Abnehmen mit der All You Can Eat Diät

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Abnehmen mit der All you can eat Diät
Foto: Thinkstock

Die All You Can Eat Diät

Essen, was man will, und dabei abnehmen – wer will das nicht? Die „All you can eat“-Diät will das möglich machen. Was dahinter steckt, verraten wir hier.

Immer satt, immer glücklich und für immer schlank – wenn das nicht vielversprechend klingt? Schließlich scheitern die meisten Diäten ganz schnell daran, dass man sich eben nicht satt essen darf. Das schlägt nicht nur auf die Laune, sondern auch auf die Motivation.

Die wichtigsten Grundregeln der „All you can eat“-Diät gibt's hier >>

Ernährungsexpertin Marion Grillparzer dreht mit der „All you can eat“-Diät den Spieß einfach um. Das Abnehmprogramm wurde auf der Basis der bewährten Glyx-Diät entwickelt : Erlaubt sind alle Lebensmittel, die einen niedrigen Glykämischen Index haben. Der Glykämische Index bestimmt die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert ist, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel an.

Kalorien zählen, Mahlzeiten auslassen, ... das alles ist nach diesem Konzept tabu. Stattdessen darf der Hunger auf gesunde Weise gestillt werden. Natürlich gibt es auch bei der „All you can eat“-Diät einige Regeln, an die man sich halten muss. Die wichtigsten Grundregeln finden Sie in der Galerie.

Literatur-Tipp:

Die „All you can eat Diät“ von Marion Grillparzer (Gräfe und Unzer Verlag, um 20 Euro) bietet neben hilfreichen Tipps leckere Rezepte für Frühstück, Hauptmahlzeiten, Suppen, Snacks und Smoothies.

Burkhards grüner Turbo

Zubereitung: 10 MinutenEinweichzeit: 2 StundenPro Portion: 2 g E, 1 g F, 14 g KH

Zutaten für 4 Portionen à 300 ml

1 EL Chiasamen1 Apfel1 Birne2 Scheiben frische Ananas1/3 Salatgurke2 Handvoll Giersch (160 g) oder Feldsalat oder Babyspinat1 kleine Handvoll Brennnesselblätter (40 g) oder Spitzkohlblätter1 Prise Cayennepfeffer

So geht’s

Die Chiasamen in 50 ml Wasser zwei Stunden lang einweichen. Apfel und Birne waschen und vierteln. Stiel und Blütenansatz entfernen, Kerngehäuse belassen. Die Ananas von der Schale befreien. Die Gurke waschen. Alles in kleine Stücke schneiden und in den Mixer geben.

Giersch, Feldsalat oder Spinat waschen, putzen und abtropfen lassen. Mit Brennnessel oder grob zerkleinertem Spitzkohl in den Mixer geben. Chiasamen samt Einweichwasser und den Cayennepfeffer hinzufügen.

Für die Deko einen Stängel Giersch in den Smoothie stecken oder mit einem Feldsalatpflänzchen garnieren. Frisch servieren und gut gelaunt genießen.

Gemüse-Hähnchen vom Blech

Zubereitung: 45 MinutenBacken: 15 MinutenPro Portion: 53 g E, 17 g F, 22 g KH

Zutaten für 2 Personen

1 große rote Paprikaschote1 mittelgroße Stange Lauch100 g Möhren1 Dose weiße Riesenbohnen (250 g Abtropfgewicht)400 g Hähnchenbrustfilet2 Zweige Rosmarin½ Bund Thymian2 Knoblauchzehen2 EL Olivenöl6 EL GemüsefondMeer- oder KristallsalzPfefferOlivenöl für das Blech

So geht’s

Den Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen.Die Paprikaschote vierteln, entkernen, waschen und grob in Stücke schneiden. Den Lauch putzen, längs aufschlitzen und gut waschen. Die Möhren abbürsten oder schälen. Lauch schräg in 1,5 Zentimeter dicke Scheiben, Möhren in 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.

Die Bohnen abgießen, kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. Die Hähnchen waschen, trockentopfen und in etwa 3 mal 3 Zentimeter große Stücke teilen.

Den Rosmarin und den Thymian abbrausen, die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln. In einer großen Schüssel das Olivenöl und den Fond mit etwas Salz, Pfeffer, dem Knoblauch und den Kräutern verrühren. Gemüse, Bohnen und Hähnchen dazugeben und alles mit den Händen gut durchmischen.

Die Mischung auf einem geölten Backblech oder in einem Bräter verteilen und im heißen Ofen (Mitte) in 30 Minuten goldbraun backen. Zwischendurch immer mal in der Marinade wenden. Sofort servieren.

Vanillequark mit Physalis

Zubereitung: 25 MinutenKühlen: 30 MinutenPro Portion: 12 g E, 4 g F, 15 g KH

Zutaten für 4 Personen

1/2 Vanilleschote400 ml Milch1 EL Agaven-Dicksaft1 TL fein gemahlene Stevia-Blätter1 gestrichener TL Agar-agar-Pulver250 g Magerquark150 g Physalis1/2 rosa Grapefruit1 Gewürznelke1/2 TL Johannisbrotkernmehl

So geht’s

Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen. Vanilleschote und –mark, Milch, Agaven-Dicksaft, Stevia und Agar-Agar in einem kleinen Topf verrühren, aufkochen und bei milder Hitze fünf Minuten köcheln. Die Mischung vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und den Quark unterrühren. Die Masse in vier mit kaltem Wasser ausgespülte Förmchen füllen und bis zum Servieren 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen für den Kompott die Physalis aus den Blatthüllen lösen und halbieren. Die Grapefruit auspressen. Mit der Gewürznelke und 1 Messerspitze Stevia in einen kleinen Topf geben, die Physalis zufügen, aufkochen und bei milder Hitze 1 bis 2 Minuten dünsten. Das Kompott mit dem Johannisbrotkernmehl binden und abkühlen lassen.

Vor dem Servieren den Pudding auf vier Dessertteller stürzen und mit dem Physaliskompott servieren.

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