8 Fakten zur 5:2-Diät

8 fakten zur diaet
Abnehmen mit der 5:2-Diät
Foto: Thinkstock
Inhalt
  1. 8 Fakten zur 5:2-Diät
  2. Flexibilität
  3. Mahlzeiten
  4. Eiweiß
  5. Selbstbewusstsein
  6. Erfolg
  7. Gesundheit
  8. Geist
  9. Heißhunger
  10. Rezepte

Schlank mit der 5:2-Diät

In England ist die 5:2-Diät schon längst in aller Munde. Das Prinzip klingt einfach: fünf Tage essen, zwei Tage fasten. Wir verraten die wichtigsten Fakten zu diesem Abnehmprogramm und drei Rezepte.

Welche Gründe gibt es für den Abbruch von Diäten? Dieser Frage ist die britische Wissenschaftlerin Dr. Michelle Harvie jahrelang nachgegangen. Das Ergebnis: Die meisten Diäten sind viel zu kompliziert. Also entwickelte die Ernährungsexpertin gemeinsam mit ihrem Kollegen Professor Tony Howell ein möglichst einfaches Konzept mit einfachen, klaren Regeln: die 5:2-Diät.

Und so einfach geht’s: An fünf Tagen die Woche läuft alles ganz normal und es kann gegessen werden wie immer. Und an zwei Tagen wird gefastet, das bedeutet für Frauen 500 und für Männer 600 Kalorien am Tag. Ernährungsexpertin Elisabeth Lange behandelt in ihrem Ratgeber „5:2 Diät: 5 Tage essen – 2 Tage Diät“ die wichtigsten Fakten des Abnehmprogramms und beruft sich hierbei auf britische und amerikanische Studien. Wir haben acht Fakten herausgepickt

8 Fakten zur 5:2-Diät

Flexibilität

Ob Montag, Dienstag, Mittwoch oder doch lieber Samstag – die beiden Fastentage sind frei wählbar. Die beiden Tage können auch direkt aufeinander folgen oder über die ganze Woche verteilt sein.

Mahlzeiten

Das Pensum von 500 Kalorien am Tag kann entweder auf zwei kleine oder eine große Mahlzeit aufgeteilt werden. Wann man sich seine Mahlzeiten gönnt, ist jedem selbst überlassen.

Eiweiß

An den Fastentagen werden pro Tag etwa 250 Gramm magere eiweißreiche Lebensmittel und Gemüse verzehrt. Dies sorgt dafür, dass man es auch an den übrigen Tagen nicht übertreibt.

Selbstbewusstsein

Jeder gut bewältigte Fastentag stärkt das Ego und die Motivation, weiterhin erfolgreich anzunehmen.

Erfolg

Der Verlust von überflüssigen Pfunden ist mindestens genauso groß wie bei einer Dauerdiät, der Verlust an Muskelmasse dafür geringer.

Gesundheit

Die 5:2-Diät stabilisiert den Zuckerstoffwechsel, senkt den Blutdruck und die Herzrate unter Stress und verbessert die Cholesterinwerte.

Geist

Zeitweises Fasten verlangsamt den geistigen Alterungsprozess und kann Nervenzellen vor krankhaften Veränderungen schützen, weil Reparaturmechanismen anspringen.

Heißhunger

Die 5:2-Diät stoppt übermäßige Esslust und kann das entspannte Genießen wieder beibringen, denn die Fastentage regulieren den Appetit auch für den Rest der Zeit.Auf den Geschmack gekommen? Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen drei 5:2-Rezepte für die Fastentage vor.

Literaturtipp

Der Ratgeber „5:2 Diät: 5 Tage essen – 2 Tage Diät“ von Ernährungsexpertin Elisabeth Lange (GU Verlag, um 20 Euro) bietet neben umfassenden Infos rund um das 5:2-Konzept, hilfreiche Tipps und mehr als 100 Rezepte zum Nachkochen.

Rezepte

Gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 2 Portionen

50 g Sojagranulat2 gelbe Paprikaschoten2 Frühlingszwiebeln1 EL gehackte Kürbiskerne1 Ei2 TL SojamehlSalzPfefferGemahlener Kreuzkümmel200 ml Gemüsebrühe40 g Tomatenmark1 TL mildes Currypulver2 EL Schnittlauchröllchen nach Belieben

So geht’s

Sojagranulat mit 130 ml kochendem Wasser übergießen und beiseite stellen, bis alles andere vorbereitet ist.

Paprikaschoten waschen, trocken reiben und einen Deckel abschneiden. Kerne und Trennwände entfernen. Frühlingszwiebeln waschen, trocken schütteln und in dünne Ringe schneiden.

Vorbereitetes Sojagranulat, Frühlingszwiebeln, Kürbiskerne, Ei und Sojamehl in einer Schüssel vermischen, mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel kräftig würzen.

Füllung in die Paprikaschoten geben, Deckel aufsetzen und die Schoten in einen Topf stellen. Brühe mit Tomatenmark und Curry verrühren und dazu gießen. Paprikaschoten zugedeckt 20 bis 25 Minuten garen.

Tomatensauce abschmecken, nach Belieben Schnittlauchröllchen unterrühren. Paprikaschoten auf Teller setzen und mit der Sauce anrichten.

Papaya-Gurken-Salat mit Räuchertofu

Zutaten für 1 Portion

1/2 Papaya1/2 Gurke125 g Räuchertofu2-3 EL Zitronensaft1 TL Sojasauce1/2 EL OlivenölSalzGeschroteter Chili1 Handvoll Korianderblättchen

So geht’s

Papaya, Gurke und Räuchertofu in mundgerechte Stücke schneiden. Zitronensaft mit Sojasauce und Olivenöl verrühren und unterheben. Mit wenig Salz und geschrotetem Chili abschmecken und Korianderblättchen darüber geben.

Putensteak mit Paprika-Avocado-Salat

Zutaten für 2 Portionen

1 kleine Paprikaschote1 kleine rote Zwiebel1 Knoblauchzehe100 g Kirschtomaten1 EL Limettensaft2 TL Olivenöl3 EL OrangensaftSalz, PfefferSüßstoff½ Avocado2 Putensteaks (à 125 g)Chiliflocken2 Stiele Petersilie

So geht’s

Paprika waschen, trocken reiben und in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen, die Zwiebel in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. Tomaten waschen, trocken reiben und halbieren.

Limettensaft, 1 TL Olivenöl, Orangensaft und Knoblauch in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer und Süßstoff abschmecken. Avocado schälen, in Spalten schneiden und mit den anderen Zutaten unter die Sauce heben.

Putensteaks mit Salz und Chili würzen und in einer Grillpfanne im restlichen Öl von beiden Seiten drei Minuten braten. Die Pfanne vom Herd nehmen und das Fleisch drei Minuten nachziehen lassen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen hacken. Salat mit Petersilie bestreuen und mit den Putensteaks anrichten.

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