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Warum Christine Neubauer an Gott zweifelt

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Der Papst soll von den Nazis entführt werden. Und eine Frau im Vatikan soll ihm helfen – „Gottes mächtige Dienerin“. Das ist der Höhepunkt einer wahren Geschichte, die an Ostern im Fernsehen zu sehen ist (22./23. April, ARD). In der Titelrolle: Christine Neubauer (47).

Die Schauspielerin zeigt sich statt mit tiefem Dekolleté im züchtigen Ornat, tauscht Rosé-Champagner und Leidenschaft gegen Rosenkranz und Enthaltsamkeit. Ja, das „Vollweib“ als Nonne – wer hätte das gedacht! Und das, obwohl die Schauspielerin an Gott zweifelt – eine Beichte beim Abendessen mit uns. Das Drei-Gänge-Menü startet mit Lachstörtchen.Sie sind in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen. Wurde der Glaube auch gelebt? „Wir waren nicht streng gläubig. Meine Eltern hatten eine kleine Druckerei und arbeiteten auch sonntags. Sie hatten einfach keine Zeit, in die Kirche zu gehen. Aber ich bin getauft und auch zur Kommunion gegangen.“Als Vorbereitung auf ihre Rolle der Schwester Pascalina, der Haushälterin und Assistentin von Papst Pius XII., besuchte die Schauspielerin Klosterschwestern in Bayern. Die Gespräche haben sie tief beeindruckt: „Die Kirche tut viel Gutes. Überall auf der Welt setzen sich Nonnen für Hilfsprojekte ein. Mutter Teresa ist ein Vorbild.“

Der Hauptgang wird serviert – geschmorte Ochsen-Bäckchen mit grünem Spargel. Wie wichtig ist der Glaube für Ihr Leben, Frau Neubauer? Sie überlegt. Dann antwortet sie: „Es gibt eine Macht, die uns lenkt. Ob meine Art des Glaubens allerdings mit dem Kirchenglauben übereinstimmt, das ist eine andere Frage.“Zeit für Zwiesprache nimmt sie sich abends vor dem Zubettgehen, in die Kirche geht sie – jedoch nicht zum Beten. Finanzaffären, Missbrauchs-Skandale und Priester, die heimlich Vater werden. Christine Neubauer ist mit vielem nicht einverstanden, was in der Kirche passiert. Sie hadert mit dem Zölibat, Veränderungen dauern ihr zu lange: „Ich bringe da nicht die nötige Geduld auf. Ich weiß, dass viele Mitglieder der katholischen Kirche so denken.“ Das Dessert kommt – Birnenküchlein – und ein intensives Gespräch geht zu Ende. Ein Gespräch, das zum Nachdenken anregt.

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