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„Unser erster Kuss war magisch!“

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Star-Interview mit Emma Stone

Newcomerin Emma Stone verdrehte nicht nur Spider-Man den Kopf, sondern auch ihrem Co-Star Andrew Garfield

Zum Interview im Londoner „Soho Hotel“ erscheint die 1,68 Meter große Emma Stone in einem schwarz-weißen Minidress und Killer-High-Heels, durch die sie gute 12 Zentimeter an Körpergröße gewinnt. Derzeit trägt sie ihre Haare braun-rot und leicht gewellt.

Den Stil von Emma Stone zeigt die Galerie.

Als Erstes ordert die Amerikanerin schwarzen Kaffee und ihre rauchige Stimme klingt dabei so, als hätte sie gestern zu viel Bourbon getrunken – wirkt aber extrem sexy. Vor allem ist Emma sehr locker, von Starallüren keine Spur! Nur bei einer Frage stockt sie: Als ich Details zum ersten Filmkuss mit Andrew Garfield wissen will. Auch ihre Antworten zu der Beziehung mit ihrem Co-Star fallen eher einsilbig aus.

JOY: Hätten Sie je gedacht, dass Sie mal in einem so großen Superheldenfilm mitspielen?

Emma Stone: Nein! Noch auf dem Weg zum Casting zögerte ich, ob eine Comic-Verfilmung das Richtige für mich ist. Doch beim Vorsprechen mit Andrew wurde mir klar, wie intensiv und faszinierend die Beziehung von Peter Parker und Gwen ist. Von diesem Moment an wollte ich die Rolle!

Inwiefern unterscheidet sich der Blockbuster „The Amazing Spider-Man“ von Ihren bisherigen Filmen?

Die Dreharbeiten begannen im Frühjahr 2011 und dauerten sechs Monate, das war sehr lang. Viele Szenen wurden mit Hilfe der Bluescreen-Technik gefilmt, sodass wir später vor einen anderen Hintergrund montiert werden konnten. Deshalb fühlte es sich oft gar nicht wie ein Superhelden-Movie an. Andrew musste natürlich aufwändigere Actionszenen drehen als ich, denn mein Part ist ja hauptsächlich, dass ich mich verliebe (lacht ). Am aufregendsten ist das Drumherum bei so einem Riesenfilm: Wir reisen für Interviews um die ganze Welt.

Wie war es, den berühmten ersten Filmkuss zu drehen?

Großartig, ein magischer Moment, ganz anders als im ursprünglichen „Spider-Man“! Meine Filmfigur Gwen küsst nämlich den schüchternen Peter Parker – nicht Spider-Man, während Mary Jane sich in den Superhelden verknallte, der in dieser Kuss-Szene ja bekannterweise kopfüber hängt (lacht ). Das blieb Andrew übrigens erspart!

Bis vor Kurzem konnten Sie mit Andrew noch ungestört Händchen haltend durch New York spazieren. Ihre Berühmtheit wird durch diesen Film schlagartig wachsen. Was glauben Sie, wird sich für Sie ändern?

Jeder Schauspieler hat ja das Wunschdenken, erfolgreiche Filme zu drehen und trotzdem Privatsphäre zu genießen. Es wäre natürlich wundervoll, wenn alles so bleiben würde, wie es ist, denn zurzeit lebe ich ein relativ normales Leben und habe das Glück, meine Familie aus dem Gröbsten raushalten zu können.

Sie wollten schon als junges Mädchen zum Film. Wie kam es dazu?

Bereits in der ersten Klasse war ich so laut und zappelig, dass meine verzweifelten Lehrer mich in eine Theatergruppe steckten. Dort sollte ich meine überschüssige Energie sinnvoll kanalisieren. Tatsächlich war die Bühne genau das Richtige für mich und ich konnte mich endlich total auspowern. Also überredete ich meine Eltern, dass ich Schauspielerin werden müsse.

Wie haben Sie das geschafft?

Mit einer Powerpointpräsentation. Mein Vater ist Geschäftsmann, von ihm habe ich gelernt, dass man Leute damit am besten überzeugt. Ich unterlegte meine Präsentation mit dem Madonna-Song „Hollywood“ und zeigte ihnen Fotos von berühmten Schauspielerinnen, die früh nach L. A. gezogen waren – wie zum Beispiel Sarah Jessica Parker. Mit 15 zog ich dann mit meiner Mama von Arizona nach Kalifornien und nahm dort Schauspielunterricht. Bei Castings war ich aber anfangs nicht sehr erfolgreich, erst mit 18 ergatterte ich eine Nebenrolle in der TV-Serie „Malcom mittendrin“.

Ich entdecke gerade ein Tattoo an Ihrem Handgelenk. Was sind das für Zeichen?

Es sind Amselfüße. Während des Drehs von „Zombieland“ nahm mich mein Co-Star Woody Harrelson mit zu seinem Kumpel Paul McCartney. Der war unheimlich nett und ich habe den Musiker gebeten, ein Motiv zu dem Beatles-Song „Blackbird“ zu zeichnen, da es das Lieblingslied meiner Mutter ist und er es komponiert hat. Meine Mutter Krista, mein Vater Jeff, mein jüngerer Bruder Spencer und ich ließen uns dieses Tattoo vor zwei Jahren stechen, nachdem meine Mutter ihre Krebskrankheit besiegt hatte.

Sorgen Sie sich heute trotz Genesung immer noch um Ihre Mutter?

Natürlich, meine größte Angst ist nach wie vor, dass jemand, den ich liebe, stirbt.

Mit Ihrer Mutter wollten Sie unbedingt nach Los Angeles gehen. Vor Kurzem sind Sie aber nach New York gezogen. Warum?

Weil ich musste! In L. A. ist das Wetter zwar traumhaft und ich habe dort viele tolle Freunde, aber die Filmbranche nimmt einem die Luft zum Atmen. Gerade als Schauspieler muss man sich doch auch mal zurückziehen und ein 08/15-Leben mit normalen Freunden führen. Dort redet aber jeder nur über das Showbiz und irgendwann wird man selbst ganz besessen davon. Deshalb musste ich an einen Ort ziehen, wo Menschen auch andere Dinge tun, außer Filme zu drehen, und keine hundert Köpfe sich nach dir umdrehen, sobald du ein Restaurant betrittst. Außerdem mag ich Veränderungen.

Wechseln Sie deshalb auch öfter Ihre Haarfarbe? Welche tragen Sie am liebsten?

Meine Naturhaarfarbe ist blond, braun ist ganz nett, aber ich bevorzuge rot. Bei meiner Mutter ist es umgekehrt: Sie hat eigentlich rote Haare und färbt sie hell.

Wie halten Sie sich fit?

Sport ist nicht meine größte Stärke! Manchmal trainiere ich wochenlang gar nicht. Dabei habe ich wie jede Frau Problemzonen, die ich bekämpfen müsste. Ich hasse Hanteltraining, das macht mich richtig aggressiv. Schwimmen ist ganz okay. Aber aufs Essen verzichte ich nicht. Es ist doch absurd, sich selbst zu kasteien. Als ich „The Help“ drehte, hatten wir am Set köstliches Südstaaten-Essen, von dem ich nicht genug bekam. Am Ende mussten meine Kostüme weiter genäht werden, weil ich so zugenommen hatte (lacht).

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