Aluminium im Deo und Weichmacher im Duschvorhang: 7 Gefahren im Haushalt

aluminium im deo

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Aluminium im Deo

Aluminium im Deo und Weichmacher im Duschvorhang - unser Haushalt lauert voller Gefahren. 7 giftige Dinge, die Sie jeden Tag unbesorgt benutzen.

Wir sind tagtäglich von giftigen Stoffen umgeben. In der Stadt, auf dem Land und sogar in Schulen liegen giftige Gase in der Luft. Bisher unbeobachtet: der Haushalt. Neben diversen Putzmitteln setzen sie sich vielen anderen Giftquellen aus - ohne es zu wissen.

1. Giftige Chemikalien im Parfum

Viele Frauen haben ein Parfum, das sie durch ihr ganzes Leben begleitet. Was die wenigsten wissen: In den meisten Fällen sind Parfums von giftigen Chemikalien belastet. Das Ergebnis einer Studie der Environmental Protection Agency aus dem Jahr 2011 wird von einem Testergebnis der Zeitschrift Öko-Test gestützt. 29 der 30 getesteten Parfums enthielten so genannte polyzyklische Moschusverbindungen, in 21 Parfums konnte man besorgniserregende Weichmacher nachweisen. Diese können zu Allergien, Schwindel und Übelkeit führen, aber auch die Fruchtbarkeit und Nierentätigkeit negativ beeinflussen.

2. Weichmacher in Plastikbehältern

Wer kennt es nicht: Alles, was vom Essen übrig bleibt, wird in Plastikbehälter gepackt und im Kühlschrank verstaut. Ein Fehler! Denn in vielen Plastikdosen sind gefährliche Weichmacher versteckt. Diese können sich negativ auf das menschliche Hormonsystem auswirken. Viel schlimmer noch: Werden die Kunststoffdosen benutzt, kann die Kunststoffoberfläche beschädigt und Chemikalien auf das Essen übertragen werden.

3. Polybromierte Flammschutzmittel in Matratzen und Polstermöbeln

Im Volksmund heißt es: So wie man sich bettet, so liegt man. Umso schlimmer also, dass sich in vielen Matratzen und Polstermöbeln sogenannte Polybromierte Flammschutzmittel verstecken. Ein Stoff, der zu Nervenschäden und Verhaltensstörungen führen kann. Sie sind auf der Suche nach einem neuen Sofa? Fragen sie bei Ihrem Hersteller nach. Viele Unternehmen verzichten bereits auf die giftigen Flammschutzmittel.

4. Weichmacher im Duschvorhang

Eben mal kurz unter die Dusche springen - das kann vor allem für Kinder schnell gefährlich werden. Der Grund: Weichmacher Phthalate im Duschvorhang. Diese stehen bei Kindern im Zusammenhang, sich negativ auf die Hirnfähigkeit und die Lernbereitschaft auszuwirken.

5. Negative Strahlungen in Smartphones

Keiner weiß genau, wie gefährlich Handystrahlen wirklich sind. Schon seit Jahren diskutieren Forscher darüber, ob elektromagnetische Felder und Strahlungen im Zusammenhang mit diversen Krankheiten stehen. Der BioInitiative Report aus dem Jahr 2012 will herausgefunden haben, dass Handystrahlen die Entstehung von Krebszellen beeinflussen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hingegen sieht keinen Zusammenhang zwischen der Benutzung von Smartphones und der Entstehung von Krebszellen.

6. Lösungsmittel in Putzmitteln

Putzmittel und Waschmittel enthalten zum Teil chemische Stoffe, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken können. Bleich- und Lösungsmittel, Alkohol oder Duft- und Konservierungsstoffe - wenn es um die Bekämpfung hartnäckiger Fleckenteufel geht, kennt die Haushaltsindustrie keine Grenzen. Einzige Lösung: verzichten und selber machen.

7. Aluminium im Deo

Für Viele gehört der Griff zum Deo zur Morgenroutine dazu. Umso erschreckender, dass seit geraumer Zeit über die Verträglichkeit von Deos diskutiert wird. Diverse Aluminiumverbindungen im Deo stehen in Verdacht, Brustkrebs und Alzheimer auszulösen. Ob diese Vermutung nun stimmt oder nicht, ist noch nicht bestätigt.

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