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"Ich weiß fast zu viel über Männer!"

Joy,

Star-Interview: Katherine Heigl

Katherine Heigl spricht über ihre neue Haarfarbe, die Waffen einer Frau – und wie sie einen Orgasmus vortäuschte.

Mit den Waffen einer Frau

Die schönsten Styles von Katherine Heigl in der Galerie (18 Bilder).

JOY: Sie fahren in Ihrem neuen Film „Die nackte Wahrheit“ alle einschlägigen Waffen einer Frau auf, um Ihren Angebeteten zu erobern. Würden Sie das privat auch tun?

Katherine Heigl: Oh ja! Mit Anfang 20 habe ich das volle Programm durchgezogen: Ich trug kurze Röcke, Shirts mit tiefem Ausschnitt, Push-up-BHs und Highheels, um die Aufmerksamkeit eines Mannes zu bekommen. Das funktioniert immer – wir Frauen wissen das und können potenziellen Verehrern damit ganz schön den Kopf verdrehen!

Heute stellt sich mir eher die Frage, ob ich mir die Mühe mache oder nicht. Beim ersten Date finde ich ein sexy Outfit okay, auch beim zweiten und dritten. Aber wenn man bei der vierten Verabredung immer noch nur auf sein Äußeres setzt und die Sexbombe gibt, dann stimmt was nicht.

Wie lange will man dieses Spiel durchziehen? Man sollte nicht vorgeben, jemand anders zu sein, aus Angst, den Mann zu verlieren. Ich will keinen Partner, der mich nicht auch mit Jogginganzug und Pferdeschwanz attraktiv findet.

Entweder gefalle ich ihm so, wie ich bin, oder eben nicht! Lieber lebe ich als Single, als mich auf Dauer verstellen zu müssen.

Verstehen Sie die Männer?

Mittlerweile weiß ich fast zu viel über sie (lacht) und durch „Die nackte Wahrheit“ werden auch andere Frauen bald mehr Infos bekommen, als ihnen vielleicht lieb ist (lacht lauthals). Was Männern zu 90 Prozent durch den Kopf geht, ist nicht Liebe, sondern Sex.

Kerle sind viel offensichtlicher und schlichter gestrickt, wir Frauen wollen es bloß nicht wahrhaben. Wir wünschen uns die Männer besser, als sie tatsächlich sind.

Glauben Sie, das Leben wäre einfacher, wenn wir aufhören würden, Spielchen zu spielen, und einfach ehrlich wären?

Mir wäre es am liebsten, wenn Männer klar sagen würden, was sie denken. Dann könnte ich als Frau immer noch mit „Ja“ oder „Nein“ antworten, anstatt dass wir uns gegenseitig etwas vormachen. Ich will nicht immer raten müssen. Aber mittlerweile kann ich ganz gut einschätzen, ob mir jemand etwas nur sagt, weil er annimmt, dass ich das hören will.

In einer Szene des Films tragen Sie bei einem Date vibrierende Unterwäsche und bekommen deshalb mitten im Restaurant lautstark einen Orgasmus. Hatten Sie Probleme damit, diese pikante Situation zu spielen?

Es hat total Spaß gemacht, diese Szene zu drehen. Wir haben eigentlich die ganze Zeit nur gelacht. Ich zeige vollen Körpereinsatz, denn die Szene ist ja ganz schön übertrieben.

Übrigens ist das nicht meine Stimme, die beim Höhepunkt stöhnt. Ich wollte der Öffentlichkeit nicht offenbaren, wie ich mich beim Orgasmus anhöre!

Warum stellen Sie eigentlich immer den gleichen Typ dar, eine etwas spießige, verkrampfte Frau?

Das habe ich mich selbst auch gefragt, bis mir klar wurde, dass ich mich damit identifizieren kann, genauso wie meine Freundinnen, die so alt sind wie ich. Um die 30 möchte man einen Partner fürs Leben und Erfolg im Job.

Verliebt wie am ersten Tag

Warum stellen Sie eigentlich immer den gleichen Typ dar, eine etwas spießige, verkrampfte Frau?

Das habe ich mich selbst auch gefragt, bis mir klar wurde, dass ich mich damit identifizieren kann, genauso wie meine Freundinnen, die so alt sind wie ich. Um die 30 möchte man einen Partner fürs Leben und Erfolg im Job.

