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Kaiser Akihito kehrt nach Fukushima zurück

Wunderweib,

Mutige Geste

Der 11. März 2011 war ein schwarzer Tag in Japans Geschichte.

Damals lag nach einem schweren Erdbeben und einem nachfolgendem Tsunami das Kernkraftwerk Fukushima in Trümmern und löste eine der größten Nuklearkatastrophen weltweit aus.

Jetzt, etwas mehr als anderthalb Jahre später, besuchten Kaiser Akihito und seine Frau Michiko erneut die in weiten Bereichen immer noch verstrahlte und weiter gefährdete Region – eine mutige Geste.

Wie schon vor einigen Monaten ging es dem Kaiserpaar nicht vorrangig darum, sich von Wissenschaftlern und Technikern erläutern zu lassen, wie nach den umfangreichen Aufräum- und Säuberungsarbeiten die Zukunft der verseuchten Gebiete aussehen wird, sondern Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko suchten in erster Linie das Gespräch mit der Bevölkerung, die durch das Unglück Heimat, Arbeit und Hab und Gut verlor.

Längst nicht allen Betroffenen ist, wie das Kaiserpaar erfuhr, ausreichend geholfen worden. In dem Punkt sagten Akihito und Michiko Unterstützung zu und weckten bei den Menschen Hoffnung auf verbessterte Lebensbedingungen.

Da sich Japans kaiserliche Majestäten aber grundsätzlich zu aktuellen politischen Fragen niemals äußern, war ihnen auch jetzt kein Wort darüber zu entlocken, wie ernst sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt die gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung rund um Fukushima einschätzen und wie kritisch sie nach dieser Katastrophe allgemein das Energiekonzept ihrer Regierung sehen.

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