An diesen 10 Symptomen erkennst du Eierstockkrebs

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Die Symptome sind oft unspezifisch. Diese Beschwerden können auf Eierstockkrebs hindeuten.
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Schleichende Gefahr: Eierstockkrebs

Eierstockkrebs entwickelt sich oft schleichend. Deswegen sollten wir unseren Körper gut beobachten. Diese 10 Symptome lassen uns den Krebs frühzeitig erkennen!

Hier mal ein Zwicken im Bauch, dann wieder ein Stechen im Rücken – bei unspezifischen Schmerzen denken wir uns häufig nichts. Trotzdem können sie Symptome für eine ernsthafte Krankheit sein, die sich ansonsten nur wenig bemerkbar macht. Über 250.000 Frauen erhalten jährlich die Diagnose Eierstockkrebs. Je früher entdeckt, desto besser lässt sich der Krebs behandeln. Deswegen ist es enorm wichtig, dass wir auf unseren Körper hören.

 

Diese 10 Symptome können auf Eierstockkrebs hindeuten

 

1. Unterleibsschmerzen

Man sollte seinen Frauenarzt stets über Schmerzen im Unterleib informieren. Auch wenn es sich letztendlich doch nur um einfache Blähungen handelt – Vorsorge ist besser als Nachsorge. Ein dauerhafter Druck im Unterleib und unangenehme Schmerzen in der Beckengegend sollten von einem Arzt kontrolliert werden.

2. Unregelmäßiger Zyklus

Auch wenn das Risiko für Eierstockkrebs mit gehobenem Alter steigt, können auch jüngere Frauen erkranken. Unser Menstruationszyklus sagt uns viel über unsere Gesundheit aus. Er reagiert auf die kleinsten Einwirkungen. Abweichungen in Blutungszeitraum und – stärke können auch von Stress herrühren, sollten aber trotzdem von einem Arzt abgeklärt werden. Auch starke Schmerzen können gefährlich sein . Eine Veränderung der Periode kann ein erstes Symptom für Eierstockkrebs sein.

3. Müdigkeit

Ein Symptom, das nur selten erkannt wird, aber schon ein fortgeschrittenes Stadium von Eierstockkrebs anzeigt, ist Müdigkeit. Sind wir unverhältnismäßig erschöpft und müde, sollten wir aufhorchen. Es können Atemnot, Übelkeit und Appetitlosigkeit hinzukommen. Bei einer Veränderung des gesamten Wohlbefindens sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

4. Verfrühtes Sättigungsgefühl

Bei einem Völlegefühl denken viele Menschen an einfache Verdauungsprobleme. Diese Verwechslung ist gefährlich, denn fühlen wir uns vorschnell satt, obwohl wir noch nicht viel gegessen haben, kann Eierstockkrebs dahinter stecken.

5. Schmerzen beim Sex

Schmerzen in den Geschlechtsorganen sollten prinzipiell immer abgeklärt werden. Wer beim Sex selbst nur einen leicht unangenehmen Druck im Unterleib wahrnimmt, sowie vermehrt urinieren muss, sollte nicht zögern, die Symptome einem Gynäkologen zu schildern.

6. Rückenschmerzen

Rückenschmerzen haben viele Gründe. Doch wenn der Schmerz dumpf ist und sich anfühlt, als würde er vom Inneren unseres Körpers herausstrahlen, sollten wir aufhorchen. Treten die Rückenschmerzen ohne unerkennbaren Grund immer wieder auf? Ein Besuch beim Arzt ist ratsam.

7. Übelkeit

Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchkrämpfe und Durchfall können auch auf Eierstockkrebs hindeuten. Mit einhergehendem Gewichtsverlust sind Verdauungsprobleme ein häufiges Symptom für ein bereits fortgeschrittenes Stadium.

8. Vergrößerung des Bauchumfangs

Jeder nimmt mal zu und ab. Statt sich in eine Diät zu stürzen, sollte man einen Arzt aufsuchen, wenn man eine dauerhafte, ungewöhnliche Veränderung des Bauches feststellt. Wenn der Eierstockkrebs wächst, vergrößert sich auch der Bauch – ein Zeichen, dass die Erkrankung bereits höchst fortgeschritten ist.

9. Ungewöhnliches Haarwachstum

Ebenso wie der Menstruationszyklus gibt uns auch die Haarbeschaffung Auskunft über unsere Gesundheit. Manche Frauen stellen ungewöhnlich dickes Haarwachstum fest, andere wiederum verlieren ihre Haare.

10. Verstopfung

Verstopfung gehört zwar zu Magen-Darm-Problemen, ist aber insbesondere als einzelnes Symptom zu beachten. Denn die Verdauung kann uns die ersten Hinweise auf eine ernste Erkrankung geben und reagiert meist als erstes bei Eierstockkrebs.

Man sollte seinen Körper sehr gut beobachten um Eierstockkrebs frühzeitig zu erkennen. Selbst die kleinsten Veränderungen in unserem Wohlbefinden sollten uns – wenn sie langfristig andauern – aufhorchen lassen und nicht ignoriert werden.

(ww4)

 

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