5 Wege Arthrose an den Händen sanft zu behandeln

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Die Finger schmerzen, die Gelenke fühlen sich steif an - Arthrose an den Händen ist besonders unangenehm.
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Arthrose in den Fingern: Wenn die Gelenke schmerzen

Die Finger fühlen sich steif und schwer an, die Gelenke schmerzen: Arthrose in den Händen belastet den Alltag enorm. Der Gelenkverschleiß ist nicht heilbar - doch auf diesen Wegen lassen sich die Beschwerden von Arthrose sanft lindern.

 

Was ist Arthrose und ab wann kann ich die Krankheit bekommen?

 

Der Begriff Arthrose beschreibt den übermäßigen Verschleiß der Gelenke ohne erklärbare Ursache. Nicht zu verwechseln ist der Gelenkverschleiß mit der entzündlichen Erkrankung Arthritis, dessen Folge allerdings wiederum Arthrose sein kann. Insbesondere ältere Menschen sind betroffen. Heilbar ist die Krankheit bisher nicht – dabei leiden ab einem Alter von 65 leiden etwa zwei Drittel der Menschen unter ihr.

 

Wie macht sich Arthrose an den Händen bemerkbar?

 

Nicht selten sind die Hände betroffen, an denen sich Arthrose im Alltag besonders schnell bemerkbar macht: Die Fingergelenke nutzen ab, was sich durch Druckschmerzen, Bewegungseinschränkungen und sichtbare äußere Veränderungen bemerkbar macht. Betroffene spüren insbesondere nach Anstrengung der Hände – was im Alltag nahezu durchgehend geschieht – eine Schwere und Steife in den Fingern, die sich nur noch unter Schmerzen bewegen lassen.

Um andere Krankheiten sicher auszuschließen erfolgt die eindeutige Diagnose meist über ein Röntgenbild. Dann gilt es die Symptome so gut wie möglich zu lindern.

 

Wie lässt sich Arthrose behandeln?

 

1. Medikamente:

Um die akuten Schmerzen zu stillen empfehlen Ärzte meist entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen. Von Injektionen in den Fingergelenken wird abgeraten. Generell gilt es zunächst zu versuchen, die Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.

2. Alternativanwendungen:

Manche Menschen, die unter Arthrose leiden, berichten von positiven Erfahrungen mit Akupunktur, Kälteanwendungen oder Magnetfeldtherapie. Der Erfolg der Behandlungen ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Beachtet werden sollte hierbei, dass die Kosten für diese Alternativtherapien nur selten von der Krankenkasse übernommen werden.

3. Massagen:

Das Einreiben der Finger mit kühlenden Gelen oder Öl wird von Betroffenen meist als sehr wohltuend empfunden. Dabei sanft über die Fingergelenke streichen und sie massieren.

4. Wärme:

Nicht nur Kälte, auch Wärme kann helfen, die Beschwerden von Arthrose zu lindern. In der Apotheke sind Moor oder Fango-Packungen erhältlich, in denen man die Hände ausruhen kann. Die Tiefenwärme regt die Durchblutung der Gelenke an und hilft dabei, Gelenkschlacken abzutransportieren.

5. Fingerübungen:

 

  • Finger abwechselnd spreizen und zur Faust ballen, den Bewegungsablauf bis zu 10 Mal wiederholen. Noch effektiver wird die Übung mithilfe eines speziellen Handtrainers.
  • Einen kleinen Haushaltsschwamm bis zu 5 Minuten lang mit den Händen kneten.
  • Einen Tennisball zwischen den Fingern halten und in die Handfläche rollen. Die Bewegung bis zu 10 Mal wiederholen.
  • Mit einem Massageball über die Hände rollen und den Igelball etwa 3 Minuten zwischen den Fingern balancieren.

 

Die besten Übungen bei Arthrose in den Händen im Video erklärt:

 

 

 

Tipp: Wenn sich die Finger mal besonders steif anfühlen, können die Übungen in einem warmen Wasser durchgeführt werden, so dass sie schonender und weniger schmerzhaft sind. Wichtig ist in jedem Fall die Beweglichkeit der Finger zu erhalten und Übungen zu machen, selbst wenn die Hände schmerzen. Ruhe verschlimmert die Gelenkschmerzen bei Arthrose und schränkt auf Dauer die Beweglichkeit stark ein.

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(ww4)

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