6 Dinge, die Sie über die Garmin Vivofit wissen sollten

6 dinge die sie ueber die garmin vivofit wissen sollten
6 Dinge, die Sie über die Garmin Vivofit wissen sollten
Foto: PR
Inhalt
  1. Das Tagesziel
  2. Die Inaktivitäts-Anzeige
  3. Die App
  4. Die Kalorienanzeige
  5. Der Schlafmodus
  6. Das Design
  7. Mein Fazit

Fitness-Tracker im Test: Garmin Vivofit

Allround-Talent fürs Handgelenk: Fitness-Tracker wie die Garmin Vivofit können mittlerweile weitaus mehr als nur Schritte zählen. Die 6 wichtigsten Fakten zur Garmin Vivofit gibt’s hier.

Anfangs waren Schrittzähler für mich kleine Motivationshilfen, um öfter mal die Treppe zu nehmen oder den längeren Heimweg. Mittlerweile trage ich die Fitness-Gadgets am liebsten auf Wanderungen oder bei Städtetrips. Natürlich sprechen am Abend bereits die platten Füße Bände. Doch zu wissen, dass ich an diesem Tag sage und schreibe 24.561 Schritte zurückgelegt habe, beeindruckt mich zusätzlich.

Die Garmin Vivofit hat mich auf dem täglichen Weg zur Arbeit, auf Radtouren rund um München, bei einem viertägigen Trip nach Rom und auf einer zweitägigen Wanderung in den bayrischen Voralpen begleitet. Was Sie über das Fitness-Armband wissen sollten, verrate ich Ihnen hier.

Das Tagesziel

10.000 Schritte sollten wir laut Gesundheitsministerium am Tag zurücklegen. Die Garmin Vivofit startet gnädig und verlangt mir zu Beginn nur 7.500 Schritte ab. In Zukunft wird sich das Tagesziel allerdings meinen Aktivitäten anpassen. Je mehr ich mich bewege, desto höher wird mein künftiges Ziel sein – und umgekehrt. Lege ich an einem Tag nur 6.600 Schritte zurück, fällt der Richtwert am nächsten Tag beispielsweise von 9.500 auf 9.350 Schritte. Unabhängig davon kann ich über die App auch mein individuelles Tagesziel bestimmen.

Dass sich der Fitness-Tracker meiner Leistung anpasst, bedeutet allerdings auch, dass seltene Aktivitäten wie eine lange Wanderung mein künftiges Tagesziel ganz schön weit nach oben treiben.

Die Inaktivitäts-Anzeige

Als ich noch nicht wusste, was er zu bedeuten hat, fand ich den roten Streifen am oberen Display-Rand meiner Garmin Vivofit eigentlich ganz hübsch. Mittlerweile wünsche ich mir, dass er sofort wieder verschwindet. Denn je länger der Balken, desto dringender sollte ich mich mal wieder bewegen. Ein kurzer Weg zur Toilette reicht da nicht aus.

Etwas ärgerlich finde ich, dass der rote Balken nach einer einstündigen Pause erscheint, egal wie viele Schritte ich am Tag bereits zurückgelegt habe. Repräsentativ für meine gesamte Tagesleistung ist er also nicht.

Die App

Punkt Mitternacht springt der Fitness-Tracker wieder auf Null und meine Werte für den vergangenen Tag lassen sich dort leider nicht mehr abrufen. Jetzt kommt die Smartphone-App „Garmin Connect“ ins Spiel. Sie zeigt alle gesammelten Daten an (Schritte, Kilometer, Kalorien) und gibt zusätzlich in einer Grafik wieder, zu welchen Uhrzeiten ich aktiv war. Außerdem kann ich nun Durchschnittswerte für bestimmte Wochen und Monate abrufen und miteinander vergleichen.

In puncto Benutzerfreundlichkeit hat die App, die sich via Bluetooth mit dem Fitness-Tracker verbindet, allerdings noch Luft nach oben. Die Werte mehrerer Tage lassen sich beispielsweise nur im Wochenrhythmus von Montag bis Sonntag abrufen. Meinen Städtetrip von Freitag bis Montag kann die App also nicht optimal darstellen. Ein weiteres Manko: Die App funktioniert nur mit Internet.

Die Kalorienanzeige

Die Garmin Vivofit zeigt nicht nur meine Schritte an, sie wandelt diese auch in zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien um. So wird mein täglicher Fitnesserfolg auf unterschiedlichste Weisen dokumentiert und veranschaulicht. Leider scheint die Kalorienanzeige nur ein sehr grober Richtwert zu sein. Bei 18.000 Schritten habe ich laut Tracker rund 2.400 Kalorien verbrannt - bei 24.500 Schritten angeblich nur 150 Kalorien mehr. Kann das stimmen?

Der Schlafmodus

Ein nettes Zusatz-Feature ist der Schlafmodus, der meine Bewegung im Schlaf dokumentiert und in etwa feststellen kann, wie lange ich gebraucht habe, um einzuschlafen. Dazu stellt die App Schladauer und Bewegungsintensität in einem Diagramm dar. Allerdings fehlt mir hier die Auswertung dieser Daten und die Möglichkeit, verschiedene Zeiträume miteinander zu vergleichen.

Das Design

Dass ich einen Fitness-Tracker trage, fällt keinem meiner Freunde auf, wenn ich das schlichte schwarze Armband am Handgelenk habe. Sieht eher aus wie eine sportliche Uhr. Dank Zeitanzeige ist sie auch dafür zu gebrauchen und ich kann mir eine zusätzliche Uhr am Handgelenk sparen. Mittlerweile gibt es das austauschbare Gummiband in fünf verschiedenen Farben.

Mein Fazit

Ich habe meinen Wegbegleiter gefunden! Die Garmin Vivofit ist einfach zu bedienen, angenehm zu tragen und zudem wasserdicht bis 50 Meter. Für die weitgehend genaue Schrittzählung, interessante Zusatzfunktionen (verbrannte Kalorien, zurückgelegte Meter, Schlafmodus, Uhr) und eine Batterielaufzeit von über einem Jahr lohnt sich der Preis um 120 Euro definitiv. Nur die App ist mit ihren beschränkten Funktionen noch ausbaufähig.

Wir testen die neusten Fitness-Gadgets für Sie! Mehr SHAPE-Tests finden Sie hier >>

Kategorien: