Akne: Das sind die neuen Trends und Erkenntnisse

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Akne ist eine der häufigsten Hautkrankheiten in den westlichen Industrienationen.
Foto: Istock

Eigentlich schon längst aus der Pubertät raus, aber die Akne ist geblieben? So geht es vielen Erwachsenen. Akne beeinträchtigt nicht nur optisch, sondern verursacht auch psychologische Probleme.

Akne ist in den westlichen Industrieländern eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Grund genug nach immer neuen Mitteln zu forschen, die der unreinen Haut zu Leibe rücken. Die Ursachen für Akne außerhalb der Pubertät sind nicht eindeutig. Verantwortlich für die Entzündungen sind Hormonumstellungen- Stress- Hauttyp und Hautpflege.

Hormone: Vor allem männliche Hormone sind verantwortlich für die Talgproduktion. Steigt der Pegel - auch Frauen haben diese - an, entstehen auch mehr Pickel. Hinzukommen Faktoren wie Stress und Ernährung. Inwiefern diese allerdings anteilig verantwortlich sind, ist bis heute nicht klar.

Der Leidensdruck bei Akne im Erwachsenenalter ist hoch: Gerade im Gesicht lassen sich die unschönen Hautunreinheiten und Pickel nicht verstecken. Oft führen die Entzündungen auch zu Narben, die - auch wenn sich die Akne verbessert - zurückbleiben. Deshalb investiert das Gesundheitssystem viel Geld in die Behandlung von Akne.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind meist miteinander kombinierbar: Äußere Therapie, Antibiotika, UV-Bestrahlung, Anti-Baby-Pille oder Isotretinoin sollen gegen Akne helfen.

„Die Behandlung der Akne wird heutzutage meist mit Kombinationspräparaten durchgeführt: z.B. Benzoylperoxid mit Lokalantibiotikum oder Retinoid. Es geht hierbei um eine Regulierung der Talgproduktion, die Haut soll in einem gewissen Rahmen bei der Indikation Akne ausgetrocknet werden. Die Lokalantibiotika sollen die Keimflora, welche die entzündlichen Prozesse der "Pickel" anschieben, vermindern!", so Experte Dr. Guido Siebenhaar.

Neue Studien befassen sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Akne. Fettreiche Nahrung kann zu einer Verschlechterung der Akne führen. Andere Studien zur effektiven Behandlung verbliebener Aknenarben zeigen, dass Lasertherapie die Haut glätten kann. Außerdem gibt es Therapieversuche mit einer aus der Rosazeatherapie stammenden, niedrigeren Doxyzyklindosierung, die ebenfalls gute Ergebnisse zeigt.

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