Alicia Keys im Interview

alicia keys im interview
Alicia Keys
Foto: Getty Images

Talk: Alicia Keys

Familie, Fitness und Welttournee unter einen Hut bekommen - Alicia Keys schafft das spielend. Im Interview mit de SHAPE verrät die Sängerin, wie das funktioniert.

SHAPE: Frau Keys, Sie sind Sängerin, Ehefrau und Mutter des kleinen Egypt (2). Wie hat er Ihr Leben verändert?

Alicia Keys: Egypt hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Ich lebe viel bewusster, höre in mich hinein und gönne mir rechtzeitig Ruhepausen. Ich mache nur noch Dinge, hinter denen ich zu 100 Prozent stehe. Vor ein paar Jahren war das noch anders — ich fühlte mich oft ausgebrannt und von einigen Leuten ausgenutzt.

Damals bin ich nach Ägypten gereist. Dieses Land hat mir die Augen geöffnet, mir Kraft und neuen Mut gegeben. Deshalb heißt mein Sohn Egypt, er verkörpert für mich all das!

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Sie sind bis Ende des Jahres auf Welttournee, bleibt da noch Zeit für Ihre Familie?

Meine Männer sind natürlich mit mir unterwegs! Zudem bin ich ein Organisationstalent. Ich trage nicht nur meine beruflichen, sondern auch private Termine in den Kalender ein. Wenn ich also ein romantisches Wochenende mit meinem Ehemann (US-Musikproduzent und Rapper Swizz Beatz, Anm. d. Red.) einplane, ist daran nichts zu rütteln. Man sollte es dann nicht wagen, mich anzurufen (lacht)! Nur wenn meine Familie und ich happy sind, macht alles andere Sinn!

Was ist Ihr Geheimnis, um fit zu bleiben?

Ich sehe Sport nicht als Pflicht, sondern als Auszeit für mich. Sportarten, bei denen ich mich richtig auspowern kann, wie Kickboxen, Crossfit und Joggen, sind genau mein Ding. Und schnell muss es gehen! Ich quäle mich lieber 20 Minuten, als eine Stunde locker zu trainieren. Mein Personal Coach Jeanette Jenkins hat mich mit Squats, Box-Moves und Seilspringen für die Tour fit gemacht.

Wenn ich wenig Zeit habe, mache ich im Hotelzimmer Jeanettes Bikini-Bootcamp-DVD oder mein Mini-Workout — 200 Push-ups und 100 Sit-ups. Natürlich nicht am Stück, sondern in 25er-Sätzen mit je dreißig Sekunden Pause. Auf meiner Tour benötige ich viel Ausdauer, schließlich muss ich zwei Stunden durchpowern. Um mental fit zu bleiben, schreibe ich Tagebuch, so komme ich zur Ruhe und schlafe tief und fest.

Achten Sie auch auf Ihre Ernährung?

Ja, ich verzichte völlig auf Fast Food und Fleisch – es schmeckt mir nicht besonders, aber auch aus ethischen Gründen. Die meisten Milchprodukte ersetze ich durch pflanzliche Varianten, ich trinke zum Beispiel Mandelmilch. Ansonsten halte ich aber keine strenge Diät , sondern mache lieber Sport und gönne mir dann auch mal etwas Leckeres!

Gibt es eine bestimmte Food-Sünde, bei der Sie schwach werden?

Frisches, krosses Brot finde ich wunderbar, allein schon den Duft! Und ab und zu mache ich mir Makkaroni mit Bergkäse, goldbraun überbacken und direkt aus dem Ofen, da kann ich einfach nicht widerstehen – und meine beiden Jungs auch nicht!

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