Räume hinter dir auf. Schau, was getan werden muss, und dann tu es auch. Sei einfach aufmerksam. Irgendjemand muss doch damit anfangen.

4. Probleme runterschlucken

Es gibt Menschen, die tun uns weh - und wissen es gar nicht! Sie wollen uns auch gar nicht weh tun. Sie meinen es nicht böse. Wenn du so einen Menschen in deiner Umgebung hast, dann schluck deinen Kummer nicht einfach herunter. Wenn du deine Probleme in dich hinein frisst, dann wachsen sie nur in dir und fühlen sich mit der Zeit viel größer an, als sie eigentlich ursprünglich waren.

Kommunikation ist der Schlüssel. Sprich mit diesem Menschen, solange eure Probleme noch klein sind. Ansonsten wirst du es bereuen, dass eure ursprünglich so banalen Probleme zu so großen Sorgen heranwachsen konnten.

5. Rausreden, statt aus Fehlern zu lernen

Du machst etwas falsch oder schlecht und wirst darauf aufmerksam gemacht? Dann leugne es nicht. Rede dich nicht heraus - auch wenn es schwer fällt. Stehe zu deinen Fehlern. Höre bei Kritik gut zu und lerne! Besser mit Kritik umgehen: 5 hilfreiche Tipps

6. Aufgeben

Probleme sind da, um gelöst zu werden. Ob im Job, in der Beziehung oder wo auch immer. Probleme sind kein Grund für eine Trennung oder Kündigung, wenn du nicht wirklich vorher versucht hast, sie zu lösen. Wer beim ersten kleinen Problem gleich aufgibt, lernt nicht nur nicht dazu.

Stell dir vor, du sitzt in 12 Jahren da und denkst an diesen einen tollen Mann zurück, mit dem du vor 12 Jahren zusammen warst, und denkst: "Hätte ich doch mehr gekämpft. Jetzt ist es zu spät". Wäre das nicht schrecklich?

7. Mehr Zeit online statt offline verbringen

Es ist toll, was die heutige Zeit für Möglichkeiten bietet. Haben wir eine Frage, finden wir die Antwort gleich in unserem Smartphone. Wir müssen nur kurz ins Internet. Möchten wir mit jemandem sprechen, müssen wir ihn nur kurz anrufen oder ihm eine Nachricht schreiben. Wir shoppen online, machen unsere Bankgeschäfte am Computer...

Und wo bleibt das reale Leben? Statt unseren Freunden nur eine Nachricht zu schreiben, um sie zu fragen, wie es ihnen geht, warum treffen wir uns nicht häufiger mit ihnen?

8. Deine Gefühle ignorieren

Hier sind wir ein bisschen wieder bei Punkt 6. Stell dir vor, du sitzt in 12 Jahren da, denkst zurück an diesen einen Mann, in den du heimlich so verliebt warst, und fragst dich "Was wäre gewesen, wenn ich ihm meine Gefühle gestanden hätte. Wäre ich dann jetzt die Frau an seiner Seite?"

Auch wenn dir etwas nicht gefällt, musst du es ansprechen. Sonst wachsen die Probleme nur und du bereust es später.

Es gibt Situationen, da bekommst du keine zweite Chance. Darum solltest du, sowie du dir über deine Gefühle im Klaren bist, handeln: Eine Entschuldigung, ein Dank oder auch eine Warnung. Denn die Chancen verschwinden, aber die Narben bleiben.

9. Zu viel arbeiten

Natürlich müssen wir arbeiten, um zu leben. Wir brauchen Geld, um unsere Miete zu zahlen und um Essen auf dem Tisch zu haben. Aber auch, um uns selbst zu verwirklichen und Hobbys nachgehen zu können. Arbeit gibt uns einen Platz in der Gesellschaft, wir haben eine Aufgabe und fühlen uns wichtig und ernst genommen. Wir genießen die Freiheiten, die wir mit selbst verdientem Geld nutzen können.

Doch wenn wir uns überarbeiten, fehlt uns nicht nur die Zeit, das verdiente Geld auch zu nutzen - solange wir auch noch jung genug dafür sind. Es fehlt uns auch die Kraft. Und die Freude an der Arbeit geht verloren. Eltern könnten ihren Kindern signalisieren, dass Geld wichtiger sei, als die Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich bin mir sicher, dass du das später bereuen würdest.

10. Die Gesundheit vernachlässigen

Das spielt in Punkt 9 mit rein. Du hast nur einen Körper. Schenke ihm die Aufmerksamkeit, die er braucht.

Viel zu viele erkennen die Endlichkeit ihres Seins erst, wenn sie merken, dass ihr Körper beginnt schwächer zu werden. Und dann bereuen sie, dass sie sich nicht schon vorher mehr um ihre Gesundheit gekümmert haben.

11. Sich mit schlechten Menschen umgeben

Dass wir viel zu viel Lebenszeit an einen schlechten Menschen verschwenden, merken wir oft erst hinterher. Und dann bereuen wir all die Energie, die wir in diese Beziehung oder Freundschaft gesteckt haben.

Woran erkennst du einen Menschen, der dir nicht gut tut? Schau dir an, wie dieser Mensch dein Leben beeinflusst. Glaubst du, dass es dir besser gehen würde, wenn du nicht mehr so viel mit ihm zu tun hast? Wenn du dir ein Leben ohne ihn (oder mit weniger von ihm) vorstellst, gefällt dir der Gedanke? Dann solltest du auf Distanz gehen.

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12. Nicht für schlechte Zeiten vorsorgen

Natürlich sollst du nicht geizig sein und dein Leben auch genießen (siehe Punkt 9). Doch bedenke immer, dass auch schlechte Zeiten kommen können. Unerwartete Zwischenfälle und plötzlich brauchst du Geld.

Finde die goldene Mitte, dass du dein Leben leben und dennoch Rücklagen aufbauen kannst, um auf schlechte Zeiten vorbereitet zu sein. Es muss ja nicht viel sein. Nur 20 Euro im Monat sind schon 2.880 Euro in 12 Jahren. 50 Euro sind 7.200 Euro in 12 Jahren. Ein Puffer, der dir bestimmt mal ein Stück weit aus der Patsche helfen kann.

Wenn jeder seinen kleinen Teil dazu beiträgt, kann die Welt eine bessere werden - ein Musterbeispiel im Video:

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