5 Gründe, die dafür sprechen zu weinen

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Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, seinen Tränen ab und an freien Lauf zu lassen.
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Weinen tut uns gut

Freude, Rührung, Trauer - all dies können Gründe dafür sein, dass wir Tränen vergießen. Das Weinen ist eine Reaktion, die wir nicht unterdrücken sollten. Denn Tränen können sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Hier kommen fünf Gründe, die fürs Weinen sprechen.

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Tränen. Die einen vergießen rein reflexartig, die anderen sorgen den ganzen Tag über dafür, dass unser Auge nicht austrocknet und die letzte Art sind unsere Reaktion auf etwas besonders Trauriges oder Schönes . Sie alle erfüllen ihren eigenen Zweck beziehungsweise haben eine eigene Wirkung.

1. Weinen baut Stress ab

Mehrere Untersuchungen haben bereits bestätigt, dass wir Stress abbauen können, indem wir weinen. Dies soll zum einen daran liegen, dass Stoffe, die sich in unserem Körper unter Stress bilden, mit den Tränen ausgespült werden. Gleichzeitig enthält die Tränenflüssigkeit unter anderem Enzyme wie Lysozyme oder das Hormon Prolaktin. Sie sollen sich ebenfalls positiv unter Stress auswirken.

2. Tränen schützen unser Auge

Wenn Sie das hier gelesen haben, werden Sie sich in Zukunft nicht mehr ärgern, wenn Sie beim Zwiebelschneiden weinen. Denn die Tränen, die wir hier vergießen, werden reflexartig hervorgerufen und haben eine wichtige Aufgabe: Sie sollen unser Auge schützen und uns von dem lästigen Brennen befreien. Gleiches gilt für anhaltendes Tränen, wenn sich ein Fremdkörper in unsere Augen verirrt hat: Die zusätzlich produzierte Flüssigkeit dient dazu, den Eindringling so schnell wie möglich wieder zu vertreiben.

3. Weinen reinigt die Seele

Forscher sind sich sicher: Weinen ist gut für unsere seelische und körperliche Gesundheit. Denn wer aus emotionalen Gründen weint, produziert dabei Endorphine, das heißt Glückshormone, und andere Stoffe, die eine beruhigende Wirkung auf den Körper haben. Anstatt Frust anzustauen, sollte man ihn also besser von Zeit zu Zeit raus lassen, um Seele und Körper einer kleinen Reinigung zu unterziehen.

4. Tränen helfen der Nase

Wenn wir weinen, treten die Tränen nicht nur durch die Tränendrüse nach draußen. Sie bahnen sich ihren Weg auch durch den Tränenkanal bis in die Nase. Hier verbinden sie sich mit dem Nasensekret und helfen dabei, die Nase schön feucht und frei von Bakterien zu halten.

5. Weinen verbessert die Laune

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle niederländische Studie. Im Rahmen der Untersuchung sahen sich die Teilnehmer einen traurigen Film. Dabei wurde beobachtet, wer weinte und wer nicht. Direkt nach dem Film fühlten sich diejenigen Studienteilnehmer, die geweint hatten schlechter als diejenigen, die keine Tränen vergossen . Nach 20 Minuten fühlten sich die 'Weiner' jedoch genauso gut, wie vor dem Film, nach 90 Minuten sogar besser als die übrigen Befragten.

Also Taschentücher raus und los!

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