Achtung! Dieses Obst solltest du meiden

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Welches Obst ist besonders belastet?
Foto: Istock

Klar, Obst essen ist gesund, aber dieses Obst ist besonders mit Schadstoffen belastet

Mhhhhh, lecker! Es ist Erdbeerenzeit! Und die sind gesund und machen schlank. Oder? Warum du vielleicht trotzdem die Finger von Erdbeeren lassen solltest, ist eigentlich ganz einfach. Das Obst ist wie kein anderes mit Schadstoffen belastet.

Welche Obstsorten sind besonders belastet?

Auch andere Obstsorten sind mit Pestiziden belastet. Weintrauben und Erdbeeren kommen aber am schlechtesten weg. Ein Test von Greenpeace zeigt: Tafeltrauben aus der Türkei enthielten im Schnitt neun Pestizide, Erdbeeren aus Belgien sieben. Hohe Pestizid-Rückstände finden sich häufig in Proben, die nicht aus dem EU-Ausland stammen.

Im Greenpeace Ratgeber heißt es aber auch: "Im Vergleich zu unseren Tests von 2007 enthält die Ware in Supermärkten deutlich weniger Pestizid-Rückstände. Die Unterschiede zwischen den Handelsketten sind geschrumpft."

Vor allem Obst und Gemüse, dass anfällig ist für Schimmelpilze und dadurch schnell verderben kann, muss mit überdurchschnittlich vielen Pestiziden behandelt werden. Dazu gehören nicht nur Trauben und Erdbeeren, sondern auch Kopfsalat, Paprika und Birnen.

Was hilft gegen Pestizide?

Im Bio-Anbau werden nur weniger Pflanzenschutzmittel verwendet. Bio-Obst ist deshalb weit weniger belastet als Herkömmliches.

Wem Bio-Obst zu teuer ist oder wer gerne herkömmliches Obst kaufen möchte, der sollte auf das Herkunftsland und die Saison achten. Wer im Januar Erdbeeren kauft, kann sich sicher sein, dass diese einen langen Transportweg hatten und stark behandelt werden mussten. Es lohnt sich, darauf zu achten, dass Obst und Gemüse aus Deutschland kommen und, ob sie gerade Saison haben.

Du solltest Obst und Gemüse immer mit lauwarmen Wasser ausreichend abspülen. Das lässt zumindest ein Teil der Pestizide verschwinden. Bei Schalenfrüchten solltest du dir nach dem Pellen oder Schneiden immer die Hände waschen, damit die Pestizide nicht über deine Hände aufnimmst. Bei Kohl und Salat nimmst du die äußeren Blätter runter.

Obst aus dem Supermarkt

Beruhigend ist, dass sich die Werte von belastetem Obst bei den großen Supermarktketten nicht unterscheiden. Egal, ob Discounter oder Edeka, Rewe und Co. das Obst ist ungefähr gleich belastet. Allerdings hat sich bei den Supermärkten in den letzten Jahren einiges getan. Das Bio-Sortiment ist größer geworden. Außerdem versuchen Edeka und Rewe Obst weniger lange zu lagern und so zu verhindern, dass noch mehr gespritzt werden muss.

Außerdem kontrollieren die Handelsketten ihre Ware selbst: "Keine der großen Handelsketten verlässt sich mehr auf die gesetzlich erlaubten Pestizidhöchstgehalte", so Greenpeace.

Ein guter Weg für die Verbraucher. Wer allerdings auf Nummer Sicher gehen möchte kontrolliert die Herkunft und Saison von Risiko-Obst und Gemüse selbst. Dann gibt es auch keine Reue beim Genuss von Erdbeeren und Co.

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