Ahornsirup

ahornsirup
Lebensmittel der Woche: Ahornsirup
Foto: Thinkstock

Lebensmittel der Woche

Wer sich schon immer gefragt hat, warum eigentlich so viele Deutsche nach Kanada auswandern, sollte einmal Ahornsirup probieren.

Der Süßstoff der Indianer ist dort eine Art Nationalzucker und wird bei nahezu jeder Gelegenheit verwendet. Schon morgens steht er auf dem Frühstückstisch und süßt Pfannkuchen und Toast. Auch tagsüber kann der Kanadareisende dem braunen Saft kaum entgehen. Denn selbst in der verarbeiteten Form taucht er immer wieder auf: als Ahornsirup-Keks und sogar Ahornsirup-Tee.

Was ist eigentlich dran, an dem uralten klebrigen Süßungsmittel ? Als die ersten Siedler nach Kanada zogen und sie irgendwann der Heißhunger auf Süßigkeiten überfiel, orientierten sie sich zuerst einmal an der Tradition der Ureinwohner. Diese hatten bewährte Methoden, den Saft des Zuckerahorns zu ernten, einzukochen und dann als Süßungsmittel zu verwenden.

Einfach ein wenig experimentieren!

In Ermangelung anderer Süßstoffe machte der Sirup schließlich Schule. Wer schon einmal French Toast oder American Pancakes gegessen hat, weiß, warum die Kanadier bis heute dem Ahornsirup treu geblieben sind. Wir müssen deshalb aber nicht alle auswandern, denn zum Glück gibt's den Goldsaft auch bei uns. Eis verträgt sich prima damit, beim Backen verleiht er so mancher Leckerei zusätzlich das gewisse Etwas und ein simpler Naturjoghurt wird durch einen Löffel Ahornsirup zum kulinarischen Erlebnis.

Erstens sieht er schöner aus als Zucker und zweitens schmeckt der Sirup nicht nur süß, sondern auch noch ein wenig nach Karamell und Nuss. Zudem ist Ahornsirup auch noch gesünder als Zucker, denn er enthält Kalium, Natrium, Calcium, Eisen und viele Vitamine. Ein kleiner Wermutstropfen: Kalorienarm ist der Sirup nicht gerade. Aber für diättauglich hätten wir Pfannkuchen mit Vanilleeis und Ahornsirup ohnehin nicht gehalten, oder?

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