Abnehmen nach der Schwangerschaft: 10 Gründe, warum es nicht klappt

Abnehmen nach der Schwangerschaft: So klappt es
Die meisten Frauen möchten nach ihrer Schwangerschaft wieder abnehmen. Aber das ist gar nicht so leicht.
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Inhalt
  1. Du setzt dich zu sehr unter Druck
  2. Du hast einfach keine Zeit, um Sport zu machen
  3. Du isst deine Mahlzeiten zweimal
  4. Du hast aufgehört zu stillen
  5. Du isst gesunde Snacks, aber zu viele davon
  6. Du schläfst nicht genug
  7. Du lässt das Frühstück ausfallen
  8. Du isst nebenbei
  9. Du trägst immer noch Umstandskleidung
  10. Du verlierst dich selbst

Keine Frage, Mütter haben eindeutig andere Sorgen, als sich nach der Schwangerschaft im Fitnessstudio abzustrampeln und all diese tollen neuen Low-Carb-Gerichte auszuprobieren. Und ja, es stimmt, dass nur einige wenige frisch gebackene Mamas sich einen Personaltrainier leisten können, der ihnen dabei hilft, in Windeseile wieder fit und schlank zu werden. Dennoch beschäftigt viele Frauen insbesondere nach einer Schwangerschaft das Thema 'Abnehmen'.

Wir möchten dir darum mit diesem Artikel eine Hilfestellung beim Abnehmen nach der Schwangerschaft bieten. Wir erklären, warum es so schwierig ist, die zusätzlichen Kilos wieder loszuwerden und geben Tipps, wie es doch klappen kann.

Du setzt dich zu sehr unter Druck

Stress solltest du unbedingt vermeiden, wenn du nach deiner Schwangerschaft abnehmen möchtest. Denn sorgt erst recht dafür, dass dich die Heißhungerattacken plagen. Natürlich ist es unmöglich dafür zu sorgen, dass immer alles total ruhig abläuft und du gelassen bleiben kannst. Aber du hältst definitiv die Zügel in der Hand, wenn es darum geht, dich wegen deines Gewichts verrückt zu machen.

Unser Tipp: Es braucht seine Zeit, bis dein Körper sich wieder gesammelt hat. Die Kilos werden daher nicht unmittelbar nach der Geburt nicht vollständig wieder verschwinden. Mach dich nicht verrückt deswegen.

Du hast einfach keine Zeit, um Sport zu machen

Sich um das Baby zu kümmern, nebenbei auch noch in den Haushalt in den Griff zu kriegen und später dann womöglich auch noch wieder zu arbeiten, ist ganz sicher kein Kinderspiel. Da ist professionelles Zeitmanagement gefragt. Dass selten mal eine Stunde oder auch zwei abfallen werden, in denen du ins Fitnessstudio gehen oder eine Runde joggen kannst, ist klar.

Unser Tipp: Versuche Sport so unkompliziert wie möglich in deinen Alltag zu integrieren. Du hast höchstens Zeit, mal ein paar Übungen zu machen, wenn dein Kind schläft, findest aber keinen Babysitter? Dann mache deine Übungen im Wohnzimmer vor dem Fernseher oder dem Laptop. Probiere es doch direkt einmal mit unseren Übungen gegen Hüftgold.

Du isst deine Mahlzeiten zweimal

Das Abnehmen nach der Schwangerschaft wird nicht gerade einfacher, wenn es einmal ein Abendessen für die Kinder und einmal für die Erwachsenen gibt. Alles, was du vielleicht knabberst, während du deine Kinder fütterst, hat leider auch Kalorien, die deine Gesmataufnahme erhöhen. Gibt es dann, wenn die Kinder einmal im Bett sind, noch einmal Essen, isst du wahrscheinlich normal, obwohl du vorher schon genascht hast.

Unser Tipp: Versuche die Mahlzeiten entweder komplett zu trennen, sodass du wirklich erst dann isst, wenn deine Kinder im Bett sind. Oder du isst auch dann richtig, wenn der Nachwuchs Abendbrot bekommt. In diesem Fall kann es aber passieren, dass du vor dem Schlafen wieder Hunger bekommst, weil du natürlich länger wach bist. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du deine Mahlzeiten regelmäßig zu dir nimmst, um Heißhungerattacken zu vermeiden.

