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Sieg vor Gericht: Prinz Charles schreibt weiter Briefe

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Minister und Medien waren Adressaten

Was für ein Glück für Prinz Charles (63)! Er darf weiterhin seinem Hobby nachgehen und Briefe schreiben - an Minister. Die britische Zeitung "Guardian" hatte Einsicht in die Briefe gefordert, weil sie politisches "Lobbying" befürchtete. Und zunächst bekam der "Guardian" recht. Doch nun kippte der britische Generalstaatsanwalt Dominic Grieve den Entscheid eines anderen Gerichts: Die Briefe bleiben geheim!

27 Briefe soll Prinz Charles nachweislich laut britischem "Telegraph" an Minister verfasst haben, in denen er sich zur politischen Lage äußern soll. Und genau das sorgt für Kritik. Denn Mitglieder der Königsfamilie sollen neutral sein, dürfen sich nicht in Amtsgeschäfte einmischen oder gar beeinflussen.

Generalstaatsanwalt Grieve sah dies jedoch anders. Prinz Charles müsse sich auf seine künftigen Aufgaben als König angemessen vorbereiten dürfen. In diesem Rahmen seien auch Korrespondenzen mit Ministern völlig legitim.

Der "Guardian" will gegen die Entscheidung vorgehen - bis vor das Oberste Gericht. Die Öffentlichkeit habe ein Anrecht darauf zu erfahren, ob Prinz Charles aktiv Einfluss auf das politische Geschehen ausübe. So soll er sich u.a. zum Jagdverbot dahingehend geäußert haben, dass er bei einer Durchsetzung "ebenso gut das Land verlassen und den Rest seines Lebens mit Skifahren verbringen könne".

Pikant: Nun kam zudem heraus, dass Prinz Charles nicht nur Ministern gerne Briefe schreibt. Der mitteillungsfreudige Prinz hat auch der "BBC" Briefe geschrieben - das bestätigte ein Sprecher des TV-Senders dem "Telegraph". Herausgeben wollte man die Korrespondenz allerdings nicht. Es habe sich schließlich um "Zuschauer-Feedback" gehandelt und man sei daher zu einer Veröffentlichung nicht verpflichtet.

Was genau Prinz Charles der BBC mitzuteilen hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat er sich wie ein ganz normaler Zuschauer einfach über das Fernsehprogramm beschwert, weil seine Lieblingsserie abgesetzt wurde...

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