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DAS NEUE BLATT

Jutta Speidel über Eifersucht, dicke Luft und Zukunftspläne

DAS NEUE BLATT,

Seit 9 Jahren sind die Schauspielerin und ihr Bruno ein Paar

"Wir haben gar kein Auto“ heißt die turbulente Komödie, in der Jutta Speidel (58) und Bruno Maccallini (52) als Liebespaar mit allerlei Hindernissen zu kämpfen haben. Wir wollten wissen, wie es zwischen den beiden privat läuft.

Inwieweit ist die Geschichte autobiografisch?

Jutta Speidel: Sagen wir so: Es ist eine Adaption von einem recht autobiografischen Buch, das Bruno und ich geschrieben haben.

Im Film wird viel geküsst und gelacht, aber auch gestritten. Streiten Sie auch sonst?

Jutta Speidel: Also wenn, dann sind es maximal Missverständnisse.

Welcher Art?

Jutta Speidel: In allererster Linie sprachlich und manchmal wegen der unterschiedlichen Mentalität.

Im Film ist Bruno schrecklich eifersüchtig. Ist er auch privat so?

Jutta Speidel: Dazu hat er ja keinen Grund.

Dann stimmt das Klischee vom eifersüchtigen Italiener also gar nicht?

Jutta Speidel: Ach, das muss man nicht so ernst nehmen. Das ist in Italien eine Art Volkssport. Es gehört ein bisschen zum Spiel zwischen Weiblein und Männlein. Ein italienischer Mann erwartet sogar, dass die Frau immer versucht, ihn ein bisschen am Köcheln zu halten…

Sind Sie eifersüchtig?

Jutta Speidel: Nee. Ich finde es generell nervig. Aber wenn Bruno es manchmal ausleben muss, ist das auch in Ordnung.

Warum führen Sie immer noch eine Fernbeziehung?

Jutta Speidel: Es stimmt einfach so für uns. Und jeder kann auf diese Weise ein Stückchen Heimat leben.

Wie sieht es aus mit Zukunftsplänen? Haben Sie nie daran gedacht, seinetwegen nach Rom zu ziehen?

Jutta Speidel: Rom ist eine wunderbare Stadt, und ich könnte mir vielleicht vorstellen, einen Teil des Jahres dort zu leben, aber nicht ganz. Im Moment kann ich das noch nicht. Aber wer weiß, was in zehn Jahren ist.

Sie bezeichnen sich beide als stur. Wer schmollt, wer gibt zuerst nach, wenn es dicke Luft gibt?

Jutta Speidel: Die Kurve zu kriegen ist nicht so einfach, wenn der Muffel Einzug gehalten hat. Speziell bei dem lieben Herrn. Der muffelt gerne mal etwas länger. Aber mir geht das dann irgendwann so auf den Senkel, dass ich versuche, die Situation zu entmuffeln.

Ich frage mich, warum Sie beide eigentlich nicht heiraten…

Jutta Speidel: Weil es dafür keine Notwendigkeit gibt. Warum sollten wir?

Träumt nicht jede Frau davon, dass ihr Liebster ihr irgendwann einen Antrag macht?

Jutta Speidel: Ich nicht.

Wie kommt man auf die Idee, ausgerechnet eine Radtour nach Italien zu machen?

Jutta Speidel: Ich habe Bruno zum Geburtstag ein Fahrrad (ein Bianchi) geschenkt, weil ich der Meinung war, dass er es genau so genießen könnte, durch Bayern zu radeln wie ich. Ich fahre nämlich wahnsinnig gerne Rad, weil ich finde, dass man auf dem Fahrrad ganz andere Dinge sehen kann als aus dem Auto heraus.

Ich habe gedacht, wir radeln erstmal ein bisschen durch Bayern und das haben wir dann auch gemacht. Das war wunderschön. Irgendwann entstand dann einfach die Idee, über die Berge nach Italien zu radeln.

Und, haben Sie Bruno bekehrt? Radelt er jetzt immer noch gerne oder fährt er doch lieber Vespa?

Jutta Speidel: Also, er fährt bei weitem lieber Fahrrad als vorher. Und es ist in jedem Fall ein großes Abenteuer gewesen. Wir bereuen beide nicht, es gemacht zu haben.

Soll das heißen, Bruno radelt jetzt vor lauter Begeisterung auch durch Rom?

Jutta Speidel: Nein, sein Fahrrad steht in München. In Rom kann man eigentlich nicht Rad fahren. Das ist bei dem Kopfsteinpflaster und dem Verkehr nicht wirklich zu empfehlen.

Mit der Vespa ist es auch nicht gerade ungefährlich…

Jutta Speidel: Ja, aber das ist Bruno gewohnt. Mit der Vespa fährt er sozusagen im Schlaf.

Und Sie?

Jutta Speidel: Um Gottes willen. Ich würde nie alleine mit der Vespa durch Rom fahren. Ich sitze nur hinten drauf.

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