5 Jahre Begierde

5 jahre begierde
Kleine Bettgeschichte
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Kleine Bettgeschichte

Seit fünf Jahren begehre ich Jonas. Auszüge aus meinen Tagebüchern belegen dies. Seit acht Monaten sind wir ein Paar. Endlich! Das Warten hat sich definitiv gelohnt. Dass jeder neue Akt den vorherigen weit in den Schatten stellen kann, darüber staunen wir immer wieder. Er lässt meine Libido regelrecht explodieren.

Tagebucheinträge

Gestern Abend bin ich in die Berge gefahren. Party im Wald. Weil es geregnet hat, haben viele schon den letzten Bus zurück ins Tal genommen. Gegen Morgen waren dann nur noch Jonas, Tom, Cecile und ich wach. Wir haben als einzige draussen im Zelt übernachtet. Alle in einem. Die anderen wenigen, die übrig geblieben sind, haben sich im Chalet verschanzt. Jonas hat sich neben mich gelegt. Ganz nahe neben mich. Ich habe mir so sehr gewünscht, alleine mit ihm im Zelt zu sein. Er hat mich ständig berührt und, mein Gott, ich hätte es so gerne mit ihm getan .

(...) Und mit Jonas ist es so ein Ding ... ich komme nicht weiter. Ich habe ja nicht einmal die Gelegenheit, mit ihm alleine zu sein und ihn zu sprechen. Und E-Mail oder so schreibt er mir auch nicht und überhaupt: er ist so undurchsichtig. Soweit ich weiß, hat er eine Freundin. Die hat aber noch nie jemand von uns zu Gesicht gekriegt. Ich werde den ersten Schritt bestimmt nicht machen.

Jonas ist viel heißer als Paul

Ich liebe doch Paul - warum auch immer. Und ganz ehrlich, ich bin doch einfach nur neugierig auf dieses komische Spiel zwischen Jonas und mir. Das dauert schon ewig. Wir schauen uns lange und tief in die Augen, sprechen aber kaum mehr als drei Sätze miteinander. Schon gar nichts, was in Richtung „Ich hab Bock auf dich“ geht. Gut.

Es soll auch niemand Verdacht schöpfen. Also gehe ich total auf Abstand. Alle kennen Paul und mich und ich mag keine Geschichte draus machen, schließlich möchte ich Paul auch nicht verlieren. Ich will Jonas doch nur ein einziges Mal küssen und lieben.

Das mit dem Augenkontakt und den Annäherungsversuchen zieht sich bereits über mehr als zwei Jahre hin. Ein einziges Mal war ich mit ihm alleine. Vor gut drei Wochen. Er hat spontan bei mir übernachtet und mir dann bei meinem Umzug geholfen. Schon wieder. Mein vierter Umzug in drei Jahren und jedes Mal hat er mir dabei geholfen. Einfach so.

Jonas und ich sind endlich ein Paar

Paul hatte was Besseres vor und blieb über Nacht weg. Natürlich! Ich habe Jonas ins Gesicht gesagt, dass ich Paul liebe und ihn nicht betrügen werde. Er hatte nichts entgegnet und wir sind trotzdem eng umschlungen eingeschlafen. Kacke! Vielleicht sollte es einfach nicht sein. Ich hätte die Möglichkeit gehabt. Und gestern ist es vielleicht die letzte in meinem Leben gewesen! Ich will nicht daran denken.

Ein paar Monate später sind Jonas und ich endlich ein Paar! Es ist das schönste Verliebtsein, dass ich je erleben durfte. Eines, das erwidert wird. Er gibt mir mindestens genau so viel Liebe , wie ich ihm. Ich begehre ihn und er begehrt mich. Mit seinen Lippen auf meinen bleibt die Zeit stehen. Wir verlieren uns in einander. Er fordert, ich fordere und wir geben und verschmelzen und wissen nicht, wie uns geschieht. Wir fließen. Wir schauen uns in die Augen und sagen nichts. Lächeln und küssen und wissen: Ja, es ist echt. Ja, es ist gut. Ja, ich will. Mehr mehr mehr!

Vorfreude auf Jonas

Noch fünf Tage. Er wird vor meiner Türe stehen, mich anschauen und mir zulächeln. Vielleicht sagt er „Salut“ und umarmt mich sanft und küsst mich ganz zärtlich, wobei ich nach mehr schreie. Ich bringe ein kurzes verlegenes „Salut“ heraus und bin genauso zärtlich. Bevor wir stürmisch weiterziehen ...

