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Wunderweib

"Wie trägt man den Transparent-Look?"

Wunderweib,

Marlene probiert's an

Neuer Look – alte Fragen. Steht mir das? Wie trag’ ich das? Autorin Marlene Sørensen wagt jeden Monat einen modischen Selbstversuch. Ihr aktueller Test-Fall: der Transparent-Look.

Auch wenn das vielleicht inzwischen aufgefallen ist, lohnt es sich durchaus zu wiederholen, dass es sich bei dieser Kolumne um ein Experiment handelt . Das läuft so ab: Jeden Monat öffne ich einen frisch gefüllten Kleiderschrank und ziehe daraus alles Mögliche an, ziehe es wieder aus, kombiniere neu – nur dass es sich dabei um den Kleiderschrank von jemand anderem handelt.

Jemandem, der keine Kollektion von grauen Tanktops besitzt oder 15 Paar Jeans, die fast gleich aussehen. Manchmal funktioniert das Experiment besser als erwartet (Schulterpolster! Will ich! Sofort!). Und manchmal stehe ich in den Sachen vorm Spiegel und habe das überwältigende Gefühl, mich komplett zu entblößen. Womit ich beim Thema wäre: Transparenz – das Modewort für durchsichtig und ein, tja, unübersehbarer Trend der Saison.

Als ich die Jacke zum ersten Mal anziehe, denke ich: Gut , es hätte schlimmer kommen können. Zum Beispiel, wenn es eine durchsichtige Hose gewesen wäre. Nackt komme ich mir trotzdem vor. Mein erster Impuls ist, zu dem fadenscheinigen Top so viel Stoff wie möglich zu tragen, also ziehe ich ein enges, langärmliges Oberteil an und eine zeltweite Seidenhose.

Vorteil: Ich fühle mich angezogen. Nachteil: Ich sehe aus wie eine 55-Jährige auf einem Sektempfang im „Vier Jahreszeiten“. Vielleicht muss man so wenig doch mit wenig anderem tragen. Wie einem Minirock. Nicht schlecht – für eine 16-Jährige Partymaus. Ich bin aber nun mal 30. Und jetzt? Dann erzählt mir mein Freund, dass er sich auch mal ein durchsichtiges Teil gekauft hat . Stimmt, sage ich, dieses Hemd. Er sagt , von Gucci, ist aber schon ewig her. Ich sage, es war nicht nur durchsichtig, es war aus Seide und mit kleinen Blumen bestickt. Er sagt, ich wusste auch nie, was ich dazu anziehen soll. Ich rufe: Das war ja wohl das kleinste Problem daran! Und dann jagt er mich zurück in den Kleiderschrank. Es hat noch eine Weile gedauert , aber ich habe schließlich doch noch das Passende zur Jacke gefunden. Ein graues Tanktop und eine Jeans.

Styling-Tipps:

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