15 Dinge, die man nicht tun sollte, wenn man ein neugeborenes Kind besucht

15 tipps neugeborenes kind besuchen
Beherzigen Sie diese Tipps, wenn Sie ein neugeborenes Kind besuchen. Das macht nicht das Baby, sondern auch die Mutter glücklich.
Foto: iStock

Wer sich an diese Regeln hält, tut allen etwas Gutes

Hat in der Familie oder im Bekanntenkreis gerade jemand Nachwuchs bekommen, ist die Aufregung natürlich groß. Alle wollen den neuen Erdenbürger kennenlernen. Diese 15 Dinge sollte man allerdings am besten nicht tun, wenn man ein neugeborenes Kind besucht.

Nummer 1: Krank vorbeikommen

Es tut uns leid, aber wer gerade erkältet ist oder vielleicht sogar Schlimmeres ausbrütet, sollte den Besuch bei den frischgebackenen Eltern auf jeden Fall verschieben. Gerade für das Baby besteht erhöhte Ansteckungsgefahr. Aber weil die Eltern vermutlich müde und kaputt sind, hat auch ihr Immunsystem Bakterien und Viren nicht viel entgegenzusetzen.

Nummer 2: Die Privatsphäre der Mutter ignorieren

Es kann natürlich passieren, dass der Nachwuchs während Ihres Besuches Hunger bekommt und dann von der Mutter gestillt werden muss. Sorgen Sie in einem solchen Moment dafür, dass Sie sich Ihre Freundin nicht zu beobachtet fühlt. Starren Sie sie nicht an, während sie gerade ihr Kind stillt.

Nummer 3: Keine saubere Kleidung tragen

Raucher aufgepasst: Die Schadstoffe können sich auch in der Kleidung festsetzen. Darum am besten vor dem Besuch bei dem Kleinen frische und saubere Kleidung anziehen.

Nummer 4: Ohne Absprache die eigenen Kinder mitbringen

In den ersten Wochen nach der Geburt müssen sich Mama und Papa erst einmal an ihr neues Leben gewöhnen. Schließlich wurde gerade alles durch einen neuen kleinen Menschen auf den Kopf gestellt. Versuchen Sie darum, nicht für zusätzlichen Stress zu sorgen. Sollten Sie selbst Kinder haben, bringen Sie diese erst bei einem nächsten Besuch mit. Wenn Sie Ihre Kinder doch mitbringen möchten, wäre es definitiv clever, das Ganze vorher mit den neuen Eltern abzustimmen.

Nummer 5: Unpünktlich sein

Insbesondere in den ersten Tagen nach Geburt werden Sie mit Sicherheit nicht die einzige Person sein, die Mutter und Kind besuchen möchte. Ein nicht enden wollender Strom von Besuchern kann für beide ziemlich anstrengend werden, vor allem dann, wenn man sich nicht an die vorab vereinbarten Zeiten hält. Versuchen Sie darum möglichst pünktlich zu kommen oder sagen Sie rechtzeitig Bescheid, wenn Sie die Verabredung nicht einhalten können sollten.

Nummer 6: Hände waschen vergessen

Gerade an den Händen sammeln sich innerhalb kürzester Zeit viele verschiedene Keime, waschen Sie sich also einmal gründlich die Hände, bevor Sie das neugeborene Kind auf den Arm nehmen.

Nummer 7: Das weinende Kind nicht seinen Eltern zurückgeben

Will sich das Baby nicht mehr beruhigen lassen und hört nicht auf zu weinen, ist es höchste Zeit, es seiner Mutter oder seinem Vater zurückzugeben.

Nummer 8: Erwarten, dass einem alles hinterher geräumt wird

Ist man bei guten Freunden zu Gast, weiß man in der Regel ja, wo was zu finden ist. Tun Sie also allen einen Gefallen und erwarten Sie nicht, dass man Sie gewissermaßen bedient. Setzen Sie doch lieber selbst eine Kanne Kaffee aus und kümmern sich ein bisschen um die mit Sicherheit sehr dankbaren Eltern.

Nummer 9: Ungefragt Ratschläge verteilen

Sie wurden ausdrücklich nach Ihrer Meinung gefragt? Dann können Sie diese natürlich gerne auch aussprechen. Doch zwingen Sie den frischgebackenen Eltern Ihre Ratschläge nicht auf und geben Sie Ihnen nicht das Gefühl, dass Sie es ganz einfach besser wissen .

Nummer 10: Die Geduld der Eltern strapazieren

Wenn Sie merken, dass sowohl Vater und Mutter wie auch das Kind erschöpft sind, ignorieren Sie diese Zeichen nicht, sondern gönnen Sie der Familie lieber ein bisschen Ruhe. Ein Termin für einen nächsten Besuch findet sich immer.

Nummer 11: Chaos verursachen und es nicht wieder beseitigen

Es wurde Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und Geschenke überreicht. Das hinterlässt Spuren. Auch, wenn Sie nicht wirklich ein großes Chaos hinterlassen, greifen Sie den Eltern unter die Arme, indem Sie aufräumen, bevor Sie wieder gehen.

Nummer 12: Ignorieren, dass das Kind Hunger hat

Wenn man keine eigenen Kinder hat, kann es natürlich sein, dass man nicht jedes Weinen richtig deutet. Doch so viele unterschiedliche Ursachen hat das Weinen (zumindest zu Beginn) nicht unbedingt. Ein Grund, der immer in Erwägung gezogen werden sollte, ist Hunger. Und dieser darf definitiv nicht ignoriert werden.

Nummer 13: Erwarten, dass man das Kind auf jeden Fall halten darf

Gerade wenn die Mutter Ihnen das Kind gerade nicht zum Halten überlassen möchte, sollten Sie Ihre Entscheidung nicht infrage stellen. Sie wissen nicht, was kurz nach der Geburt gerade in Ihrem Kopf vorgeht. Vielleicht möchte Sie auch einfach ihr Baby selbst auf dem Arm halten, weil an diesem Tag schon so viele Besucher bei ihr waren.

Nummer 14: Aus Ungeduld das Baby aufwecken

Jeder möchte das Kind am liebsten wach erleben. Doch es könnte natürlich auch sein, dass Sie genau zu der Zeit zu Besuch kommen, wenn sich das Baby gerade erholen muss und sein Schläfchen macht. Unser Ratschlag: Wecken Sie das Kind nicht auf (das bringt Ihnen nur den Ärger der Eltern ein), sondern werfen Sie lieber einen Blick auf sein friedliches Gesichtchen, während es schläft.

Nummer 15: Etwas Heißes trinken, während man das Baby auf dem Arm hält

Natürlich ist es kein Problem, beim Treffen mit den Eltern einen Kaffee, Kakao oder Tee zu trinken. Doch Sie sollten Ihre Tasse am besten abstellen, wenn Sie das Kind auf dem Arm nehmen. Schließlich möchten Sie ja nicht, dass das kleine Würmchen mit heißer Flüssigkeit in Kontakt kommt und sich womöglich verbrennt.

Kategorien: