300 Euro monatlichNeues Familiengeld soll Mütter in Teilzeit entlasten

neues elterngeld
Das neue Familiengeld soll vor allem alleinerziehende Mütter entlasten.
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Eltern soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden

Familienministerin Manuela Schwesig hat ihren Entwurf für das neue Familiengeld vorgelegt. Vor allem Mütter in Teilzeit sollen entlastet werden. Doch was ist das Konzept wert?

"Ich möchte die Mütter ermutigen, trotz Zeit für die Kinder weiter berufstätig zu bleiben, sodass sie ihre eigene Existenz sichern können", sagte Manuela Schwesig, als sie ihr Konzept vom neuen Familiengeld in Berlin vorstellte.

 

Doch wie viel Entlastung bringt das neuen Familiengeld wirklich?

 

Das neue Familiengeld soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Eltern, die nach Ende der Elternzeit wieder in den Job einsteigen und ihre Arbeitszeit auf 28 bis 36 Stunden senken, sollen zukünftig vom Staat mit 150 Euro im Monat unterstützt werden - für maximal 24 Monate. Alleinerziehende erhalten den Höchstsatz von 300 Euro pro Monat. Diese Leistung soll gewährt sein, bis das Kind das achte Lebensjahr erreicht hat.

Zeitlich knüpft das Familiengeld direkt an das Elterngeld, das nur für das erste Lebensjahr von Kindern gelte. Die SPD-Ministerin geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der Eltern diese neue Leistung nutzen dürfen. Auch für getrennt lebende Eltern gilt die neue Regelung, sie sollen ebenfalls 150 Euro pro Kind bekommen.

 

Wann kommt das Familiengeld?

 

Bisher handelt es sich lediglich um einen Entwurf. Die Union wirft der SPD-Politikerin allerdings vor, dass der neue Vorschlag weder im Koalitionsvertrag stehe, noch gegenfinanziert sei. Die Familienministerin will sich davon aber nicht beirren lassen und notfalls das Familiengeld erst nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr einführen. Sie unterbreite einen Vorschlag, der über die derzeitige Legislaturperiode hinausreiche, so Schwesig. Sie sei allerdings auch zu einer kurzfristigen Umsetzung bereit.

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(ww2)

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