6 Dinge, die Sie über die Samsung Gear Fit wissen sollten

6 dinge die sie ueber die samsung gear fit wissen sollten
Samsung Gear Fit
Foto: PR
Inhalt
  1. Das Design
  2. Die Bedienung
  3. Der Schrittzähler
  4. Die Pulsmessung
  5. Das Training
  6. Das Smartphone
  7. Mein Fazit

Fitness-Tracker im SHAPE-Test

Schritte zählen gehört mittlerweile zur Grundausstattung eines Fitness-Trackers. Wir wollten wissen, was die „Samsung Gear Fit“ sonst noch kann und haben Sie dem Praxis-Test unterzogen!

Die „Samsung Gear Fit“ kann E-Mails empfangen, den Puls messen, Schritte zählen , über Facebook-Neuigkeiten informieren, Bewegungen im Schlaf aufzeichnen, die Zeit stoppen und natürlich die Uhrzeit anzeigen. Ein bunter Mix aus nützlichen Alltagsfunktionen und Trainingselementen. Damit soll das Gerät Smart Watch und Fitness-Tracker kombinieren. Ob das Gadget überzeugen kann, erfahren Sie hier!

Das Design

Ein schmales, leicht gewölbtes Display und ein schwarzes, schlichtes Gummiband mit silbernem Druckknopf: Die „Gear Fit“ ist an meinem Handgelenk eindeutig als Smart Watch zu erkennen. Trotzdem sieht das Modell wesentlich eleganter und schlichter aus als so manch globiger Konkurrent. Mit einem Fliegengewicht von 27 Gramm begleitet mich die „Gear Fit“ kaum merklich durch den Tag.

Die Bedienung

Der Touch-Screen reagiert schnell und flüssig. Eine Tap-to-Wake-Funktion gibt es leider nicht. Dafür reagiert die Smart Watch aber – was noch praktischer ist – auf eine kurze, schwungvolle Bewegung. Halte ich mir die Uhr also vors Gesicht, geht das Display automatisch an. So muss ich während des Joggens nicht erst am Gerät herumfummeln, um einen Blick auf meine aktuellen Daten zu werfen.

Der Schrittzähler

Zum Standard-Repertoire eines Fitness-Trackers gehört natürlich ein Schrittzähler. Den gibt’s auch bei der Samsung „Gear Fit“. Hierzu kann ich mir ein individuelles Tagesziel wählen (optimal sind 10.000 Schritte) und die Aufzeichnung beliebig starten und pausieren.

Der Zähler liefert einen guten Richtwert, der allerdings nicht hundert prozentig genau ist, sondern stark von meiner Armbewegung beeinflusst wird. Halte ich den Arm beim Gehen sehr ruhig, hat das Armband Schwierigkeiten, meine Schritte zu erkennen.

Die Pulsmessung

Darüber hinaus kann die „Gear Fit“ meinen Puls messen. Für die erste Messung muss ich den Arm zehn Sekunden still halten. Im Trainingsmodus wird mein Puls aber auch während der Bewegung gemessen. Die Anfangswerte sind noch etwas ungenau, nach einer Weile pendeln sie sich aber ein.

Das Training

Zum Training kann ich die Modi Laufen, Walken, Wandern oder Radfahren wählen. Während des Trainings zeigt das Display meinen Puls, die Trainingsdauer, meine Geschwindigkeit sowie die verbrannten Kalorien auf einen Blick an. Durch Tippen aufs Display erfahre ich, welche Strecke ich bereits zurückgelegt habe. Nach dem Training werden außerdem meine Durchschnittswerte angezeigt.

Schöne Zusatzfunktion: Das Coaching. Habe ich „Coaching“ aktiviert, gibt mir die Smart Watch durch Vibration zu verstehen, dass ich langsamer oder schneller joggen soll – je nachdem, wie hoch mein Puls gerade ist. Leider lässt sich erst durch einen Blick aufs Display klären, wofür die Vibration tatsächlich steht: Schneller? Langsamer? Oder neue Facebook-Nachricht?

Das Smartphone

6. Verbindung zum Smartphone: Die Smart Watch verfügt weder über GPS noch über WLAN, was sie in vielen Funktionen abhängig von einem zusätzlichen Smartphone macht (das via Bluetooth gekoppelt wird). Dafür kommen leider nur 20 Geräte von Samsung in Frage. Passende Apps gibt es mittlerweile diverse im Play Store, die das Aufzeichnen und die Wiedergabe der gesammelten Daten je nach Sportart optimieren: Von speziellen Apps fürs Laufen, Radfahren, Wandern oder Biken bis hin zur „Gear Fit“-App fürs Golfen.

Mein Fazit

Die „Samsung Gear Fit“ für um 200 Euro ist ein kleines Allround-Talent, das vom E-Mails empfangen bis hin zum Fitness-Coaching alles können will – aber nicht alles perfekt kann. Mir ist die Smart Watch in vielen Dingen noch viel zu abhängig vom Smartphone – das obendrein auch noch von Samsung sein muss.

Hobbysportler mit Design-Faible werden mit Sicherheit Gefallen an der Uhr und ihren Trainingsoptionen finden. Ambitioniertere Sportler werden vermutlich ein paar Funktionen vermissen – und andere für überflüssig halten.

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