Alles, was du über graue Haare weißt, ist falsch

graues haar
Graues Haar: Gar kein Problem!
Foto: Istock

Graue Haare: Die einen fürchten sie und versuchen jedes ergraute Haar akribisch zu entfernen. Andere sehen das graue Haar als Zeichen von Reife und altern in Würde. Für die erste Gruppe ist dieser Artikel vielleicht Grund zur Entspannung. Der Rest kann sich vielleicht ein wenig mehr auf die restlichen grauen Haare freuen.

Eins wird gezupft - 7 kommen zur Beerdigung: Das stimmt nicht!

Nur weil du dir ein graues Haar rausrupfst, bedeutet das nicht, dass dadurch noch mehr graue Haare sprießen. Die kommen sowieso ... Du änderst mit dem Zupfen aber auch nichts, denn du entfernst nicht den Haarfolikel. Es entsteht vermutlich ein neues graues Haar aus dem gleichen Haarfolikel.

Stress macht keine grauen Haare - aber er kann Haarausfall verursachen

Ärzte bezeichnen den Haarverlust durch Stress als telegenes Effluvium. Hierbei treten die Haarzellen zu früh in die Ruhephase und fallen aus. Ihre Farbe verlieren sie durch Stress allerdings nicht.

"Ihr macht mir graue Haare"

Der Spruch zieht leider bei den eigenen Kindern nicht mehr, denn wer wirklich für die grauen Haare verantwortlich ist, sind die eigenen Eltern. Graue Haare sind genetisch. Deine Eltern sind ein ziemlich guter Indikator dafür, wie früh du grau sein wirst.

Sonne lässt die Haut altern: Für das Haar gilt das so nicht

UV-Strahlung ist schlecht für die Haut und sorgt für Falten. Für die Haare gilt das nicht. Der wahre Grund für graue Haare wurde von Wissenschaftlern 2009 entdeckt: Normalerweise produzieren unsere Haarzellen Wasserstoff-Peroxid. Das tut jeder. Blonde Menschen produzieren allerdings mehr und haben daher hellere Haare. Je älter man wird, desto mehr davon wird produziert. Das sorgt dafür, dass die Farbe aus dem Haar verschwindet.

FALLS DU GERADE MIT EINEM GRÜNSTICH IN BLONDEM HAAR KÄMPFST; HILFT DIR DAS VIELLEICHT

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