7 Tipps, wie Sie Kränkungen überwinden können

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So überwinden Sie Kränkungen!
Foto: Corbis

Wenn Sie mal jemand verletzt hat...

Die einen ziehen sich verletzt zurück, andere poltern los - auf Kränkungen reagiert jeder anders, doch weh tun sie immer. Wir verraten, was wirklich hilft...

Autsch, das tut weh! Der Liebste hat keinen Blick für die neue Frisur. Die nette Nachbarin hat "vergessen", uns zum Geburtstagskaffee zu bitten. Es gibt unzählige Situationen, die wir als Kränkung empfinden. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie treffen uns unvorbereitet, wie ein Schlag ins Gesicht. Zurück bleibt der Eindruck, nicht respektiert, nicht verstanden und nicht wertgeschätzt zu werden.

"Eine Kränkung ist eine Ohrfeige für die Seele", sagt die Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Bärbel Wardetzki ("Nimm's bitte nicht persönlich", Kösel-Verlag, 12,99 Euro). "Sie trifft direkt unser Selbstwertgefühl." Doch Wardetzki macht auch Mut. "Wir sind Kränkungen nicht hilflos ausgeliefert", so ihre These.

Mehr noch: "Wir können lernen, selbst zu beeinflussen, ob uns etwas kränkt." Nehmen wir den Geburtstagskaffee der Nachbarin: Wer sagt, dass sie uns ausschließen wollte? Vielleicht ist sie zu schüchtern, einfach so zu klingeln - oder hatte einen stressigen Tag und hat deshalb nicht an uns gedacht. "Oft berührt eine Kränkung einen Punkt, an dem wir sehr empfindlich sind", betont die Psychologin.

Wenn wir uns also in der Vergangenheit oft zurückgewiesen gefühlt haben, wiegt eine vergessene Einladung umso schwerer - und wird als Angriff aufgefasst. Die Folge sind negative, quälende Gefühle, die nicht zur Lösung des Problems beitragen. Wardetzki rät deshalb, Situationen, die wir als kränkend empfinden, bewusst aufzuarbeiten. So können wir nicht nur die aktuellen Kränkungen überwinden, sondern unsere Seele auch für die Zukunft stärken.

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