7 erotische Geschichten: Der blanke Wahnsinn

7 erotische geschichten der blanke wahnsinn
Der blanke Wahnsinn
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Inhalt
  1. Alles ausser Kontrolle
  2. Bewegende Erlebnisse
  3. Stille Wasser sind tief
  4. Heiss-kalt erwischt
  5. Auf dem Gipfel der Gefühle
  6. Im Zug gekommen
  7. Eine Hochzeit voller Höhepunkte
  8. ...Kommt gut!

Lust auf eine gute erotische Geschichte? Wir haben gleich sieben davon! Vier Leserinnen und drei Männer erzählen vom einmaligsten Sex ihres Lebens. Ganz ehrlich, ganz unverblümt. Plus: Was heißen Stunden am häufigsten im Weg steht – und wie ihr diese Stolpersteine im Nu beiseite schafft.

Alles ausser Kontrolle

Tom war kurz ins Bad gegangen, ich lag auf dem Bett. Die erste Runde hatten wir hinter uns, gekommen war ich dabei nicht. Kein Problem. Wir hatten alle Zeit der Welt. Als er sich wieder zu mir legte, küsste ich seinen Hals, die Tätowierung auf seiner Schulter. Wenn wir Haut an Haut lagen, hielten wir es meist nicht lange aus mit dem Vorspiel. Es dauerte nur wenige Minuten, bis Toms bestes Stück wieder in Topform war.

Er legte sich auf mich und mein Becken streckte sich ihm entgegen. Ich mochte die Missionarsstellung immer am liebsten, weil ich durch die Reibung an der Klitoris am leichtesten zum Höhepunkt komme. Bis heute kann ich mir nicht erklären, warum ich mich plötzlich auf den Bauch gedreht habe. Wahrscheinlich sagte mir meine Intuition, dass mein Körper bereit war für etwas anderes. Ich kniete mich aufs Bett, damit Tom von hinten in meine Vagina eindringen konnte. Er zog meine Pobacken auseinander und war sofort in mir. Erst bewegte er sich ganz sanft, dann wurde er immer schneller.

Mit einer Hand fasste ich durch meine Beine hindurch und streichelte seine Hoden. Wenn du nicht bald deine Klitoris anfasst, wird das wieder nichts, sagte mein Kopf. Doch dann schaltete er sich ab: „Tschüss, Barbara, gute Reise und bis später ...“ In meinem Bauch pochte es, ein heißes Kribbeln schoss durch meinen Körper. Und dann stöhnte ich. So laut wie nie zuvor. Wahnsinn, da war er – mein erster vaginaler Orgasmus! Keine Ahnung, ob Tom das damals überhaupt klar war. Mir jedenfalls wurde eine Sache bewusst: Sex braucht nicht nur Leidenschaft und die richtige Technik, er ist in jeder Stellung gut – wenn man einfach mal die Kontrolle abgibt.

Barbara, 32, hatte vor sechs Jahren eine längere Affäre mit Tom. Seit zwei Jahren ist sie verheiratet.

Bewegende Erlebnisse

Vergesst Sexspielzeug, Pornos und Rollenspiele! Den besten Sex meines Lebens habe ich, seit meine Freundin Meike Yoga macht. Sie hat jetzt diese wahnsinnig beeindruckende Körperspannung, was nicht nur toll aussieht, sondern sich auch wirklich toll anfühlt. Und es kommt mir vor, als hätte sie auch mehr Lust als früher. Meike ergreift viel öfter die Initiative und will mehr variieren, während wir miteinander schlafen. Ein echter Männertraum! Neulich hatten wir einen unglaublichen Abend. Eigentlich begann alles ganz normal.

Ich oben, sie unten, und es war wirklich schön. Aber als ich kurz vorm Höhepunkt war, spreizte sie ihre Beine auf einmal weit auseinander. Ganz ehrlich: Mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken hinunter, wenn ich nur daran denke! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon mal so tief in ihr war. Getoppt wurde das Ganze nur durch das, was danach folgte. Obwohl sie gerade ebenfalls gekommen war, lag Meike immer noch wie elektrisiert neben mir. Ich legte meine Hand auf ihren flachen Bauch, ihre zitternden Schenkel.

