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Geheime Briefe von Prinz Charles

Wunderweib,

Zeigt Charles Spuren von Größenwahn?

Prinz Charles (63) schreibt gerne Briefe. Das alleine ist noch nicht verwerflich. Die Adressaten staunten allerdings nicht schlecht über die royale Post. Denn die Empfänger waren hochrangige britische Politiker, denen Prinz Charles kurzerhand einmal seine Meinung zu aktuellen politischen Diskussionen mitteilte.

Doch zu welchem Zweck? Der Verdacht liegt nahe, dass Prinz Charles seine Position dazu nutzen wollte, Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Zu den Empfängern von Charles' heimlichen Briefen soll auch Ex-Premierminister Tony Blair (59) gezählt haben, berichtet der britische "Express". Erbost soll Blair gewesen sein über diesen Einmischungsversuch des künftigen Königs.

Nun befand ein Gericht: Die Briefe von Prinz Charles dürfen im Sinne der Transparenz veröffentlicht werden. Natürlich stehe es jedem Bürger des Vereinigten Königsreichs frei, seinen Ministern und anderen politischen Vertretern zu schreiben und die eigene Meinung kundzutun. In Bezug auf Charles gelte dies jedoch nur bedingt, weil er seine Stellung ausgenutzt habe, um Zugang zu den entsprechenden Volksvertretern zu bekommen.

Prinz Charles soll großen Anteil am politischen Geschehen nehmen und sich nach seiner Krönung zum König als "aktiver Monarch" sehen, so Charles' Biograph Jonathan Dimbleby.

Sieht sich Charles bereits jetzt als regierender König? Viele seiner Untertanen hätten in der Tat nichts dagegen, so das Ergebnis einer Umfrage. Sie würden es unterstützten, wenn der künftige König Charles sich nicht nur formell mit den Ministern zu einem Kaffeepläuschen treffen und die alljährliche Weihnachtsansprache halten würde.

Ist Charles von Größenwahn befallen? Wohl kaum. Er wird von Insidern als sehr engagiert beschrieben - besonders wenn ihm Dinge am Herzen liegen. So schrieb er 2001 Tony Blair einen Brief, in dem er sich um den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche sehr besorgt zeigte: "Sehr geehrter Herr Premierminister, es tut mir leid, dass ich Sie auf diese Weise weiterhin belästigen muss - insbesondere, weil ich mir sicher bin, dass Sie bezüglich dieser Thematik ausgiebige Briefings erhalten haben. Aber ich kann Ihnen nicht sagen, für wie wichtig ich es halte, dass umgehend mit einer Impfpolitik begonnen wird..."

Allerdings äußerte sich Prinz Charles auch zu Themen, die ihm ein persönliches Anliegen waren: So war Charles weniger erbaut, als die Hetzjagd verboten werden sollte. Die Hetzjagd wurde dennoch verboten.

Der Einfluss von Prinz Charles auf politische Entscheidung scheint also eher schwach zu sein. Und sogar die Queen (86) mischt sich hin und wieder in Belange ein, die ihre Minister involvieren. So half sie erst kürzlich einem Mädchen, zur Schule zurückzukehren und bemühte dafür die Kompetenz ihres Bildungsministers.

Interessant wären die Briefe von Charles sicherlich. Auch die Telefonate zwischen Prinz Charles und seiner damaligen Geliebten Camilla (65) sorgten für Überraschungen. Sorgen muss man sich jedoch nicht machen ums Königreich. Ein besorgter Charles wird mit Sicherheit weniger Schaden anrichten als so mancher Politiker...

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