Privat bin ich meinem Filmcharakter Abby sehr ähnlich. Ich will die Kontrolle haben. Je älter ich werde, desto wichtiger ist mir Struktur in meinem Leben. Andererseits habe ich auch gelernt, dass man nichts erzwingen kann. Ich arbeite daran, mich selbst nicht mehr so ernst zu nehmen, gelassener zu werden und mich nicht mehr so zu stressen. Man muss dem Leben seinen Lauf lassen.

Genau wie Abby hatte ich eine Liste, welche Eigenschaften mein Zukünftiger erfüllen muss. Allerdings habe ich fast all meine Regeln über Bord geworfen, als ich meinen Mann kennen lernte. Ursprünglich wollte ich auf keinen Fall jemanden aus dem Showbusiness heiraten. Hätte ich an diesem Vorsatz festgehalten, wäre ich nie mit Josh zusammengekommen.

Nur bei zwei Punkten würde ich nie einen Kompromiss eingehen: Humor und ein großes Herz. Und beides besitzt mein Ehemann zum Glück!

Welche Eigenschaften lieben Sie noch an Josh?

Er ist leidenschaftlich, lustig und liebenswürdig. Josh hat Charisma und ein gutes Verhältnis zu seiner Familie. Besonders sexy an ihm finde ich sein Selbstbewusstsein. Manchmal schlägt er damit zwar ein bisschen über die Stränge – aber dann weiß ich, wie ich ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurück- holen kann (lacht).

Ich bin immer wieder verblüfft, wie souverän Josh mit Problemen umgehen kann. Ihn an meiner Seite zu wissen, gibt mir Sicherheit. Es ist unmöglich, Josh nicht zu lieben!Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

24 Stunden lang keinen Termin zu haben. Das passiert selten! Kürzlich hatte ich endlich mal frei und verbrachte eine Woche in unserem Ferienhaus in Utah, von dem ich seit zwölf Jahren geträumt habe. Es liegt in den Bergen, mitten in der Natur.

Bis vor kurzem dachte ich nach dem Aufwachen zuallererst an eine Zigarette, aber endlich habe ich das Rauchen aufgegeben. Jetzt liege ich erstmal eine halbe Stunde im Bett, wache langsam auf, Josh macht Frühstück und wir trinken Kaffee.

Privat pfeifen Sie also auf Hollywood-Glamour?

Wenn ich nicht drehe, lebe ich in L.A. ziemlich normal. Vor kurzem habe ich unsere Fotoalben angesehen und bemerkt, dass alle Bilder der letzten sechs Monate meinen Mann und mich in der Küche, beim Grillen im Garten oder am Pool zeigen.

Wir mögen es eher traditionell. So bin ich aufgewachsen und so fühle ich mich wohl.

Warum sind Sie keine Blondine mehr?

Einfach aus Spaß! Ich liebe extreme Veränderungen und wollte schon immer mit verschiedenen Haarfarben experimentieren, aber dazu muss der Zeitpunkt stimmen. Als 23-Jährige hatte ich schon mal dunkle Haare und bekam prompt keine Jobs mehr.

Außerdem ist Izzie in „Grey’s Anatomy“ blond, aber jetzt, wo sie in der Serie an Krebs leidet und eine Glatze trägt, hatte ich freie Hand. Für mich sind Haare wie Schuhe: Ich mag Abwechslung.

Auch wenn Sie Ihr Styling gerne verändern – wie schaffen Sie es, Ihre Figur in Form zu halten?

Mir fehlt leider eindeutig die Disziplin! Regelmäßig Sport zu treiben, fällt mir genauso schwer, wie mich nur gesund zu ernähren. Außerdem komme ich am Wochenende schwer aus dem Bett. Bei der Arbeit bin ich aber sehr diszipliniert. Ich hasse Unprofessionalität und gehöre nicht zu den Schauspielerinnen, die stundenlang auf sich warten lassen, weil ihre Haare noch nicht richtig liegen.

Sie sind also nicht besonders eitel?

Wenn ich das Haus verlasse, denke ich immer, dass ich ganz gut gestylt bin. Bis Paparazzi-Bilder mir das Gegenteil beweisen. Wenn ich die sehe, bin ich doch eher schockiert, dass ich so vor die Tür gegangen bin (lacht).

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