"50 Shades of Grey": Film live jetzt schon begehrt

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Fesselspiele sind seit "50 Shades of Grey" sehr beliebt. Wer auf den Film wartet, greift schon vorher gerne zu Haushaltsgeräten...
Foto: Artem Merzlenko - Fotolia.com

Gefangen in Haushaltsgeräten

Rettungskräfte nennen es scherzhaft den "50-Shades-Effekt". Seitdem Erotikromane wie "50 Shades of Grey" dem Buchhandel ein altes Genre völlig neu eröffnen, gibt es immer mehr Fälle von "sexuellen Missgeschicken", die sich darauf zurückführen lassen. Paare scheinen den Film zu "50 Shades of Grey" bereits zuhause live nachzustellen...

Seit 2010 hatte allein die London Fire Brigade 79 solcher Fälle, in denen Paare aus misslichen Lagen befreit werden mussten. Zudem wurden neun Männer gerettet, die ihren Penis in einen dafür nicht vorgesehenen Ring gesteckt hatten.

"Ich weiß nicht, ob es der 50-Shades-Effekt ist, aber die Anzahl von Vorfällen mit Gegenständen wie Handschellen, scheint angestiegen zu sein", berichtet Dave Brown von der London Fire Brigade. Viele solche Unfälle könne man mit etwas gesundem Menschenverstand vermeiden. "Haltet eure Schlüssel immer parat", rät er.

Zu den ungewöhnlichsten Einsätzen gehörte der Mann, der seinen Penis in einen Toaster gesteckt hatte - und von dem Einsatztrupp befreit werden musste. Peinlich. In einer Twitter-Nachricht betont die London Fire Brigade noch einmal: "Das hat auch eine ernste Seite. Wenn wir Ringe von Penissen und Fingern schneiden müssen, stehen wir für echte Notfälle nicht zur Verfügung."

Was lernt man daraus? "50 Shades of Grey" sollte man nur mit Bedacht ins echte Leben übertragen und sich vielleicht lieber den Film anschauen. Ist man dennoch probierfreudig, sollte man Schlüssel IMMER bei sich haben und Sexspielzeug sollte man im Erotikshop holen - NICHT aus der Küche!

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