5 Tipps: Schluss mit Wetterfühligkeit!

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Gegen den Herbstblues

Es ist keine Einbildung: Verändert sich die Temperatur, reagiert der Körper und die Stimmung fällt. Wir verraten, was Sie gegen Wetterfühligkeit tun können.

Den einen Tag scheint die Sonne, den anderen regnet es - willkommen im Wetterchaos. Doch das Wetter bereitet uns nicht nur bei der Kleiderauswahl Probleme. Auch der Körper kann bei empfindlichen Menschen darauf reagieren. Denn Wetterumschwünge nehmen den Kreislauf ziemlich mit und bestimmte Klima-Phänomene können die Nerven reizen. Meist sind es Feuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur, die Beschwerden auslösen.

Welche Wetterlagen Probleme bereiten, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen, Frauen häufiger als Männer. Vor allem wer unter Kreislaufstörungen leidet , reagiert häufig auf das Wetter. Bei Wetterfühligkeit handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern vielmehr um ein Ungleichgewicht des vege tativen Nervensystems. Dem kann man gut vorbeugen: Wer seinen Körper mit Sauna und Wechselduschen abhärtet, leidet oft weniger unterWetterfühligkeit. Wir sagen, welche Symptome das Wetter verursacht und was hilft.

Melisse für die Stimmung

Auch auf die Psyche kann das Wetter wirken. Nervosität, Konzentrationsstörungen und Gereiztheit sind dann nicht selten. Abhilfe schaffen Entspannungsübungen wie autogenes Training. Auch Extrakte aus Arznei pflanzen können die Nerven beruhigen. Speziell Melisse wirkt sehr gut und ausgleichend auf das vegetative Nervensystem (z. B. "Klosterfrau Apotheke).

Baldrianbad bei Kopfweh

Kopfschmerzen sind die häufigste Beeinträchtigung bei Wetterfühligkeit. Sie entstehen durch Regula tionsprobleme der kleinen Hirn gefäße. Wenn sie ihre Spannung zu langsam anpassen, kommt es zu wetterbedingtem Kopfweh. Gefährlich ist das nicht und meistens lässt es sich schon durch ein langes entspannendes Bad, z. B. mit Baldrianzusatz (Drogerie), vertreiben.

Nachhilfe für den Schlaf

In der Nacht bekommen Sie im Bett kein Auge zu und am nächsten Tag fühlen Sie sich wie gerädert? Auch für Schlafstörungen und Müdigkeit kann ein Wetterwechsel verantwortlich sein. Gegen dieses Symptom der Wetterfühligkeit können Sie gut vorbeugen: Sorgen Sie dafür, dass es im Schlafzimmer immer gleich kühl ist und essen Sie abends keine schwere Mahlzeit mehr. Ein Abendspaziergang macht den Organismus müde.

Frische Luft härtet ab

Insgesamt lässt sich Wetterfühligkeit abschwächen, indem das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Am besten gelingt das, wenn Sie jeden Tag einmal an die frische Luft gehen - und zwar wirklich bei jedem Wetter. Dreimal pro Woche sollten Sie zusätzlich ein leichtes Ausdauertraining (z. B. zügiges Gehen, Radfahren oder Joggen) ein planen, bei dem der Puls leicht in die Höhe geht.

Kopfmassage für den Kreislauf

Wenn die Temperatur plötzlich steigt, erweitern sich Arterien und Venen. Wer einen ohnehin niedrigen Blutdruck hat, dem wird dann oft schwindelig. Hier hilft eine ausgiebige Kopfmassage, weil sie die Durchblutung anregt. Bei einem Kälte-Einbruch dagegen verengen sich Venen und Arterien. Auch diese Gefäßveränderungen lösen häufig Schwindel aus. Viel trinken lindert die Beschwerden. Zudem helfen Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga.

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