 

Du hast aufgehört zu stillen

Tatsächlich kann es passieren, dass du nach einer Schwangerschaft langsamer abnimmst, wenn du nicht mehr stillst. Der Grund dafür ist, dass dein Körper zusätzliche Kalorien aufwendet, damit du dein Baby mit Muttermilch versorgen kannst. Eta 380 bis 600 Kalorien verbrennst du pro Tag mehr, wenn du stillst.

Unser Tipp: Jetzt bloß nicht in Panik verfallen! Die Kalorien lassen sich schließlich auch auf anderem Wege wieder verbrennen. Und das Stress nicht gut für den Körper ist, wissen wir ja schon.

Du isst gesunde Snacks, aber zu viele davon

Auch wenn du dich gesund ernährst, bedeutet das nicht, dass du automatisch abnimmst. Denn auch von gesunden Snacks kann man zu viele essen und damit zu viele Kalorien zu sich nehmen. Wenn du Gewicht verlieren möchtest, musst du immer weniger Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst.

Unser Tipp: Teile dir deine Snacks ein. Iss zum Beispiel drei große und dazwischen zwei kleine Mahlzeiten. Hier gibt es einige Vorschläge für leckere Snacks unter 200 Kalorien.

Du schläfst nicht genug

Woher das Schlafdefizit kommt, ist leicht erklärt. Dein Schlafrhythmus verträgt sich wahrscheinlich nicht besonders gut mit dem deines Kindes - ein Problem, das viele Mütter kennen. Das Abnehmen nach der Schwangerschaft fällt aber nicht gerade leichtern, wenn du ständig übermüdet bist. Studien haben nämlich gezeigt, dass insbesondere Frauen zunehmen, wenn sie zu wenig schlafen.

Unser Tipp: Du wirst es kaum ändern können, dass dein Kind insbesondere in den ersten Lebensjahren ziemlich früh schon aktiv ist. Aber du kannst so gut es geht versuchen, den verpassten Schlaf nachzuholen. Ein guter Zeitpunkt wäre zum Beispiel, wenn dein Nachwuchs gerade sein Mittagsschläfchen macht. Nutze diese Ziet auch als Pause für dich.

Du lässt das Frühstück ausfallen

Für das leibliche Wohl deiner Kinder ist immer gesorgt, aber du selbst kommst häufig zu kurz? Dein Körper wünschst sich auf jeden Fall, dass nicht nur die lieben Kleinen ein gehaltvolles Frühstück bekommen.

Unser Tipp: Nimm dir nicht nur die Zeit, deinen Kindern, sondern auch dir selbst ein Frühstück zuzubereiten. Setze dich dazu, wenn die Kleinen morgens frühstücken.

 

Du isst nebenbei

Wenn du deine Mhalzeiten aus Zeitgründen nicht in Ruhe, sondern nur nebenbei zu dir nimmst, läufst du Gefahr, gar nicht zu merken, wie viel du eigentlich isst.

Unser Tipp: Nimm Platz und versuche dich so wenig wie möglich ablenken zu lassen. Behalte den Überblick über das, was du isst.

Du trägst immer noch Umstandskleidung

Klar, die Hosen mit Dehnbund und die locker fallenden Blusen sind super bequem, aber für deine Motivation sind sie Gift. Sie helfen dir nämlich dabei, die Extra-Kilos, die noch auf den Hüften sitzen, zu verstecken - auch vor dir selbst.

Unser Tipp: Zwänge dich nicht in zu enge Kleidung, aber versuche die Umstandsklamotten hinter dir zu lassen. Gönne dir doch zum Beispiel ein cooles neues Sport-Outfit, mit dem du gerne im Wohnzimmer trainierst, draußen läufst oder aber das Fitnessstudio besuchst.

Du verlierst dich selbst

Die Bedürfnisse deines Kindes hast du immer im Blick. Insbesondere in der ersten Zeit mit deinem Kind gibt es für dich nur eine wichtige Person. Keine Frage, du bist eine tolle Mutter. Aber es ist wichtig, dass du dich selbst nicht vollkommen in dieser Zeit verlierst.

Unser Tipp: Traue dich, andere Personen um Hilfe zu bitten, wenn du eine Auszeit brauchst, und fühle dich bloß nicht schlecht deswegen. Das musst du nicht. Nutze diese Zeit für dich. Du hast sie dir verdient.

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