Ich

Zuhause

Welt
Adel Exklusiv Alles für die Frau Auf einen Blick Avanti Bella Das neue Blatt Das neue Fernsehwoche Freizeitwoche Laura wohnen kreativ Laura Mach mal Pause Mini My Way Neue Post Schöne Woche Tina Tina Woman Woche Heute Happinez Meins
Joy

„Beim Flirten bin ich eine Niete!“

Joy,

Andrew Garfield im Interview

„Spider-Man“ hat ein neues Gesicht! Andrew Garfield tritt in die Fußstapfen von Tobey Maguire. Ein toller Tausch, findet JOY-Redakteurin Anne Humpert, die ihn in London traf - auch wenn sich der sensible 28-Jährige seiner Wirkung auf Frauen gar nicht bewusst ist.

„Spider-Man“ Andrew Garfield im Interview

Als Andrew Garfield die Interview-Suite im Londoner „Soho Hotel“ betritt, wirkt er sehr lässig: Der 28-Jährige trägt ein rot-graues Karohemd, dunkle Jeans und schwarze Schuhe. Im Gespräch antwortet der smarte Amerikaner, der in England aufgewachsen ist, langsam und nachdenklich. Sein Blick wandert dabei gedankenverloren durch den Raum.

Den Stil von Andrew Garfield zeigt die Galerie.

Es scheint, als würde Andrew sich jede Situation, über die er spricht, noch einmal bildlich vor Augen führen, um die Frage möglichst korrekt und detailliert beantworten zu können. Dabei spielt er mit seinem – wie er sagt – neuen Lieblingsaccessoire: einem Ring, auf den eine silberne Spinne geprägt ist, das Spider-Man-Symbol.

JOY : Die Hauptrolle in „The Amazing Spider-Man“ zu ergattern, ist wie ein Lottogewinn. Der Blockbuster wird Sie direkt in Hollywoods A-Liga katapultieren. Wie haben Sie reagiert, als Sie die Zusage bekamen?

Andrew Garfield: Ich wollte aus dem Fenster springen (lacht ). Alle möglichen Emotionen übermannten mich: Ich war überwältigt, stolz, gerührt, unfassbar glücklich, aber gleichzeitig auch panisch. In der Sekunde, als ich es erfuhr, war mir klar, dass dieses Gefühl der absoluten Freude nie wieder so intensiv sein würde. Das kennt man ja von froh-en Botschaften: Da ist man fast traurig, wenn dieser erste Glücksmoment vorbei ist. Ich wollte diese Rolle unbedingt!

Warum musste es ausgerechnet „Spider-Man“ sein?

Der Film macht Außenseitern und Underdogs Mut. Ich mag Projekte mit einer solchen Botschaft. Es gibt so viele Formate, in denen es nur darum geht, Schauspieler gut aussehen zu lassen. Aber was hat der Zuschauer davon? Mal abgesehen davon, dass das gängige Klischee bekräftigt wird, dass Schauspieler hübscher sind als andere Menschen. Ich finde, das Kino braucht mehr universelle Geschichten, die uns daran erinnern, dass wir im Grunde alle dieselben Probleme haben.

Peter Parker mutiert im Laufe des Films vom unscheinbaren Schüler zum muskulösen Helden. Mussten Sie dafür sehr hart trainieren?

Es war eine echte Herausforderung! Peter sollte sich allerdings nicht in einen Kampfkoloss verwandeln, sondern eher in einen schlanken, aber dabei muskulösen jungen Mann. Es ist doch auch viel cooler, wenn ein kleiner dünner Nerd fiese Gangster vermöbelt als ein Riesen-Muskelprotz. Das Training dafür war sehr intensiv. Ich musste so schwere Hanteln stemmen, dass mir schon beim bloßen Anblick der Gewichte übel wurde (lacht ).

Kampftraining, Parkour, Gymnastik, Trampolin und Übungen mit dem Stunt-Double standen auch auf meinem Trainingsplan. Außerdem musste ich den Umgang mit den Metallkabeln üben, an denen ich durch die Luft gezogen werde und mit deren Hilfe ich auf Laternen springen und Wände hochklettern kann – die Drähte sieht man im Film natürlich nicht mehr.

Haben Sie auch eine spezielle Diät halten müssen?

Nein, ich esse immer, worauf ich Lust habe. Für mich ist es ohnehin eher schwierig zuzunehmen – eine Tatsache, um die mich Frauen immer sehr beneiden, die aber leider extrem stört, wenn man Muskeln aufbauen muss (lacht ).

Ihre Filmfigur wird an der Highschool oft gemobbt. Wie sind Ihre persönlichen Erinnerungen an die eigene Schulzeit?

Ich habe heute noch meine besten Freunde von damals. Ansonsten verbinde ich kaum positive Dinge mit der Highschool. Die Zeit war sehr hart für mich. Es gab viele Tage, an denen ich das Haus am liebsten nicht verlassen hätte, weil mein Selbstbewusstsein komplett im Keller war.

Woran lag das?

In diesem Alter fühlte sich einfach alles falsch an: Meine Ohren erschienen mir zum Beispiel unglaublich riesig. Außerdem litt ich an Neurodermitis. Das war nicht gerade ein Ego-Booster! Deshalb konnte ich mich sofort mit dieser Rolle identifizieren. Auch Peter Parker durchlebt eine schwere Identitätskrise und muss herausfinden, wer er eigentlich ist.

Außerdem ist Peter sehr schüchtern – besonders wenn es um die Liebe geht. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Wir sind uns offenbar in vielen Punkten sehr ähnlich. Es gibt diesen Ratgeber „The Game – Die perfekte Masche“, in dem Erfolg versprechende Anbaggertechniken beschrieben werden. Vielleicht sollte ich den mal lesen, denn meine bisher angewandte Flirttechnik ist nicht besonders sexy: Ich sage kaum ein Wort und starre dabei auf meine Schuhe (lacht ).

Bei Ihrer Filmpartnerin Emma Stone scheint sie dennoch gewirkt zu haben. Seit dem Dreh sind Sie beide ein Paar. Hat die Chemie sofort gestimmt?

Emma ist großartig und ein echtes Ausnahmetalent! Jeder Drehtag war für mich wie eine Achterbahnfahrt im Dunkeln. Man weiß nie, was als Nächstes passiert und ob man es schafft, die Situation zu meistern. Emma ist unglaublich spontan und steckte mich mit ihrer aufregenden Art sofort an. Wir haben uns vom ersten Moment an blind verstanden.

reset
Schicken Sie diese Seite an einen Freund:

Mehr zum Thema Stars:

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Wunderweib empfiehlt:

Mehr Themen: