4 Mythen über Eier und was wirklich dahintersteckt

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Eier-Mythen auf dem Prüfstand

Ist das Eiweiß wirklich gesünder als das Eigelb? Und sind Eier tatsächlich so gefährlich für unseren Cholesterinspiegel? Wir klären vier Eier-Mythen auf.

 

Mythos 1: Das Eiweiß ist gesünder als das Eigelb

 

Der Glaube daran, dass das Eiweiß allein gesünder ist, hält sich hartnäckig. Zwar stimmt es, dass im Eigelb das gesamte Fett und darum auch mehr Kalorien enthalten sind, doch wer darum immer auf das Eigelb verzichtet, tut seinem Körper keinen Gefallen. Denn das vermeintlich "böse" Eigelb enthält neben Fett auch all die wichtigen Vitamine und Nährstoffe. Ohne das Eigelb fehlen dir letztendlich nicht nur die Vitamine A, D und Vitamin B12, sondern auch wichtige Mineralien wie Kalzium sowie Folsäure und Omega-3-Fettsäuren .

Mehr zum Thema: Eier sind gesund! Das passiert in deinem Körper, wenn du Eier isst

 

Mythos 2: Eier treiben den Cholesterinspiegel in die Höhe

 

Es stimmt, dass Eier eine große Menge an Cholesterin enthalten. Allerdings ist dieses für deinen Cholesterinspiegel weniger gefährlich als lange angenommen wurde. Zuerst einmal drosselt der Körper im Normalfall die eigene Cholesterinproduktion, wenn es zusätzlich von außen zugeführt wird. So reguliert sich der Cholesterinspiegel von selbst. Allerdings gibt es Ausnahmen von der Regel: Es gibt Menschen, bei denen dieser Vorgang nicht reibungslos funktioniert. Doch an dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass das Cholesterin aus Hühnereiern generell sowieso kaum Auswirkungen auf unsere Cholesterinwerte hat. Gefährlicher sind dagegen gesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel in Wurst und Fleisch enthalten sind.

 

Mythos 3: Gerichte mit gekochten Eiern werden schnell schlecht

 

Es stimmt zumindest, dass vorgekochte Eier-Gerichte mit Vorsicht aufgewärmt werden sollten. Der Geschmack wie auch die Konsistenz können beim Aufwärmen beeinflusst werden. Das Ergebnis wird dadurch unter Umständen nicht sonderlich appetitlich sein. Allerdings können Gerichte mit gekochten Eiern generell noch 3-4 Tage nach dem Kochen aufgewärmt werden. Sie müssen aber unbedingt im Kühlschrank gelagert werden.

 

Mythos 4: Rohe Eier helfen beim Muskelaufbau

 

In seiner legendären Rolle des Rocky Balboa trank Sylvester Stallone sie jeden Tag: rohe Eier. Angeblich soll die schnelle Aufnahme von viel Protein den Körper dabei unterstützen, schneller Muskelmasse aufzubauen . Die Methode ist tatsächlich gerade unter Bodybuildern ziemlich weit verbreitet, obwohl die Wirkung fraglich ist. Denn der Körper kann die im Ei enthaltenen Proteine in Wahrheit besser aufnehmen, wenn die Eier vor dem Verzehr gekocht wurden. Außerdem besteht das Risiko, sich beim Trinken von rohen Eiern mit Salmonellen zu infizieren .

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