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Alfred Biolek: "Älter werden - mache das Beste daraus"

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Deutschlands beliebtester TV-Koch

Sein Name ist nicht einfach nur ein Name - eher so etwas wie ein Gütesiegel im deutschen Fernsehen. Denn - egal ob seine Kochsendung "alfredissimo!" oder die Talkshows - was Alfred Biolek (77) machte, wurde ein Erfolg.

Im Jahr 2006 zog er sich aus dem TV-Geschäft zurück. Dazu kam 2010 ein schlimmer Treppensturz, an dessen Folgen er lange litt. Doch mittlerweile geht es ihm wieder gut. Wir freuten uns, "Bio" jetzt in Köln zu treffen, wohin er nach einigen Jahren in Berlin wieder zurückgekehrt ist.

Herr Biolek, seit Sie sich vom Fernsehen verabschiedet haben, ist es recht ruhig um Sie geworden...

Alfred Biolek: Es ist ruhiger als früher, aber zum Glück nicht ganz ruhig. Ich mache noch meine Talkshow in einem Bonner und einem Düsseldorfer Theater je einmal im Monat, werde von TV-Sendern oder zu Lesungen eingeladen. Es wäre nicht gut für mich, wenn gar nichts mehr passieren würde.

Vermissen Sie die aktive Zeit beim Fernsehen?

Alfred Biolek: Nein, auch wenn ich gern daran zurückdenke. Ich wollte ganz bewusst auf dem Höhepunkt aufhören. Das ist so meine Philosophie.

War Ihr Rückzug auch dem Alter geschuldet?

Alfred Biolek: Ja, natürlich, man merkt, dass man kürzertreten muss, das ist doch normal. Man ist nicht mehr so aktiv, ist früher müde, alles geht ein bisschen langsamer.

Aber Sie schultern das ganz gut, oder?

Alfred Biolek: Na ja, (er schmunzelt, zuckt mit den Achseln), ich versuche, das Beste daraus zu machen. Das Entscheidende ist natürlich, dass man noch gesund ist. Wenn große Probleme mit dem Gehen kommen, man auf andere angewiesen ist, dann ist das Alter auch unangenehm. Aber jede Phase im Leben hat ihre Berechtigung, ihre Vor- und Nachteile.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann mal in ein Altenheim, eine Seniorenresidenz zu ziehen?

Alfred Biolek: Im Augenblick gibt's Gott sei Dank keinen Grund, darüber nachzudenken. Aber wenn ich mal Hilfe bräuchte, mich jemand betreuen müsste, würde ich schon darüber nachdenken.

Als ehemaliger Koch-Star - kochen Sie eigentlich auch für sich allein?

Alfred Biolek: Selten, so zweimal die Woche, dann mache ich mir oft eine Pasta. Heute Mittag habe ich z. B. nur ein Brot mit Schinken und Käse gegessen.

Viele gehen in Rente, wissen dann nichts mit sich anzufangen...

Alfred Biolek: Also, ich bin oft unterwegs, werde oft eingeladen, lade vor allem selber Freunde ein und koche für sie. Das ist das beste Fitness-Programm.

Ja? Wie meinen Sie das?

Alfred Biolek: Das fängt ja damit an, dass ich morgens durch mein Kochbuch blättere und überlege, was ich koche. Ich mache mir Notizen, was ich dafür brauche. Dann gehe ich mit diesem Zettel durch die Küche und streiche alles wieder aus, was ich schon habe. Danach gehe ich einkaufen. Das macht mir Spaß. Manchmal fange ich auch am Nachmittag schon an, etwas vorzubereiten.

Klingt, als würde Sie das wirklich auf Trab halten!

Alfred Biolek: Nun, das beschäftigt mich und das ist, glaube ich, sehr wichtig. Freunde und Kontakte spielen für mich eine große Rolle.

Gibt es ein Spezialgericht für Ihre Freunde, das oft auf den Tisch kommt?

Alfred Biolek: Huhn à la Monty Python, ein indisches Gericht, nicht zu scharf, mit Mango-Chutney.

Woher haben Sie eigentlich die große Liebe zum Kochen?

Alfred Biolek: Von meiner Mutter. Ich habe zwar nie mit ihr gekocht, aber ich habe sie als Kind bewundert und mich immer gefreut, wenn ich nach Hause kam und sie etwas Gutes gemacht hatte.

Was mochten Sie besonders gern?

Alfred Biolek: Zum Beispiel ihre wunderbaren Semmelknödel - die mache ich heute noch nach ihrem Rezept.

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