Am Ende lebte Peter Falk in seiner eigenen Welt ...

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Trauriger Abschied vom TV-Held "Columbo"

Ach, eine Frage hätte ich noch…“ Wenn „Columbo“ diesen Satz sagte und dabei die Stirn in Falten legte, wussten wir: auch dieser Fall ist so gut wie gelöst. Wir haben ihn dafür bewundert und ihm die Treue gehalten – von 1968 bis 2003. Insgesamt ermittelte Peter Falk als Fernseh-Detektiv in 69 Folgen und diversen Wiederholungen. Nun ist er tot. Er wird uns fehlen:

Die Rolle des schrulligen Inspektors machte den US-Star zum beliebtesten Serien-Star aller Zeiten:Umso größer ist die Bestürzung, als 2007 bekannt wird, dass er an Alzheimer leidet. Die Ärzte stellen eine „beschleunigte Demenz“ fest. Schon bald kann sich Peter Falk noch nicht mal mehr an seine legendäre Filmfigur erinnern. Er lebt in seiner eigenen Welt… Das letzte Foto zeigt ihn im April 2008 völlig orientierungslos auf offener Straße. Der berühmte TV-Kommisar ist nicht mehr in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Eine Tragödie.Um seine Vormundschaft streiten sich Shera Danese (61), mit der Peter Falk seit 33 Jahren verheiratet ist, und seine Adoptivtochter Catherine (40) aus erster Ehe. Es geht um viel Geld. Freunde reden von umgerechnet sieben Millionen Euro. Shera bekommt den Zuschlag. Catherine darf den Vater alle zwei Wochen besuchen. Auch Tochter Jackie (49) mischt sich ein. Es gibt nur noch Krach. Ein guter Freund sagt: „Peter hat darunter gelitten und seinen Lebensmut verloren. Er wollte nicht mehr essen, konnte nicht mehr sprechen, musste künstlich beatmet werden.“Als der Filmheld am 23. Juni in seinem Haus in Los Angeles stirbt, ist es wie eine Erlösung. Jetzt beginnt der Streit ums Erbe. Gut, dass „Columbo“ davon nichts mehr mitbekommt.

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