7 Dinge, die du garantiert noch nicht über deine Füße wusstest

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Was High Heels mit den Füßen machen und wieso eine Pediküre auch schaden kann: Füße unter die Lupe genommen.
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Fuß-Fakten aufgeklärt

Sie tragen uns durchs Leben und erhalten dafür eindeutig zu wenig Beachtung: Unsere Füße. Ärzte verraten überraschende Fakten, die du garantiert noch nicht über deine Füße wusstest!

1. Ermüdungsfraktur: Auch Stress kann uns die Füße brechen

Wenn uns nach einem langen Shoppingtag die Füße schmerzen, fühlt es sich manchmal an, als wären sie gebrochen. Das kann tatsächlich passieren. Ein Ermüdungsbruch wird häufig mit einem Marathon oder starker körperlicher Belastung in Verbindung gebracht. Doch Fakt ist: Jeder Mensch kann eine Stressfraktur in den Füßen erleiden – ob Sportler oder nicht. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ärzte berichten von Fällen, in denen Patienten sich nach einer besonders stressigen und laufintensiven Zeit mit einem Ermüdungsbruch vorgestellt haben. Sie gehen davon aus, dass die Muskeln bei häufigen Fußmärschen ermüden und folglich die Belastung nicht mehr abfedern können – die Kraft drückt somit ungehindert auf die Knochen, die schließlich sogar brechen.

2. Pediküre kann unseren Füßen schaden

Eine Pediküre wirkt sich nicht immer positiv auf unsere Füße aus. Unter manchen Bedingungen kann sie unserer Gesundheit sogar schaden. Das größte Risiko sind Infektionen. Aus diesem Grund ist Hygiene unerlässlich – Ärzte empfehlen daher, eigene Pfeilen und Lacke zur Pediküre mitzubringen.

3. High Heels sind nicht zwingend schlecht

Natürlich sind hohe Schuhe nicht die gesündeste Wahl für unsere Füße. Sie üben einen starken Druck auf die Achillessehne aus und belasten langfristige Füße, Knie und sogar die Hüfte. Die Überlastung dieser Gelenke kann zu Gleichgewichtsproblemen und Fehlhaltungen führen. Wer tagsüber viel steht sollte also tatsächlich besser auf flache Schuhe zurückgreifen. Trotzdem geben Ärzte Entwarnung. Bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten schaden High Heels unseren Füßen nicht. Als Grundregel gilt: Mehr als zwei Stunden sollte in hohen Schuhen nicht gestanden werden.

4. Schwarzer Tee hilft gegen Käsefüße

An unseren Füßen befinden sich die meisten Schweißdrüsen. Zusammen mit den Bakterien in Socken und Schuhen entsteht somit nach einem langen der Tag ein unangenehmer Geruch. Dagegen hilft ein 30-minütiges Fußbad mit einem Beutel schwarzen Tee, der die Bakterien abtötet und den Käsefüße-Gestank verschwinden lässt.

5. Ballenzehen können vermieden werden

Ballenzehen, auch Hallux Valgus genannt, werden durch schlecht sitzende Schuhe und mangelnde Stabilität begünstigt. Sie sind durch eine Art Beule am großen Zeh erkennbar, die häufig Entzündungen und Schmerzen hervorruft. Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten zur Vorbeuge, so dass Ballenzehen gar nicht erst entstehen. Dabei gilt es jeden Druck auf den großen Zeh zu vermeiden. Schuhe sollten niemals zu klein oder eng gekauft werden, so dass die Zehen stets genug Luft haben. Gleichzeitig helfen Vitamin A, C und D um die Knochen zu stärken.

6. Auch Füße müssen eingecremt werden

Die Haut an den Füßen ist meist sogar noch empfindlicher, da sie seltener Tageslicht sieht. Aus diesem Grund ist im Sommer auch an den Füßen an Sonnencreme zu denken. Gleichzeitig sollten Zehenzwischenräume und Fußunterseite regelmäßig gesucht werden, um Hautveränderungen rechtzeitig zu bemerken.

7. Fußschmerzen können ein Symptom sein

Schmerzende, kribbelnde oder aber brennende Füße können auf eine Krankheit in einem ganz anderen Körperteil hinweisen – beispielsweise einen eingeklemmten Nerv im Rücken, Durchblutungsstörungen oder Diabetes. Symptome an den Füßen sollten somit nicht unterschätzt und dem Arzt mitgeteilt werden.

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(ww4)

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