Ihr Blick sagte mir, dass sie erneut wollte. Dann flüsterte sie mir ins Ohr: „Ich will mal was ausprobieren.“ Sie setzte sich auf mich, kniete sich mit den Unterschenkeln auf meine Oberschenkel und drückte ihre Hände gegen meine Brust. Ich kann euch sagen: In nur einer Minute ging ich ab wie 30 Silvesterkracher auf einmal! Mindestens. Sie übrigens auch. Ihre Worte, als sie danach mit einem verschwitzten Grinsen in meinen Armen lag: „Das war der schönste Orgasmus meines Lebens.“

Christian, 35, ist seit drei Jahren in einer Beziehung mit Meike

Stille Wasser sind tief

Unser letztes Sexdate lag schon einige Wochen zurück. Marc und ich hatten seit anderthalb Jahren eine Affäre – und mir war klar, dass aus uns kein Paar werden würde. Vermutlich, weil wir beide mit unseren Karrieren beschäftigt waren. Dann trafen wir uns wieder, in einem Golfhotel in der Nähe von Düsseldorf. Als wir auf dem Zimmer waren, fing er sofort an, mich zu streicheln. Er fasste unter mein Shirt und küsste meinen Hals. Irgendwann hörte er auf, schaute durchs Fenster und sagte: „Weißt du was? Zieh deine Schuhe aus und komm mit!“

Es war ein typischer, lauer Sommerabend und wir liefen barfuß zum dunklen Golfplatz hinter dem Hotel. Dann suchten wir uns eine dunkle Ecke und zogen uns hastig aus. Ich konnte es kaum erwarten, ihn endlich zu spüren, warf mich ins Gras und zog ihn hektisch auf mich. Was wir nicht gesehen hatten: Unser kleines Liebeslager flachte hinter mir extrem ab und ging in einen Tümpel über. Mit jeder seiner Bewegungen schob mich Marc ein Stückchen tiefer ins Wasser. Ich weiß, es klingt schräg, aber ich musste wirklich laut lachen, während er kam.

Er fand das erst nicht ganz so witzig, doch als wir zurückliefen, mussten wir beide kichern. Ich spürte den Sand in meinen Haaren – und auch zwischen meinen Pobacken. Egal, diese Nummer war es mir wert! Am nächsten Tag sahen wir, dass der Tümpel voller Enten war. Oh Mann, die hatten sicher auch ihren Spaß ... Marc und ich schreiben uns heute, fünf Jahre später, übrigens immer noch ab und an E-Mails. Der Betreff ist immer der gleiche: „Quak, quak“.

Ina, 34, ist jetzt frisch verliebt

Heiss-kalt erwischt

Patrick kannte ich erst seit ein paar Wochen, als er mich eines Abends ansimste: „Hey Baby, was machst du gerade? Sehen wir uns später?“ – „Na klar!“, antwortete ich und eilte ins Bad, um mich schön zu machen. Währenddessen vibrierte mein Handy im Minutentakt. „Bist du schon los?“, „Wo bleibst du denn?“, „Ich bin echt so scharf auf dich!“ ... Schluck. Meine Aufregung wurde immer größer. Und dann tat ich etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es einmal tun würde: Ich ging ins Schlafzimmer, zog schwarze Dessous an und halterlose Strümpfe – das einzige Paar, das ich besaß.

Irgendwann einmal aus einer Laune heraus gekauft, nie getragen. Dann noch rein in schwarze High Heels, schwarzer Mantel drüber, los. Oha, war das kalt da draußen! „Was machst du eigentlich?“, fragte ich mich, als ich den Zündschlüssel umdrehte. „Wenn du nun einen Unfall hast, was sollen die Leute denken?“ Doch die Lust, Patrick zu beeindrucken, war größer als meine Sorge, was alles schiefgehen könnte. Im Auto habe ich an jeder Ampel ein Foto von einem kleinen Teil meines Outfits gemacht und es ihm geschickt.

Die Spitze meiner Strümpfe, meine Brüste im Spitzen-BH, meine roten Lippen ... Patrick vertippte sich bei fast jeder Antwort-SMS. Schließlich stand ich vor seiner Wohnung, angespannt und aufgeregt. Ich klingelte, er öffnete die Tür, dann ging alles ganz schnell. Ich spürte seine Zunge in meinem Mund und seine Hände in meinem Haar. Er knöpfte meinen Mantel auf, fasste darunter und spürte, dass ich fast nackt war. „Wow, ich bin sprachlos ...“, flüsterte er. Dann hob er mich hoch und trug mich ins Bett. Wir haben in der Nacht so ziemlich alles gemacht, was zwei erregten Menschen einfallen kann. Und seitdem weiß ich, dass es sich lohnt, die Hüllen auch mal etwas schneller fallen zu lassen ...