Oder er kommt auf mich zu, sagt kein Wort und knallt mich direkt mit dem Rücken gegen die Wand, ein Kuss nach dem anderen, bis jeder Zentimeter meines Gesichts, Hals und der Schultern seine Lippen mindestens einmal zu spüren bekommen haben. Er wird meine Arme dann sanft gegen die Wand drücken und seine Finger verankern sich in meine. Beide Hände und Arme gegen die Wand. So stelle ich es mir vor. So wie es schon einmal war. Ich weiß es. Ich kann mich darauf verlassen. Ich weiß es.

Ich habe so lange auf Jonas gewartet. Ich wusste, der Moment wird kommen. Das erste Mal, als ich ihn gesehen habe. So kitschig, wie es klingt. Ich wusste, da wird was sein. Was ganz Großes. Jedes Mal, als eine Möglichkeit uns näher zu kommen nur einen Handgriff weit entfernt schien, war ich mir sicher. Immer kam etwas dazwischen. Ich habe gewartet.

Fantasien von Jonas

Warum so lange? Keine Ahnung. Ich wusste, irgendwann würde der magische Moment da sein. Aber noch nicht jetzt. Wir müssen erst noch reifen. Geduld! Vielleicht war ich dann doch etwas voreilig, als der Moment da zu sein schien. Um ein Haar wäre es bei einer einmaligen, jedoch unvergesslichen Nacht geblieben.

Ich will nicht daran denken. Jetzt ist es gut, so wie es ist. Nein. Besser! Tausend Mal besser, als ich es mir je vorgestellt habe! Es ist richtig. Total richtig! Ich kann's kaum erwarten, dass er wieder vor mir steht. Ich genieße noch fünf ganze Tage Träumerei und Verliebtsein. Lass all das Begehren sich ansammeln und in meiner und seiner Libido konzentrieren ... Bevor wir beide wieder explodieren. Bald, bald, bald! Dann wirst du mir all die virtuell gesendeten Küsse in echt schenken. Und ich leere mich wie eine Wolke ... Und fülle mich wieder und wieder. Fülle mich mit reiner Liebe. Deiner Liebe. Bis ich erneut so voll bin, dass ich triefe ...

Wir nehmen uns alle Zeit der Welt, um uns zu lieben. Es ist nicht bloß Sex . Es ist Meditation und reine Leidenschaft. Geben und Nehmen. Wie es sein soll. Das schönste Gefühl auf der Welt. Mittlerweile weiß er, was ich will und ich, wie er am liebsten zum Orgasmus kommt.

Unser Liebesspiel beginnt

Es beginnt so, dass wir und tief in die Augen schauen und unsere Köpfe sich einander nähern. Unsere Wangen berühren sich sanft. Ich atme seinen Duft ganz bewusst ein und schließe die Augen. Ich hauche ihm einen Atemzug ins rechte Ohr. Seine Lippen streicheln meine rechte Wange und suchen langsam meinen Mund. Er ist leicht geöffnet. Er küsst meine Oberlippe und ich sauge an seiner Unterlippe. Manchmal berühren sie sich nur. Sonst tun wir minutenlang nichts.

Wir genießen jede Sekunde. Unsere Unterleibe drücken sich leicht aneinander. Ich massiere seine muskulösen Oberarme und streichle seine Brust unter dem T-Shirt. Meine Hände fahren langsam nach unten. Beim Schamhaar wird meine Bewegung langsamer. Einzelne Finger greifen in die Unterhose. Dann ziehe ich sie wieder hoch. Und das gleiche nochmal.

Dieses Spiel dauert einige Minuten und ich merke, wie er sich nach meiner Hand an seinem Penis sehnt. Er haucht mir seinen schneller werdenden Atem in den feuchten Mund und küsst mich fordernd. Seine Hände fahren über meine Brust, Rücken und Po . Er drückt mich näher an sich.

Dann erst fahre ich mit meiner linken Hand konsequent unter seine Hose und drücke seinen steifen Schwanz kurz aber fest. Er zuckt vor Lust zusammen und Wärme steigt blitzartig auch in meinen Unterleib. Ich streichle wieder seine behaarte und starke Brust, bevor ich seinen Penis einen Moment lang in meiner Hand pulsieren lasse. Er drückt seinen Unterleib vor und zurück.

