7 Fakten zum Sony SmartBand

7 fakten zum sony smartband
Sony Smartband im SHAPE-Test
Foto: PR

SHAPE-Test: SmartBand SWR10

Auch Sony hat einen Fitness-Tracker auf den Markt gebracht. Wir wollten wissen, was das Sony SmartBand so alles kann und haben es im Alltag und beim Sport getestet. Sieben Fakten über das Gadget verraten wir hier.

Mit dem „SmartBand SWR 10“ ist Sony 2014 auf den Fitness-Tracker-Zug aufgesprungen. Wobei Fitness-Tracker in diesem Fall eher untertrieben ist, denn bei dem Gadget handelt sich eher um ein digitales Tagebuch. Wir haben den Aktivitäts-Tracker, der mit allen Smartphones und Tablets, die Android ab Version 4.4 nutzen, kompatibel ist, unter die Lupe genommen und sind besonders angetan von diesen sieben Fakten:

1. Stylische Optik & angenehmer Tragekomfort

Auf den ersten Blick gefällt mir das Sony Smartband schon mal gut. Das 18,5-mm-breite und 21 Gramm leichte Silikonband (in verschiedenen Farben erhältlich) ist schlicht sportlich gehalten und mit einem stylischen Metallknopf-Verschluss versehen. Was super ist: Das Armband wird automatisch in zwei Größen geliefert, so ist für jedes Handgelenk das passende dabei. Das Band hat kein Display, sondern ist lediglich mit einem herausnehmbaren Herzstück, dem so genannten „Core“ ausgestattet, über das ich es per Knopfdruck bedienen kann und durch drei LED-Leuchten darüber informiert werde, welcher Modus gerade aktiviert ist.

2. Einfache Bedienung

Die Einrichtung ist relativ einfach, wenn auch ein wenig umständlich. Ich verbinde das SmartBand mit meinem Android-Smartphone und installiere die Andwendungen „Smart-Kontakt“, „SmartBand“ und „Lifelog“ auf meinem Handy. Mithilfe von NFC (Near Field Communication – internationaler Übertragungsstandard zum kostenlosen Datenaustausch per Funk) richte ich mein SmartBand ein und gebe meine persönlichen Daten wie Geschlecht, Körpergröße und Gewicht ein. Und schon kann es losgehen.

3. Tages- & Nachtmodus

Das SmartBand verfügt über einen Tages- und einen Nachtmodus, die durch unterschiedliche Muster der Benachrichtigungsleuchte angezeigt werden. Ist der Tagesmodus aktiv, ist auch mein Fitness-Accessoire besonders aktiv: Es teilt mir durch Vibration mit, wenn Nachrichten oder Anrufe eingehen, speichert, wie viele Schritte ich zurücklege und wie viele Stunden ich aktiv bin. Im Nachtmodus speichert das Band meine Schlafdaten und weckt mich zur gewünschten Weckzeit. Alle anderen Funktionen sind in diesem Modus inaktiv. Und das ist auch gut so, schließlich will ich nicht wegen eingehender Nachrichten aus dem Schlaf vibriert werden.

4. Aktivitätenprotokoll

Mithilfe der Lifelog-App werden wie auch bei anderen Tracker-Apps meine Aktivitäten gespeichert. Wie viele Schritte habe ich zurückgelegt? Wie viele Kalorien habe ich aktiv und passiv verbrannt? Wie viele Stunden war ich aktiv? Wie viele Stunden habe ich geschlafen und wie war die Schlafqualität? Die Lifelog-App weiß es. Für jede Alltagsaktivität kann ich meine persönlichen Ziele stecken. So kann ich festlegen, wie viele Kalorien ich am Tag verbrennen will oder wie viele Schritte ich gehen möchte.

Darüber hinaus dokumentiert Lifelog auch meine sozialen Aktivitäten. Es misst die Zeit, die ich via Kommunikations-Apps mit anderen in Kontakt war, wie viele Fotos ich gemacht habe, wie lange ich Musik gehört oder Filme und Sendungen angesehen habe und wie viel Zeit ich Bücher gelesen oder Games gespielt habe. Lifelog ist quasi mein ganz persönliches Tagebuch, in dem ich jederzeit nachsehen kann, wann ich was wie lange gemacht habe.

5. Bookmark-Funktion

Das SmartBand verfügt über eine „Life Bookmark“-Funktion, mit deren Hilfe ich bestimmte Ereignisse markieren kann, damit ich sie nicht vergesse. Und so einfach geht’s: Wenn ich ein Ereignis markieren möchte, drücke ich zwei Mal die Taste an meinem Band und beschrifte die Markierung anschließend über mein Smartphone. Und schon ist das Ereignis in meinem digitalen Gedächtnis gespeichert und jederzeit abrufbar.

6. Fernbedienung für Anwendungen

Das SmartBand kann nicht nur speichern, es kann auch steuern. Und zwar zum Beispiel den Medienplayer meines Smartphones. So kann ich per Fingertipp auf dem Band bestimmte Titel auswählen, abspielen oder anhalten.

7. Wasserdicht

Im Gegensatz zu manchen Konkurrenz-Produkten ist das Smartband wasserdicht. Ich kann es also beim Duschen anlassen, ohne dass etwas passiert. Allerdings sollte man den „Core“ nicht ohne schützendes Silikonband unter Wasser halten. Laut Hersteller kann man das Band sogar auch beim Schwimmen anlassen.

Mein Fazit

Das „SmartBand SWR 10“ ist ein perfektes Spielzeug für alle Gadget-Fans! Und auch ich spiele gern damit. Als Fitness-Tracker kann es mich allerdings nicht hundertprozentig überzeugen. Es kann zwar Schritte, zurückgelegte Entfernung und verbrannte Kalorien messen , ist aber nicht auf unterschiedliche Sportarten ausgerichtet. Da ich gerade beim Sport meine Daten gern zwischendurch abfrage, vermisse ich bei dem Band ein kleines Display. Praktisch ist, dass das SmartBand die Daten bis zu fünf Tage aufzeichnen kann. So kann ich das Smartphone bei sportlichen Aktivitäten zu Hause lassen und die Daten anschließend via NFC oder Bluetooth abgleichen.

In Sachen Style kann das Armband dank seiner cleanen Optik bei mir punkten, da es sich am Handgelenk ganz schick macht.

Das Smartband kostet um 100 Euro und ist in verschiedenen Farben erhältlich.

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