Anna, 28, ist nach einer halbjährigen Beziehung mit Patrick wieder Single

Auf dem Gipfel der Gefühle

Sabina ist keine klassische Schönheit. Ihr Mund ist schmal, ihre Haare ziemlich dünn. Aber sie ist hammer-sexy! Das liegt an ihrer kühlen, leicht distanzierten Art. Ich stehe auf Karrierefrauen. Die Controllerin im Hosenanzug, die Anwältin im dunkelblauen Kostüm, yepp, das war schon immer genau mein Typ. Sabina ist Bauingenieurin. Keine leichte Sache, sich auf jeder Baustelle bei den Kerlen Respekt verschaffen zu müssen. Als ich sie auf der Party eines Freundes das erste Mal sah, hat sie mich sofort angemacht.

Also jetzt nicht aktiv, ich fand sie einfach total scharf. Und beim Sex ... puh ... da verwandelt sich Sabina von der Miss Supercool in, na ja, ein ziemlich versautes Ding. Ich glaube, sie schreit manchmal so laut, dass es wirklich alle unsere Nachbarn hören. Aber mir gefällt das. Weil ich echt stolz darauf bin, dass wir noch nach zehn Jahren Beziehung so leidenschaftlichen Sex haben können. Klar, durch unsere beiden Kinder sind wir zwangsläufig etwas ruhiger geworden. Trotzdem gibt es immer noch diese Momente, in denen ich nicht fassen kann, was für ein heiße Lady in meiner Ehefrau steckt. So wie neulich, als wir beide leicht angetrunken von einem Essen mit Freunden zurückkamen.

Sabina hat mich in unserem Treppenhaus gegen die Wand gedrückt und sich genommen, was sie wollte: einen schnellen, heftigen Orgasmus. Es dauerte höchstens zwei Minuten. Sie zog mir die Hose herunter, rieb sich an mir und los ging’s. Liebe Damen, es gibt nichts Erregenderes, als eine Frau, die im Bett (oder auf dem Weg dahin) ganz genau weiß, was sie will – vor allem, wenn sie das auch zeigt. Und für mich persönlich gilt: Bei dem Menschen, den man in- und auswendig kennt, immer noch wackelweiche Knie zu bekommen, ist mehr als ein Hauptgewinn.

Michael, 35, ist seit zehn Jahren in einer Beziehung mit Sabina – und seit 2010 mit ihr verheiratet

Im Zug gekommen

Mir ist klar, dass diese Geschichte eigentlich zu platt klingt, um wahr zu sein. Aber ich habe sie nun mal erlebt, also erzähle ich sie auch: Ich saß in Norddeutschland im Zug und las in einem Buch. Irgendwann fiel mir eine dunkelhaarige Frau auf, deren Platz schräg gegenüber war. Sie lächelte mich an, ich lächelte zurück. Wenige Augenblicke später stand sie auf und ließ einen Zettel auf den freien Sitz neben mir fallen. Darauf stand: „Ich warte im Gang auf dich.“

Meine Schläfen pochten. Meint die das ernst? Ich überlegte fünf Minuten hin und her. Dann folgte ich ihr. Im Flur sagte sie kein Wort. Sie grinste mich nur an und zog mich auf die Toilette. Zugegeben, nicht der schönste Ort, aber irgendwie war das egal. Innerhalb von Sekundenbruchteilen hatten wir unsere Hände überall auf unseren Körpern. Sie war noch jung, vielleicht 24, wirkte aber unglaublich erfahren. Ein kurzer Blick in die Augen, dann öffnete sie meine Hose und – schwupps – war ihre Hand unter meiner Boxer-Shorts. Ich weiß, das ist jetzt peinlich, aber ich begann leicht zu zittern. Denn es war völlig klar, was jetzt passieren würde – und ich hatte keinen Plan für diese Situation. Aber den brauchte ich auch nicht, denn sie zog sich erst ihre Jeans runter, dann ihr Höschen zur Seite und schließlich ein Kondom aus ihrer Handtasche.

Als ich in sie eindrang, seufzte sie kurz. Das war das erste Mal, dass ich ihre Stimme hörte. „Nimm mich“, flüsterte sie – und das tat ich, während der Zug nach links und rechts schaukelte. Sie atmete immer schneller in mein Ohr und kam kurz vor mir. Dann zog sie sich mit einem Schmunzeln im Gesicht an, küsste mich und ging zu ihrem Sitz zurück. In Hannover verabschiedete sie sich mit einem Augenzwinkern. Ich kann es oft immer noch nicht fassen, dass ich das erlebt habe, wovon wohl jeder Mann träumt – einmal Sex mit einer völlig Fremden zu haben. Eins weiß ich ganz sicher: Dass ich noch als alter Mann immer wieder an diese Zugfahrt zurückdenken werde.

