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Wunderweib

Wie trägt man Colour Blocking?

Wunderweib,

Marlene probiert's an

Neuer Look – alte Fragen. Steht mir das? Wie trag ich das? Autorin Marlene Sørensen wagt jeden Monat einen modischen Selbstversuch. Ihr aktueller Fall: Colour Blocking

Spätestens Mitte Februar ist es so weit . Dann halte ich den Winter nicht mehr aus, und es wird unerträglich, drei Lagen Klamotten anzuziehen, nur um mal kurz in die Läden zu gehen. Das Einkaufen macht sowieso keinen Spaß, weil ich mich dazu aus besagten Lagen Klamotten schälen müsste. Dabei könnte ich was Neues gut gebrauchen. Meine Wintergarderobe kommt mir trostlos vor. Alles schwarz! Alles langweilig! Mein Genöle hält, je nach Wetterlage, bis April an. Weil das kein Mensch länger ertragen könnte, gehe ich davon aus, dass die Moderedaktion auch aus Erbarmen einen Haufen bunte Outfits für diese Kolumne ausgesucht hat.

Die Sachen zu sehen hatte den gleichen Effekt wie eine Schachtel Pralinen nach einer Kohlsuppendiät: Ich war so ausgehungert, dass ich alles auf einmal probieren wollte. Zuerst die erdbeerfarbene Hose und eine azurblaue Bluse. Dann dieselbe Bluse zum senffarbenen Rock. Ein Etuikleid in Knallpink und Tomatenrot. Schließlich den tomatenroten Overall zu orange gestreiften Schuhen. Das Großartige an der Völlerei, die in der Fachsprache nüchtern „Colour Blocking“ heißt, ist, dass man sich wirklich nicht genug aufladen kann. Je mehr Farbe, desto besser. Noch ein Vorteil: Man muss sich bei keiner Kombination fragen, ob man auf der Straße jemandem begegnen wird, der exakt dasselbe trägt, weil alle in denselben sechs Läden einkaufen gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand genau das gleiche Waldmeistergrün zu genau dem gleichen Zitronengelb anzieht, ist eher gering.

Man kann sich in diesen Farben auch darauf verlassen, dass man angeschaut wird. Das mag daran liegen, dass alle anderen den Winter genauso satt haben wie man selbst . Vermutlich aber liegt es vor allem daran, dass man in solchen Farben glücklicher aussieht. Auf Facebook haben bereits diverse Bekannte großzügig angeboten, mir die orange gestreiften Schuhe abzunehmen. Und als ich meine Freundin Okka in dem kompletten Outfit traf, sagte sie bloß: „Dich anzugucken macht richtig gute Laune.“

Styling-Tipps:

• Wer sich nicht so viel Farbe auf einmal traut: Schuhe und dazu eine Tasche in knalligen Kontrastfarben sind ein guter Einstieg

• Die beige- und camelfarbenen Stücke vom letzten Jahr nicht wegpacken. Sie sehen zu satten Rot- und Pinktönen super aus

• Der komplette Farb-Look funktioniert am besten mit schlichten Teilen

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