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Prinz Philip von Großbritannien wird 90!

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Jubiläum im britischen Königshaus

Heute wird der Mann, der immer zwei Schritte hinter der Queen herläuft oder mit einem Bein im Fettnapf steht, 90 Jahre alt! Die Rede ist von Prinzgemahl Philip von Großbritannien, einst ein Bild von einem Mann, inzwischen eher ein gefürchteter Scherzbold. Die Briten mögen Prinz Philip trotzdem und sind ein wenig enttäuscht, dass ihr "Fettnäpfchenkönig" heute nicht gefeiert werden möchte.

Statt dessen will der Jubilar nachher – man lese und staune – trotz seiner 90 Jahre hart arbeiten. Erst gibt Prinz Philip einen Empfang im Buckinghampalast aus Anlass des 100. Jubiläums des königlichen Instituts für Gehörlose, dann folgt eine Konferenz mit hohen Offizieren, die erst nach dem Dinner endet. Feiern wird Prinz Philip seinen 90. erst Pfingstsonntag im Familienkreis nach einem Dankesgottesdienst. Schon morgen allerdings darf Prinz Philip an der Geburstagsparade für seine Frau Königin Elizabeth (sie wurde im April 85) teilnehmen. Da gibt’s genug Musik, mag sich der Prinzgemahl gesagt haben.

Sein Pflichtgefühl stellt Prinz Philip seit seiner Hochzeit 1947 ohnehin ständig unter Beweis. Dieses und auch die Gabe, sich gegenüber seiner Frau, die seit 59 Jahren auf dem Thron sitzt, immer und überall zurückzunehmen, sei angeboren, unken viele Briten. Prinz Philip ist bekanntlich von hohem Adel und war sich daher von Anfang an seiner "Nebenrolle" bewusst. Als königlicher Prinz von Griechenland und Dänemark mit deutschen Wurzeln (er stammt väterlicherseits aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und mütterlicherseits aus dem Hause Battenberg, einem Zweig des Hauses Hessen) fiel es Prinz Philip leicht, die zweite Geige zu spielen, zumal für ihn die damalige Prinzessin Elizabeth natürlich eine glänzende Partie war.

Dass er als verarmter Verwandter überhaupt so dicht an sie heran kam, verdankt Prinz Philip einem Zufall. Ihre Romanze begann lange vor der Hochzeit. Schon als 13-Jährige schwärmte Elizabeth von dem gutaussehenden blonden Offizier, als er ihr bei einer Preisverleihung über den Weg lief. Später trafen sie sich auf Schloss Windsor wieder und da war's geschehen. Prinz Philip war schließlich ein gutaussehender, hochgewachsener sportlicher Mann. Er konnte reiten, segeln, Kutsche fahren, nur Geld hatte er eben keins.

Im Laufe seiner nunmehr 63 Jahre währenden Ehe kam irgendwann der Punkt, da fand Prinz Philip es lustig, derbe Sprüche zu machen. Ob Dicke oder Dünne, Farbige oder Behinderte. Politiker oder Zaungäste – alle wurden in der Vergangenheit schon Opfer seiner Lästerattacken. In Kanada bedankte Prinz Philip sich einmal für einen geschenkten Cowboyhut mit den Worten: "Was, noch einen, na dann nehme ich diesen als Blumentopf." Dies übrigens war eines der harmlosesten witzig gemeinten Unhöflichkeiten von Prinz Philip.

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