Andi, 33, ist seit einem Jahr in festen Händen

Eine Hochzeit voller Höhepunkte

Die Hochzeitsfeier meiner Cousine kam irgendwie einfach nicht in die Gänge. Erol und ich dateten damals erst seit Kurzem, eigentlich wären wir lieber im Bett geblieben. Und je länger sich die Sache hinzog, desto zappeliger wurde er. Schließlich sagte er beim Sektempfang: „Lass uns rausgehen.“ Keine schlechte Idee, dachte ich. Also schlichen wir uns in den Park um die Ecke. „Willst du dich mal an den Baum da lehnen?“, fragte er. Bevor ich antworten konnte, kniete er bereits vor mir. Er kroch unter mein Kleid und fing an, mich zu lecken. Ich zuckte, stöhnte leise – und bekam die Gänsehaut meines Lebens! Als ich gekommen war, sah ich die Beule in seiner Hose.

„So können wir das aber nicht lassen“, flüsterte ich grinsend und öffnete seinen Reißverschluss ... Mit roten Köpfen schlenderten wir eine Weile später zurück zur Feier. Als es abends ans Tanzen ging, verschwanden wir erneut. Diesmal entdeckten wir eine Bank, die etwas abseits lag. Ich setzte mich auf die Lehne, schlang ein Bein um Erols Hüfte und zog ihn zu mir.

Es war zwar stockdunkel, trotzdem konnten wir die Stimmen von Spaziergängern hören. Aber das war uns egal. Oder etwa nicht? Rückblickend muss ich sagen: Es war wohl genau diese Angst, entdeckt zu werden, die mich am meisten angemacht hat – und nicht der Sex selbst. Ganz im Ernst: Ich hätte nie gedacht, dass ich auf solche Kicks stehe! Als meine Cousine mich beim Abschied fragte, ob es mir gefallen hatte, sagte ich: „Die beste Hochzeit aller Zeiten!“ Und das war nicht einmal gelogen.

Susanne, 25, seit letztem Sommer Erols Freundin

...Kommt gut!

Es gibt viele Gelegenheiten für Super-Sex, aber auch einiges, was einem den Spass vermiesen kann. So eliminiert ihr die fünf häufigsten Lust-Killer.

Sie haben 1.000 Dinge im Kopf

Es ist unübersehbar, dass er große Lust hat. Ihre Gedanken kreisen aber nur um Job, Einkauf und Abwasch. Und jetzt? Sexualtherapeutin Dr. Carla Thiele rät zum Kopfkino: „Malen Sie sich Ihre sexuelle Lieblingsfantasie aus – und zwar so detailliert wie möglich.“ Gut zur Inspiration: die Geschichten auf den zurückliegenden Seiten ...

Er fasst Sie zu hart an

Alles ist perfekt. Bis er an Ihrem Körper herumknetet wie an einem Kuchenteig. „Schieben Sie Ihren Partner nicht abrupt weg, sondern reden Sie mit ihm“, sagt die Expertin. Etwa so: „Ups, das ist etwas fest.“ Dann zeigen Sie ihm, wie es Ihnen lieber ist – indem Sie Ihre Hände auf seine legen und ihn mit dem richtigen Druck zu Ihren Hotspots führen.

Sie hat kalte Füße

Bibbern im Bett turnt ab. Deshalb eins vorab: „Es ist überhaupt nicht unsexy, wenn Sie sich in dem Fall komplett unter der Decke verkriechen“, sagt Thiele. Danach machen Sie es sich am besten in der Löffelchenstellung bequem und klemmen Ihre Füße zwischen seine Unterschenkel. Und er? Kann sich ja schon mal um Ihre Brüste kümmern.

Der Lattenrost quietscht

Stöhnen ja, Quietschen nein – denn Letzteres stört nicht nur die Nachbarn, sondern auch Ihr Liebesleben.„Machen Sie, ohne lange zu überlegen, woanders weiter, etwa auf dem Tisch“, rät Buchautorin Thiele („Guter Sex ohne Stress“, Ullstein, ca. 10 €). Das bringt auf jeden Fall Schwung in die Nummer. Oder Sie wuchten die Matratze spontan auf den Boden. Auf lange Sicht gilt aber: Legen Sie Hand an – an Ihrem Bett.

Er kommt zu früh

Schon vorbei? Och ... Die gute Nachricht zuerst: Runde zwei wird sicher etwas länger dauern. „Das liegt daran, dass der Penis dann nicht mehr ganz so empfindlich ist“, erklärt die Expertin. Wer sein Timing perfektionieren will, kann die Start-Stopp-Technik testen. Dabei legt Ihr Partner beim Sex mindestens drei Pausen ein – und wartet immer, bis sich der Druck fast ganz abgebaut hat. So lernt sein bestes Stück mit der Zeit, sich zu zügeln. Wenn es nie klappt, kann es ein Defekt in den Botenstoffen im Gehirn sein. Dann kann ein Arzt helfen.

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