5 Dinge, die ich vor meiner Hochzeit gerne gewusst hätte

dinge die ich gerne vor der hochzeit gewusst haette
Auf manche Dinge im Leben wäre man gerne besser vorbereitet - zum Beispiel auf das, was nach der Hochzeit kommt.
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Nach der Hochzeit kommt die Ehe...

Manche Dinge kann man nicht ahnen - zum Beispiel dass es nach der Hochzeit nicht so einfach bleibt. Mit diesem Wissen wäre ich besser auf meine Ehe vorbereitet gewesen!

1. Ein Ring am Finger bedeutet keinesfalls bedingungslose Liebe

Es herrscht diese eigenartige Idealvorstellung einer Ehe: Wenn man erst einmal verheiratet ist, kann einen nichts mehr trennen. Man schließt den Bund des Lebens – die Option Scheidung streicht man im Moment der Hochzeit mal aus dem Gedächtnis – und möchte den Rest seines Lebens miteinander verbringen. Dabei wiegen sich viele in Sicherheit. Doch was man schnell vergisst: Das Verhältnis eines Ehepaars gleicht nicht dem von Mutter und Kind. Letzteres besteht aus einer Liebe, die man guten Gewissens bedingungslos nennen kann. Doch Ehepartner sind auch nach der Hochzeit noch eigenständige Menschen. Es kommen in jeder Beziehung harte Zeiten, die die Liebe bröckeln lassen können. Wichtig ist es, die gegenseitige Liebe niemals als selbstverständlich anzusehen.

2. Ein Baby stellt die Ehe auf die Probe

Es folgt gleich die nächste Idealvorstellung: Nach der Hochzeit kommt das Baby, das das Glück der Partner vervollständigt und sie zu einer Familie macht. Natürlich ist ein gemeinsames Kind das Größte im Leben. Doch die Friede-Freude-Eierkuchen-Welt bekommt schnell Risse. Dem sollte man sich von Anfang an bewusst sein. Denn ein Baby ist nicht nur Arbeit , es stellt auch die Ehe auf eine harte Probe. Es bleibt wenig Zeit füreinander, beide Partner sind gestresst und kümmern sich um das neue Familienmitglied – vergessen darüber hinaus allerdings, ihre Ehe zu pflegen. Der Ehepartner sollte niemals an zweiter Stelle stehen, sondern immer auf gleicher Höhe mit dem Baby. Es ist schwierig, Liebe und Nachwuchs unter einen Hut zu bekommen, aber nicht unmöglich, wenn man sich dem Problem stellt.

3. Eine Ehe bedeutet Arbeit auf zwei Seiten

Eine Ehe bedeutet Arbeit. Diesen Satz haben wir schon oft gehört. Leider ist er auch wahr. Was man vor der Hochzeit gerne gewusst hätte, ist allerdings, dass all die Arbeit, die man selbst in die Beziehung investiert, nutzlos ist, tut der Partner nicht dasselbe. Beide müssen sich bewusst sein, dass es in der Liebe auch einmal schwierig wird. Wenn sich nur ein Part Problemen stellt und für die Ehe kämpft, verläuft die Beziehung irgendwann einseitig und auch die Liebe gerät aus dem Gleichgewicht.

4. Die kleinen Dinge erhalten die Liebe

Arbeit kann aber schön sein. Zum Beispiel wenn es um kleine Aufmerksamkeiten geht. Auch wenn man es sich vor der Hochzeit nie vorstellen könnte, dass man seine Ehe schleifen lässt, geschieht dies doch schneller als man denkt. Die liebevolle Begrüßung schwindet im Alltag. Blumen werden nur noch selten verschenkt. Der Zauber vergeht. Stopp! Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die die Liebe am Leben erhalten und so wunderschön machen. Für diese Pflege braucht man keine materiellen Geschenke – vielmehr muss man darauf achten, dass man seinem Partner auch nach der Hochzeit noch jeden Tag das Gefühl gibt, geliebt zu werden.

5. Der Sex bleibt nicht so spannend

Wochenlang freut man sich auf die Hochzeitsnacht. Wenn der Sex nur so aufregend bleiben würde… Wie in jeder längeren Beziehung verändert sich auch in der Ehe irgendwann das Sexleben . Je vertrauter man wird, desto mehr schwindet die sexuelle Spannung. Das ist nicht unbedingt schlimm – so lange man sich diesem Prozess bewusst ist. Um sich nahe zu fühlen braucht man nicht immer Sex. Das innige Kuscheln auf dem Sofa, kann genauso viel Zärtlichkeit beinhalten, wie eine heiße Nacht. Es ist auch ganz normal, dass sich die Libido unterscheidet: Mal hat man selbst Lust, dann der Partner aber nicht. Dafür sollte man die Momente genießen, in denen der Sex wieder auflebt – auch wenn diese weniger werden, heißt das nicht, dass sie ganz verschwinden.

(ww4)

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