American Apparel löst Shitstorm mit Back to School-Kampagne aus

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Der Hintern des Anstoßes: Mit diesem Röckchen bleibt nicht viel verdeckt.
Foto: Screenshot/American Apparel

Halbnackter Hintern sorgt für wenig Begeisterung

American Apparels Werbung ist bekannt für freizügige Bilder und eine leichte Verruchtheit. Was das amerikanische Label jetzt veröffentlichte, ging dann aber doch einige Schritte zu weit.

Dass 90er- inspirierte Schulmädchen-Looks in diesem Sommer angesagt sind, wissen wir spätestens seit Iggy Azaleas "Clueless"-Hommage in "Fancy" und dem überraschenden Comeback des plüschigen Zopfbandes . Dass American Apparel aus dem Trend eine frivole 'Back to School'-Kampagne gebastelt hat, fällt aber in die Kategorie "Muss das sein?!".

Die Fotos zeigen die schulpflichtigen Models mal an den Schließfächern ihrer vermeintlichen Lehranstalt, mal auf dem Sportplatz. So weit, so gut. Beim Artikelbild eines Tartan-Rockes tun sich dann aber Abgründe auf: Darauf beugt sich ein Mädchen in das Fenster eines Autos, ihr Hintern wird vom Rock so wenig bedeckt, dass man den Slip sieht.

Das Bild aus der 'Back to School'-Kampagne von American Apparel ist nicht nur kein Kaufargument für das offensichtlich zu knappe Stöffchen, sondern sexualisiert Schulmädchen auch auf äußerst unangenehme Weise. Dass die Artikel Namen wie 'Lolita Top' oder 'Lolita Skirt' tragen, verstärkt diesen Eindruck. Oder wie die Twitter-Userin Deborah Evenson es beschreibt: "Ich bin es gewohnt, mich beim Anblick der American Apparel Werbung unbehaglich zu fühlen, aber das neueste Beispiel ist einfach mehr als krass."

Bereits in der Vergangenheit hatte American Apparel mit seinen Anzeigen für Aufsehen gesorgt: Porno-Star Sasha Grey war nur in Socken zu sehen und eine barbusige Muslima machte gegen Sweatshops Werbung.

Vielleicht einfach mal mit guten Designs anstatt mit Hintern und Brüsten schockieren...

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