Adel: 30 glückliche Ehejahre

henri marie teresa h

Glückwunsch!

Wie schön, dass es in Europas Königs- und Fürstenhäusern auch noch Ehen gibt, die beständig und glücklich sind. Zum Beispiel in Luxemburg. Dort feierten jetzt Großherzog Henri und seine Frau Marie Teresa ihren 30. Hochzeitstag.

Wenn heute in fast allen europäischen Dynastien Ehen mit Bürgerlichen Partnern die Regel sind, so war das 1981, als Henri von Luxemburg und Marie-Theres heirateten, ganz und gar nicht Gang und Gäbe. Vorgemacht hatte dies bereits Harald von Norwegen , der 1968, allerdings erst nach neunjähriger (!) Wartezeit, von seinem Vater König Olav die Genehmigung bekam, die Kaufmannstochter Sonja Haraldsen heiraten zu dürfen. Ein weiterer Wegbereiter war Carl Gustaf von Schweden . Er wartete, bis er selbst König wurde (und somit niemanden mehr um eine Heiratserlaubnis bitten musste) und heiratete erst dann 1976 die Fremdsprachenkorrespondentin Silvia Sommerlath .Auch Henri musste lange bitten, bis er von seinem Vater Großherzog Jean das O.K. zur Eheschließung erhielt. Seine Mutter Großherzog Charlotte hatte ihm diesen Schritt bis zu ihrem Tod nie verziehen. Sie machte kein Hehl daraus, dass sie ihre bürgerliche Schwiegertochter nicht mochte. Die „kleine Kubanerin“ soll sie abfällig Marie-Teresa Mestre genannt haben, die damals als Studentin in der Schweiz lebte, aber aus Kuba stammte. Doch die Ehe hielt und wurde von fünf Kindern gekrönt.

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