5 Anzeichen: Was eine Kollegin zur echten Freundin macht

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Wenn man sich mit den Kollegen richtig gut versteht, sorgt das für gute Laune am Arbeitsplatz - und oft auch am Feierabend.
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Woran Sie erkennen, dass Sie im Büro eine echte Freundin gefunden haben

Wenn Kollegen zu echten Freunden geworden sind, versüßen sie uns nicht nur den Arbeitstag. 5 Zeichen, die zeigen, dass Sie Ihren Büro-BFF gefunden haben.

Feierabend. Nach dem stressigen Tag hilft jetzt nur noch ein Glas Rotwein. Oder zwei. Und weil man ohnehin schon gemeinsam bis in den späten Abend geschuftet hat, kann man doch auch gleich die Kollegin fragen, ob sie noch Lust hat auf einen Drink, statt jetzt spontan das halbe Telefonbuch abzutelefonieren. Das passiert dann ein paar Male so, und schon wird die Kollegin mit der Zeit zur Freundin.

Bis die Kollegin dann zu einer richtig engen Wegbegleiterin wird, dauert es oft nur so lange wie in einer guten WG: Ein gemeinsames Gesprächsthema , ein Plausch in der Teeküche - und schon ist man sich irgendwie nah. Wenn ihre Schwester dann gerade ein Kind bekommen hat, der neue Mietvertrag unter Dach und Fach ist oder der Freundi hren Geburtstag vergessen hat, ist man plötzlich die Erste, die sich mit ihr freuen oder sie trösten darf.

Und trotzdem: Ist man mit jemandem befreundet, ist das im Alltag normalerweise beiden Parteien schnell bewusst. Einen Arbeitskollegen hingegen lässt man, was das angeht, oft in der Schwebe. Ob es sich um eine wahre Freundschaft handelt, erkennen Sie an unserer 5-Punkte-Checkliste:

1. Sie haben immer ein Mittags-Date

... und können dank der liebsten Mitarbeiterin sogar Ihre Essgewohnheiten verbessern! Die Kollegin bestellt zum Mittag immer nur einen Salat? Klar, dass wir uns mit einem dicken Schnitzel auf dem Teller sofort schlecht fühlen würden. Das Positive daran: Am Arbeitsplatz fällt es viel leichter, einen Diätplan auch wirklich einzuhalten, wenn die Schreibtisch-Nachbarin mitmacht. Andersrum funktioniert das Ganze natürlich leider auch.

2. Sie zwei können über alles reden

Kann man sich gut leiden, kommen gemeinsame Gesprächsthemen wie von selbst. Trotzdem lassen wir uns von unseren Kollegen inspirieren. Schwärmt eine Mitarbeiterin ausschweifend vom anstehenden Karibikurlaub, blättert man auch schneller mal im Reiseführer, obwohl es bislang jedes Jahr mit dem Wohnwagen in die Bretagne ging. Eine Freundschaft umfasst schließlich mehr als nur den gemeinsamen Spaß am Job oder kleine Lästereien zwischen Kaffeemaschine und Kopierer.

3. Sie haben jemandem, mit dem Sie bei jeder Bürofeier zusammen stehen können

Und weil das "Frollegentum" für gute Stimmung am Arbeitsplatz sorgt, ist die Ansteckungsgefahr groß. Ehe man sich versieht, ist man im besten Fall Mitglied einer ganzen Büro-Clique. Diese Art der Gruppendynamik kann dazu führen, dass wir am Ende des Tages nicht nur im Büroalltag produktiver sind, sondern auch richtig gerne am nächsten Morgen wiederkommen. Weil wir die nervenaufreibende Präsentation schließlich nicht nur mit Kollegen, sondern vielmehr auch irgendwie mit Freunden gemeinsam meistern werden.

4. Sie vermissen sie oder ihn am Wochenende

Ja, durch ihre neuen Büro-BFF kann sogar das eigentlich immer viel zu kurze Wochenende plötzlich ganz lang erscheinen. Ist ja auch kein Wunder, verbringt man doch fünf Tage die Woche mehr als acht Stunden am Stück miteinander. Das Schöne: Nach dem Wochenende freut man sich schon auf den Montagmorgen - und kann endlich und in aller Ausführlichkeit über alles berichten, was einem am Wochenende passiert ist.

5. Der oder die Kollegin fragt Sie etwas über ihre Arbeit, und interessiert sich wirklich für die Antwort

Ihr "normalen" Freunde sind höflich genug, sie regelmäßig zu fragen "Und, wie läuft's im Job?", "Hat sich dein Chef wieder eingekriegt?" oder "Was machst du noch mal den ganzen Tag?". Doch Kollegen-Freunde interessieren sich wirklich für die Antwort. Schließlich arbeiten Sie im selben Unternehmen, haben vielleicht sogar den gleichen Job. Wenn man direkt betroffen ist, interessiert es einen automatisch viel mehr. Im Büro ist es im Grunde eben ein bisschen so wie früher auf Klassenfahrt - nur mit Aktentasche statt Schulranzen.

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