7 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich vor den Altar getreten bin

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Die Liebe braucht ganz viel Aufmerksamkeit.
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Eheglück: Für immer wie am ersten Tag

Liebe macht das Leben erst lebenswert. Sich zu verlieben, ist dabei keine Kunst – auf Dauer verliebt und glücklich zu bleiben, hingegen schon!

Oft scheitern Beziehungen schnell an der Routine des Alltags und dem Gefühl der Selbstverständlichkeit des Partners. Paare haben es jedoch selbst in der Hand, sich die Liebe ein Leben lang zu erhalten.

Jürgen Höller, Erfolgs- und Motivations-Experte, selbst seit 21 Jahren glücklich verheiratet, weiß, wie Paare sich die Liebe auch im Alltag erhalten können: „Aufmerksamkeit lautet das einfache Erfolgsrezept. Glückliche Paare suchen ganz bewusst die gegenseitige Nähe und halten mit romantischen Momenten der Zweisamkeit die Beziehung dauerhaft frisch und jung.“

Jürgen Höller findet: Diese Tipps sollte jedes Paar kennen, bevor es sich auf ewig die Treue schwört.

7 goldene Regeln für die ewige Liebe

1. Macken lieben lernen!

Wer sagt, dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen, der irrt! Paare sollten lernen, ihre Unterschiede zu akzeptieren, und sich vielmehr zu einer Einheit ergänzen. Von neuen Talenten und Ideen, die Partner mit in eine Beziehung bringen, profitieren so letztendlich beide. Jeder sollte den anderen so akzeptieren, wie er selbst akzeptiert werden möchte, nämlich mit kleinen Eigenarten und seiner ganz individuellen Persönlichkeit.

2. Teamwork braucht Freiraum

Eine lange und glückliche Partnerschaft lebt von Toleranz und Teamgeist. Verwechseln sollten Paare eine harmonische und enge Bindung nicht mit einem Besitzanspruch am Partner. Hier scheint die längste Leine immer noch die festeste Bindung zu sein. Eigener Freiraum in Form von Hobbys, Unternehmungen mit Freunden und Projekten, in die der Partner nicht mit einbezogen wird, sind unbedingt notwendig, um seine individuelle Persönlichkeit unabhängig vom Partner zu erhalten. Für eine Beziehung dürfen Partner sich nicht völlig aufgeben in der Annahme, es dem anderen unbedingt recht machen zu müssen. Auf Dauer führt ein solches Verhalten zu Unzufriedenheit und einem beidseitigen Abhängigkeitsgefühl in der Partnerschaft.

3. Magic Moments auch im Alltag

Romantische Stunden wie zu Beginn einer Beziehung müssen nicht irgendwann ausbleiben. Schaffen Paare jeden Tag einen Moment, in dem sie sich Zeit und Zuneigung schenken, fördert dies das Gefühl der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung. Partner sollten sich auch im Alltag nicht aus den Augen verlieren. Baut man nur auf Zweisamkeit im Urlaub oder zu besonderen Anlässen, macht sich die Kluft zwischen den Partnern oftmals schon bemerkbar. Als genial erweist sich dabei auch die Idee des „Verrückten Tages“. Einmal im Monat unternehmen Paare gemeinsam etwas Neues, Ungewöhnliches, noch nicht Erlebtes. Dies sorgt permanent dafür, dass sich Routine und Langeweile erst gar nicht einschleichen. Mal Theater, mal Eislaufen, Bowlen, Rollschuhlaufen und – ganz wichtig – mal wieder intime Zärtlichkeiten auf neue Art und Weise oder mal an einem neuen, aufregenden Ort erleben.

4. Nicht zu viel kritisieren

Wir neigen dazu, am Partner nur negative Kritik zu äußern, was auf lange Sicht Frustrationen schürt und die Motivation zum Miteinander schmälert, ohne dies zu beabsichtigen. Gegenseitige Vorwürfe zehren lediglich an den eigenen Kräften, anstatt zu dauerhaften Lösungen zu führen. Glückliche Paare konzentrieren sich mehr auf die angenehmen Seiten der Beziehung und bestärken sich in ihren positiven Eigenschaften.

5. Gemeinsam lachen

Durchschnittlich lachen Erwachsene etwa 17 Mal am Tag, meist aber nicht mit dem eigenen Partner. Humor bildet jedoch eine ganz wichtige Basis für eine Partnerschaft, um sich voll und ganz fallen lassen zu können. Freude zählt neben gemeinsamen Wertvorstellungen und Ansprüchen an das Leben zu den wichtigsten Grundpfeilern einer Beziehung. Ich rate Paaren dazu, in den Alltag spontane Unternehmungen einzubauen, um abseits der Routine einfach wieder Spaß miteinander zu haben. Spaziergänge im Park, Kinobesuche oder Abende beim Italiener wirken ebenso positiv auf die Beziehung wie aufmerksame Gespräche, bei denen die Partner sich voll und ganz einander zuwenden.

6. Bleiben Sie im Gespräch

Mindestens einmal am Tag sollten Paare sich vor Augen führen, was ihnen an ihrer Beziehung liegt und woran sie arbeiten möchten. Paare müssen miteinander reden, um sich im wahrsten Sinne des Wortes gut zu verstehen. Äußern Partner konstruktiv Kritik, bevor sich ein Problem langfristig festsetzt, vermeiden sie schon, dass Emotionen hochkochen. Sprechen Sie sachlich über Unstimmigkeiten, um damit dem Partner die Möglichkeit einzuräumen, die Kritik anzunehmen. Reden Paare nicht, aus Angst, den Partner zu verletzen oder zu verärgern, zerstören sie so die Liebe und die Beziehung auf lange Sicht ganz sicher.

7. Macht der Worte nicht unterschätzen

Vermeiden sollten Pärchen es auch unbedingt, den anderen verbal zu verletzen. Worte, die einmal ausgesprochen sind, lassen sich nicht so leicht wieder zurücknehmen und bleiben lange im Gedächtnis. Die Verletzungen wiegen oft schwer und reißen tiefe Löcher in Vertrauen, Zuneigung und Liebe. Droht die Situation zu eskalieren, gehen Partner sich besser für einen Moment aus dem Weg, atmen tief durch und versuchen wieder zu lächeln, so stark es geht. Unterbewusst regt dies zu positiver Stimmung an. Erst danach treffen sie sich wieder und diskutieren das Problem aus. Oft hat der Streit sich dann auch schon gelegt. Partner dürfen einander auch niemals mit der Ex-Beziehung vergleichen. So schaffen sie lediglich Minderwertigkeitsgefühle und Aggressionen..

Jürgen Höller ist Erfolgs- und Motivationstrainer. Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com.

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