7 Dinge, die du nur verstehst, wenn du schon einmal verlassen wurdest

verlassen werden
Wie es sich wirklich anfühlt, verlassen zu werden, weiß man erst, wenn man es selbst erlebt hat.
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Liebeskummer: Wie es sich wirklich anfühlt, verlassen zu werden

Liebeskummer tut weh. Dass eine Trennung nie schön ist, kann sich jeder vorstellen. Doch diese Dinge versteht man nur, wenn man selbst schon einmal schmerzlich verlassen wurde.

1. Liebeskummer tut wirklich weh

„Er hat mir das Herz gebrochen.“ Diese Redewendung klingt zunächst einmal vor allem dramatisch und dazu noch unrealistisch. Schließlich bricht unser Herz nicht wirklich, wenn wir verlassen werden. Oder? Plötzlich spüren wir ihn selbst, diesen tiefen, stechenden Schmerz in der Herzgegend. Er zieht sich durch unsere Brust, hoch bis zu unseren Augen, die sich unkontrolliert mit Tränen füllen. Da merken wir: Liebeskummer tut wirklich weh. Verantwortlich ist ein Überschuss an Stresshormonen, der den Herzmuskel in eine Art Schockzustand versetzt.

2. Eine Trennung ruft Gleichgültigkeit hervor

Du konntest nie nachvollziehen, wie andere Menschen den ganzen Tag im Bett verbringen und das Leben an sich vorbei ziehen lassen, während draußen die Sonne scheint. Nun bist du selbst einer von ihnen, was du niemals von dir erwartet hättest. Nachdem man verlassen wurde rutscht man kurzweilig in ein Loch. Uns ist plötzlich alles egal, wir begegnen dem Alltag mit einer Schutzhülle aus Gleichgültigkeit, die uns vor weiteren Enttäuschungen bewahrt. Doch gleichzeitig wissen wir: Diese Phase ist furchtbar, schmerzhaft – aber auch endlich.

3. Verlust verändert uns

Es ist nicht nur die Gleichgültigkeit, die sich plötzlich als neuer Nachbar in unserem Inneren einrichtet. Eine Trennung versetzt uns in einen Ausnahmezustand. Nein, wir würden niemals einem Mann hinterherlaufen. Diese Frau, die ihren Partner tränenüberströmt anfleht, zu bleiben, ist uns fremd. Doch plötzlich sind das wir. Ein Verlust kehrt unsere tiefsten Gefühle nach außen und lässt sie die Kontrolle über uns übernehmen, die wir im Moment der Trennung verloren haben. Wir lernen uns selbst von einer anderen Seite kennen, wenn wir diejenige sind, die verlassen wird.

4. Wir verlieren einen Teil von uns

Während Gleichgültigkeit, Trauer und Verzweiflung in unserem Herzen eingezogen sind, verabschiedet sich ein anderer Teil. Wenn wir von jemandem verlassen werden, den wir geliebt haben, nimmt dieser jemand immer einen Teil von uns mit. Menschen sind Individuen. Deswegen ist auch jede Beziehung anders. Um den Verlust zu verarbeiten, müssen wir verstehen: Wir werden uns nie wieder genauso fühlen, wie mit unserem Ex-Partner. Mit einer neuen Liebe wird irgendwann alles anders sein. Aber vielleicht sogar besser.

 

Doch: Verlassen zu werden macht uns stärker

 

5. Das Leben geht weiter

Es wird besser. Auch wenn wir diesen Satz kurz nach der Trennung überhaupt nicht hören wollen, liegt viel Wahres darin. Denn wer einmal verlassen wurde, versteht all den Schmerz, den eine Trennung hervorruft – aber genauso sehr, dass das Leben weiter geht. Entgegen aller Empfindungen kurz nach dem Verlust werden wir eines Morgens aufwachen und uns besser fühlen.

6. Nervige Ratschläge helfen wirklich

Ja, man möchte sich am liebsten im Bett verkriechen. Hilft aber nicht – zumindest nicht auf Dauer. So sehr die drängenden Anrufe der besten Freundin auch nerven – jeder, der einmal eine Trennung durchlebt hat, weiß, dass Ablenkung unglaublich gut tun kann. Mit einem Verlust leidet häufig das Selbstbewusstsein. Bestätigung – sei es von den engsten Freunden, Familie oder sogar einem kleinen Flirt - ist das beste Heilmittel. Lass dir helfen.

7. Eine Trennung macht uns stärker

Und nachdem man all das Leid einer Trennung durchlebt hat, muss man schließlich auch belohnt werden, oder? Wird man tatsächlich. Verlassen zu werden ist nie schön. Doch es macht uns stärker. Liebeskummer führt uns häufig zu uns selbst zurück. Wir können uns wieder auf unsere eigenen Bedürfnisse konzentrieren und wissen, dass wir niemand anderen brauchen, um weiter zu machen. Denn unser eigenes Glück hängt ganz allein von uns ab.

(ww4)

 
 

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