 

 

Er will mich ganz

Der harte Penis in meiner Hand wie in mir. Wir liegen im Bett aneinander geschmiegt und sehen uns dabei in die Augen. Er sucht meine Scheide mit seinen langen Fingern. Sie kreisen schnell und mit sanftem Druck um den Eingang herum. Seine Handfläche auf meinem Venushügel. Dann dringt er mit zwei Fingern härter in mich ein und ich stöhne auf. Es tut so unendlich gut.

Er schaut mir in die Augen und ich flehe ihn mit meinem Blick an, nicht aufzuhören. Doch er zieht die Finger aus mir. Ich ziehe sein T-Shirt und seine Hose so schnell es geht aus. Und er zieht meinen Rock aus. Er ist über mir gebeugt und ich drücke meinen ganzen Körper an seinen. Ich will ihn jetzt sofort in mir spüren.

Sein Penis an mir. Er dringt in mich ein. Ohne Zögern findet er den Eingang. Wir stöhnen beide gleichzeitig auf. Erlösung pur. Ich bin heiß und feucht und spüre ihn tief in mir. Wir können es nicht fassen und schauen uns ungläubig an. Dieses Gefühl ist unglaublich. Wir streicheln uns überall und lächeln uns an. Seine Haare, seine Arme, Po und Brust. Jeder Zentimeter wunderschön und voller Elektrizität.

Wir wiegen uns rhythmisch vor und zurück. Die Lust steigt stetig weiter in uns auf. Wir küssen uns mit Zunge und stöhnen. Er beginnt zu schwitzen. Dann entzieht er sich aus der Fesselung unserer Lippen. Sein Kopf dreht sich nach links. Er schnurrt wie eine Katze und stoppt die Bewegungen. Es ist zu gut. Er will noch nicht kommen.

Sex mit Ruhepause

Wir gönnen uns eine Pause, in der wir uns nicht bewegen und nur zärtlich streicheln. Bis einer von uns nachgibt und über den anderen herfällt und mit schnellen Küssen nach mehr fordert. Wir zögern den Höhepunkt so lange wie es geht hinaus und genießen die aufsteigende Lust bis zum letzten Tropfen. Doch der Orgasmus ist unaufhaltbar. Ich komme und lasse es ihn mit schneller und lauter werdendem Stöhnen wissen.

Er berührt mich überall und drückt meinen Po und Unterleib noch näher an sich. Ich komme! Dabei sehe ihm in die Augen und entdecke da die größte Begierde. Ich schmiege mich an ihn, wie ein Kind, das beschützt werden will. Bilder aus Chris Isaak's Musikvideo „Wicked Game“ schießen mir in den Kopf.

Er umschließt mit seinen Armen meinen Kopf und küsst meine Stirn. Er lässt mich einen Augenblick ruhen, wobei sich sein Schwanz langsam vor und zurück bewegt. Ich werde immer feuchter, drehe mich auf den Bauch und er schwitzt. Das Laken wird feucht unter mir.

Er drückt seinen Schwanz an meinen Po und dringt in meine Scheide ein. Ganz sanft. Sein Stöhnen wird schneller. Mein Rücken ist nass von seinem Schweiß. Ich drücke meinen Po an sich. Ich bewege nur meinen Po vor und zurück und weiß, er wird gleich kommen und das erregt mich sehr. Die Wolke der Lust füllt sich abermals. Ich schnurre und will einen zweiten Orgasmus .

Der zweite Orgasmus

Mit meiner Hand suche ich seine Hoden. Ich streichle und knete sie von unten. Er massiert meine Klitoris. Seine Bewegungen werden härter und ruckartiger. Er windet sich hinter mir und meine Lust wird noch stärker. Ich fühle, wie er gleich explodiert . Kurz bevor er den Höhepunkt erreicht, lässt er seinen Schwanz aus meiner Scheide gleiten und ergießt sich in meine Hand, zwischen meine Oberschenkel.

Ich lasse seinen Penis noch ein wenig in meiner Hand pulsieren. Wir lächeln und fallen uns in die Arme. Wir schauen uns ins Gesicht und zeigen einander wortlos unsere größte Zuneigung. Wir küssen uns wieder sanft, wie zu Beginn des Liebesspieles und möchten gleich nochmals loslegen. Als ob es die letzte Nacht unseres Lebens wäre. Unfassbar!

 

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