51-Jährige ist mit ihrer eigenen Enkelin schwanger

51 jaehrige ist mit enkelin schwanger

Foto: youtube/InstantInformer

"Du musst mir nicht danken, denn ich habe jetzt ein Enkelkind. Das ist das größte Dankeschön!"

Erst Kinder machen das Glück perfekt. Ein liebender Ehemann, eine herzensgute Ehefrau - was noch fehlt? Ein Kind. So auch bei Mandy und Jamie Stephens. Die beiden sind ein junges, glückliches Paar aus North Dakota - heiraten und wollen ein Kind bekommen.

Wenige Monate nach ihrer Hochzeit wird Mandy endlich schwanger. Theo soll der kleine Junge heißen. Doch dann passiert das Schreckliche: Der kleine Junge kommt viel zu früh auf die Welt, stirbt nur wenige Minuten nach seiner Geburt. Die Eltern sind verzweifelt. Veil schlimmer noch: Die Ärzte raten Mandy von einer erneuten Schwangerschaft ab. Ihr Muttermund hat sich bei der Geburt von Theo so weit geöffnet, dass das Risiko einer erneuten Fehlgeburt zu hoch wäre.

Der Wunsch nach einem Kind - zerstört? Mandy und Jamie suchen nach Auswegen, ziehen eine Adoption oder eine Leihmutterschaft in Betracht. Auch die Mutter von Mandy, Sherri, leidet: „Zu sehen, wie das eigene Kind ein Kind verliert, ist die Definition von Traurigkeit", sagt die dreifache Mama und bietet ihre Hilfe an. Sherri möchte das Kind ihrer Tochter austragen, als Leihmutter einspringen. Das Gefährliche: Sherri ist mit 51 Jahren eine sogenannte Risikoschwangerschaft. Hinzu kommt, dass sie unter Multipler Sklerose leidet, einer chronischen Entzündung des zentralen Nervensystems.

Trotz der Risiken wagen die Drei den Schritt. Es braucht nur zwei Versuche, bis die künstliche Befruchtung erfolgreich ist. Sherri ist mit ihrer eigenen Enkelin schwanger. Die Schwangerschaft verläuft ohne Komplikationen, die Geburt hingegen sei schwieriger gewesen als ihre Letzte mit 33 Jahren, so die 51-Jährige.

Neun Monate später bringt Sherri ein gesundes Mädchen auf die Welt. Mila Stephens - ein kleines Wunderkind. Nicht nur, weil sie von ihrer Oma ausgetragen wurde, sondern auch, weil sie den Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose positiv beeinflusst hat.

„Wie dankt man jemandem, der einem das ultimative Geschenk im Leben gibt? Das Leben selbst", sagt Mandy, ihre Mutter lacht. "Du musst mir nicht danken, denn ich habe jetzt ein Enkelkind. Das ist das größte Dankeschön!

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